Absatzkrise bei KTM: Motorradhersteller steht vor Insolvenz

Der österreichische Motorradhersteller KTM muss Insolvenz anmelden. Wie die Muttergesellschaft Pierer Mobility mitteilt, wird das Unternehmen einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverantwortung einbringen. Dem Unternehmen fehlt der Mitteilung zufolge ein hoher dreistelliger Millionenbetrag. Neben der KTM AG sind auch die Töchter KTM Components und KTM F&E betroffen.
Absätze in Europa und den USA schrumpfen
Das 1992 gegründete Unternehmen KTM machte sich zunächst als Hersteller von Motocross- und Enduro-Motorrädern einen Namen. Später erweiterten die Österreicher ihre Modellpalette auf Straßen-Bikes, mittlerweile zählen auch die Marken Husqvarna, MV Agusta und Gasgas zur Gruppe. KTM gilt seit gut einem Jahrzehnt als größter Motorradhersteller Europas. Zuletzt schwächelte allerdings der Absatz in Europa und den USA. Bereits Mitte November hatten die Österreicher angekündigt, die Produktion zurückzufahren. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)
Aktuelle Angebote

KTM X-Bow GTXR / 630 PS / 20"-21" Wheels/ Stage 2
€ 355.9001- 06/2023
- 2.830 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Alle Artikel
Alle ansehen
Die besten Motoren der Welt: Fünf Legenden, die jeder kennen sollte
Ja, manche Autos sind berühmt. Doch manchmal ist es vor allem der Motor, der die Legende im wahrsten Sinne antriebt. Wir zeigen dir fünf Motoren, die ganze Marken geprägt haben - und für die man das Auto eigentlich nur als Verpackung gekauft hat.

Hyundai Ioniq 6 N (2026): Neue Konkurrenz für BMW und Polestar
Zu Preisen ab 75.900 Euro ist ab sofort der Hyundai Ioniq 6 N bestellbar. Mit dem sportlich positionierten Topmodell der Limousinen-Baureihe erweitert die koreanische Marke ihr N-Portfolio um ein zweites vollelektrisches Hochleistungsfahrzeug nach dem Ioniq 5 N.

Rolls-Royce hält am V12 fest: Umbau zur E-Marke verschoben
Rolls-Royce leistet sich auch weiterhin und auf absehbare Zeit einen V12-Biturbo-Motor. Der Umbau zur reinen E-Marke ist erst einmal verschoben.