Doch das war erst der Anfang einer langen Geschichte. Die nächste Generation rollte 1960 vom Band. Sie war jetzt als Limousine, Kombi und als Pickup erhältlich und bot neben einer manuellen Schaltung mit 3 Gängen sogar eine 2-Gang-Automatik. Außerdem war der T20 nun auch mit einem 68-PS-Motor erhältlich. In der dritten Generation erweiterte Toyota die Modellpalette um einen besonders sportlichen Toyota Corona mit 90 und sogar 100 PS. Der Versuch Toyotas, den Corona in Europa zu verkaufen, war allerdings nur von mäßigem Erfolg beschieden. Im Gegensatz zu heute genoss die japanische Automarke damals im europäischen Raum nur einen geringen Bekanntheitsgrad. Der nachfolgende Corona T80, der zwischen 1970 und 1973 hergestellt wurde, fand zumindest in den USA und in Kanada weite Verbreitung. Einzelne Modelle aus dieser Zeit werden dort auch noch teilweise gebraucht verkauft. Sie sind mit ihrer eckigen Form typisch für die 70er Jahre und für die damalige Zeit mit außerordentlich leistungsfähigen Motoren ausgestattet. Bis zu 192 PS, das ist eine Leistung, mit der sich der Corona unter Fans von sportlichen Autos einen Namen machte. Sie kann sich auch heute noch sehen lassen. Auch eine elektronisch geregelte Einspritzung war in den Topmodellen vorhanden. Der Toyota T100 kam in vielen verschiedenen Varianten auf den Markt und war in Japan vorübergehend das meistverkaufte Auto - noch vor dem Konkurrenten Datsun. Auch im Rest der Welt wuchs die Popularität des Toyota Corona stetig und sorgte auch dafür, dass sein Hersteller bekannter wurde.. Bis zu 130 PS leisteten die Autos dieser Generation und sie waren deutlich sicherer als ihre Vorgänger. Die etwas nach vorne versetzten Außenrückspiegel galten als optisches Markenzeichen des neuen Corona. Durch sie wirkte das Fahrzeug noch etwas sportlicher als seine Vorgänger und sie erfreuen auch heute noch Besitzer eines solchen Klassikers.
Mit dem Toyota Corona in die Moderne
Wenn Sie einen Toyota Corona mit dem bekannten Toyota-Zeichen auf dem Kühlergrill sehen, handelt es sich dabei mindestens um einen T130. Denn erst die Fahrzeuge dieser Modellreihe, die von 1978 bis 1982 vom Band liefen, wiesen dieses Symbol auf. Je nach Motor besitzt ein Toyota T130 bis zu 135 PS. Manche Autos aus diesem Jahrgang stammen aus Australien oder Neuseeland, denn erstmals lagerte Toyota die Produktion seines Dauerbrenners aus. Neu an ihnen waren auch die eckigen Scheinwerfer. Einige Vertreter der Serie besitzen sogar eine 4-Gang-Automatik. Insgesamt sieht der T130 optisch immer noch ein wenig mehr nach den 70er-Jahren als nach dem nachfolgenden Jahrzehnt aus - so manchen Fan alter Autos mag dies freuen. Schließlich macht ein solcher Wagen im modernen Straßenverkehr besonders viel her. In Europa war mit dem Corona 1982 Schluss, zumindest unter diesem Namen. Hier ersetzte den Wagen ab diesem Zeitpunkt der Toyota Carina, der ebenfalls in verschiedenen Varianten gebaut wurde und den Sie heute noch häufig als gebrauchtes Fahrzeug finden. In anderen Ländern wurde der Toyota Corona noch bis zum Jahr 1996 verkauft. Die letzten Varianten des Erfolgsmodells zeichneten sich durch eine Leistung von bis zu 160 PS aus. Außerdem gab es den Corona jetzt auch als Diesel. Einen Toyota Corona finden Sie heute nur selten zum Verkauf angeboten. Je nach Modell und Zustand ist aber ein Schnäppchen möglich. Schließlich war das Auto nicht umsonst lange Zeit eines der populärsten seiner Art, nicht nur in Japan. Wenn Sie einen alten Toyota Corona aus den 70er Jahren erstehen, erhalten Sie damit ein Auto mit einem klassischen Design, das ein modernes Fahrverhalten aufweist. Ersatzteile dafür finden Sie reichlich im Handel. Ein Toyota der ersten Generationen dagegen ist eine seltene Rarität. Wenn Sie die Chance haben, zögern Sie nicht. Ein solches Auto macht sich in jeder Garage gut.