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Suzuki SJ 410

Suzuki SJ 410

Der SJ 410 ist ein Fahrzeugtyp des japanischen Automobil- und Motorradherstellers Suzuki. Die Modelle der SJ-Serie stellten eine Baureihe leichter Geländewagen klassischer Auslegung dar, die mit Starrachsen und Leiterrahmen ausgestattet waren. Darüber hinaus bot Suzuki den SJ mit kurzem und langem Radstand sowie mit geschlossener (Van) und offener (Cabrio) Karosserie an. Weiterlesen

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Suzuki SJ 410

Der SJ 410 war mit einem Ottomotor mit 33 kW ausgerüstet. Sämtliche Fahrzeuge der SJ-Reihe verfügten über eine Kugel-Umlauf-Lenkung ohne Servounterstützung, einen Hinterradantrieb, eine Geländereduktion und einen zuschaltbaren Allradantrieb. Die Windschutzscheibe war bei sämtlichen offenen Varianten des Wagens umklappbar.

Verschiedene Namen, das gleiche Fahrzeug

Bereits seit 1968 verkaufte Suzuki alle Baureihen des leichten Geländewagens in Japan unter der Bezeichnung Jimny. In Deutschland wurde dieser Name erst mit dem Nachfolger der SJ-Baureihe verwandt. Die Baureihe des Suzuki SJ kam außerhalb Europas auf einigen Exportmärkten auch als Suzuki Sierra in den Handel. Das Fahrzeug wurde in der Schweiz als Suzuki 4x4 Strada auf den Markt gebracht, in Australien als Holden Drover.

Technische Besonderheiten des SJ 410

1982 wurde der Wagen in Deutschland als Nachfolger des Suzuki LJ 80 mit einem 1,0 Liter Motor mit 33 kW oder 45 PS und einem Viergang-Getriebe angeboten. Der Antrieb ähnelte mit seinem Leichtmetall- bzw. Grauguss-Zylinderblock dem des Vorgängers noch sehr stark. Dagegen wurde der Wagen mit neu entwickelten automatischen oder manuellen Freilaufnaben an der Vorderachse und einem neu konstruierten Verteilergetriebe mit U-förmiger Schaltkulisse ausgestattet.

Der SJ 410 besaß noch bei der Einführung an allen vier Rädern Trommelbremsen und verfügte über keinen Bremskraftverstärker. Spätere Varianten erhielten Scheibenbremsen an der Vorderachse. Das Zweikreis-Bremssystem wirkte jeweils getrennt auf Hinter- und Vorderachse. Wie beim LJ 80 wirkte die Handbremse auf die Antriebswelle zur Hinterachse. Zudem wurde die bereits aus dem LJ 80 bekannte Parksperre für das Differential der Hinterachse übernommen. Die Reifengroße belief sich auf 195 x 15.

Der SJ 410 und sein Nachfolger der Suzuki Samurai

Der SJ wurde 1988/89 modifiziert. Der Wagen erhielt einen Facelift und auch für den Export nach Deutschland wurde das Geländefahrzeug in Suzuki Samurai umbenannt. Im Zuge dieser Maßnahmen erhielt der Samurai 60 Millimeter breitere Achsen, ein modernes Cockpit sowie weitere kleine Verbesserungen. Aufgrund der veränderten Einpresstiefe der neuen Felgen erhöhte sich die Spurweite um insgesamt 90 Millimeter. Suzuki verlängerte die Übersetzung der neuen Achsdifferentiale um fünf Prozent auf 3,727.

Die Karosserie blieb grundsätzlich gleich, allerdings waren die Scheinwerfer-Einfassungen und deren Rahmen sowie die ausgestellten Kotflügel von nun an in Wagenfarbe lackiert. Die Blinker an den Außenseiten wurden hinter die vorderen Radausschnitte versetzt, die leicht vergrößerten Stoßfänger erhielten an den Ecken Kunststoffschoner und die Außenspiegel wurden leicht verbreitert. Weiterhin bot das Programm von Suzuki einen Lieferwagen und das Standardmodell mit zwei unterschiedlichen Radständen an.

Die Motorisierung des Suzuki Samurai

Bis 1990 verwendete Suzuki zunächst den bereits bekannten Vergaser-Motor des SJ 413 mit 1.315 Kubikzentimeter und einer Leistung von 60 PS. In der Variante mit langem Radstand ohne U-Katalysator präsentierte der Hersteller einen recht ähnlichen Antrieb mit elektronisch gesteuerter Zentraleinspritzung, einem leicht auf 1.298 Kubikzentimeter verringerten Hubraum und 69 PS Leistung. Dieser Motor, der einige Zeit später auch im Suzuki Swift verwendet wurde, war mit einem geregelten Katalysator ausgestattet. Daneben waren zwei unterschiedliche Dieselmotoren im Angebot, die der japanische Kfz-Produzent bei Renault und Peugeot hinzukaufte.

Technische Daten Suzuki SJ 410

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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