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SsangYong will sich als SUV-Spezialist mit Mercedes-Technologie etablieren


Als der südkoreanische Spezialist für Offroad-Fahrzeuge und Sport Utility Vehicles (SUV) SsangYong Anfang der 1990er Jahre eine Kooperation mit dem deutschen Premium-Hersteller Daimler verkündete und die Deutschen kurze Zeit später eine Minderheitsbeteiligung an SsangYong erwarben, sahen sich die Südkoreaner gut aufgestellt, um mit preiswerten Geländewagen, die prestigeträchtige Mercedes-Technologie an Bord hatten, den Markt für SUV in Europa aufzumischen. Zugleich wollten sie die Chance nutzen, die aufstrebenden asiatischen Märkte mit Nachbauten leichter Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz zu bedienen sowie dort Pkw auf Basis der alten E-Klasse-Baureihe W124 anzubieten, die als SsangYong Chairman in den Handel kamen. Die Asienkrise der 1990er Jahre machte den ehrgeizigen Plänen allerdings vorschnell ein Ende. Die Produktion der Fahrzeuge lief zwar weiter, doch SsangYong fehlte das Geld zur Fortführung seiner Projekte. Zumal sich die SUV von SsangYong auf den europäischen Märkten nur schleppend verkauften. Da half auch der Hinweis auf die darin verbauten Mercedes-Motoren nichts. Im Jahr 1997 musste SsangYong dem Verkauf an den südkoreanischen Hersteller Daewoo zustimmen, der bisher keine eigenen SUV im Angebot gehabt hatte. Im Jahr 2004 schließlich stieg der chinesische Autoproduzent SAIC bei SsangYong ein und versuchte den südkoreanischen SUV-Spezialisten mit frischem Kapital und neuen Modellgenerationen weltweit als Anbieter von preiswerten SUV mit Mercedes-Technik zu etablieren.


Die ersten Geländewagen von Ssang Yong für den europäischen Markt


In Europa präsentierte SsangYong Mitte der 1990er Jahre mit dem SsangYong Musso seinen ersten SUV, der als Off-Roader serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet war und erstmals die südkoreanischen Diesel- und Benzinaggregate aus der Kooperation mit Mercedes-Benz auf die Straße brachte. Der SsangYong Musso wurde bis ins Jahr 2005 produziert und nach dem Verkauf von SsangYong an Daewoo auch als Daewoo Musso angeboten. Ergänzt wurde das Fahrzeugprogramm durch den kleineren SsangYong Korando, der zwischen 1997 und 2006 in zwei Versionen mit Hard- und Soft-Top vom Band lief und ebenfalls mit südkoreanischen Mercedes-Motoren fuhr. Mit seinem zuschaltbaren oder permanenten Allradantrieb war der SsangYong Korando als echter Geländewagen mit Offroad-Qualitäten konzipiert.


Die SUV von SsangYong ab dem Baujahr 2003


Neben den geländegängigen Modellen bot SsangYong seit dem Baujahr 2003 in Europa den für den Straßeneinsatz konstruierten SsangYong Rexton an, der mit einer Länge von über 4,70 Metern, einem komfortabel gestalteten Innenraum und einem Gesamtgewicht von bis zu 2,7 Tonnen typische SUV-Merkmale aufwies und damit das Flaggschiff der SsangYong Flotte war. Die verbauten Motoren, ein Benziner mit 3,2 Litern Hubraum und ein Turbodiesel der 2,9 Liter Hubraum-Klasse, wurden wieder in Südkorea nach Mercedes-Benz Konstruktionen gefertigt. Seit dem Baujahr 2004 wurde die SsangYong Rexton mit einem elektronischen Stabilitätssystem ausgestattet. Im Jahr 2006 erhielt der Rexton ein Facelift mit neuer Front.


Neue Modelle für die SUV und Vans von SsangYong


Das Jahr 2006 brachte neben der Modellpflege des SsangYong Rexton eine neue Generation des Musso, der nun als SsangYong Actyon vermarktet wurde und in einer geschlossenen Version sowie als Pick-up erhältlich war. Der komplett neu gestaltete SsangYong Actyon wurde mit sparsamer ausgelegten Motoren als 2,0 Liter Common Rail Diesel und als Benziner mit 2,3 Litern Hubraum gefertigt und war wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb erhältlich. Ergänzt wurde die Modellpalette von SsangYong in Europa seit dem Jahr 2004 durch den Van SsangYong Rodius, der Platz für sieben Passagiere bot und durch seinen ungewöhnlichen gläsernern Heckaufbau auffiel.

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