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Land Rover Discovery Sport

Land Rover Discovery Sport

Er ist der Nachfolger des Land Rover Freelander, der seinerseits in der zweiten Generation bis Ende 2014 produziert wurde: der Land Rover Discovery Sport, intern genannt L550. Neben dem Range Rover Evoque seit 2011 ist der Discovery Sport damit das vierte SUV-Modell des britischen Herstellers Land Rover bzw. seit 2012 durch den Firmenzusammenschluss Jaguar Land Rover Limited als Teil der indischen Tata Gruppe. Weiterlesen

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Land Rover Discovery Sport - Außenfarbe

Motoren des Land Rover Discovery Sport

Seine Weltpremiere feierte er auf der Pariser Motor Show 2014, in Deutschland ist er seit dem 28. Februar 2015 im Handel. Das Fahrzeugdesign existiert jedoch schon etwas länger und wurde noch als Konzeptversion namens Land Rover Discovery Vision Concept auf der New York International Auto Show vorgestellt. Verantwortlich zeigte sich dafür der britische Designer Gerry McGovern, der auch schon bei der Optik des Evoque Hand angelegt hatte. Mit Nachdruck des Marketing Directors Phil Popham schwebt dem britischen Hersteller allerdings weit mehr vor, als nur ein neues SUV-Modell: Der Discovery Sport soll der erste einer neuen Submarke aus dem Hause Land Rover werden und mitunter an den Erfolg des "eigentlichen" Land Rover Discovery anknüpfen, der als reiner Geländewagen seit 2009 bereits in der vierten Generation auf dem Markt ist. Der Discovery Sport gehört zur Kfz-Mittelklasse und hat weder optische noch technische Gemeinsamkeiten mit dem Geländewagen, sondern ist SUV-typisch ein für die Straße konzeptioniertes Fahrzeug mit Geländeoptik, aber trotz seiner 600 mm Watttiefe nur bedingt geländetauglich. Als prinzipiell dritte Generation des ersten Freelander von 1998, blickt der Discovery Sport allerdings auch auf beträchtliche Erfahrungen und Entwicklungsarbeit im SUV-Segment zurück. Preislich bewegt sich das Modell zwischen 31.900 und 43.350 Euro.

Zur Markteinführung bediente man sich schlichtweg bei den Vierzylinder-Motoren der zweiten Freelander-Auflage, die noch aus dem Hause Ford stammen und hier wegen dem Angebot des Land Rover Discovery Sport als Gebrauchtwagen dennoch erwähnt werden sollen: Zum Einen stand der Ford EcoBoost Turbocharged Benziner mit 179 kW (243 PS) aus 2,0 Litern Hubraum zur Wahl, zum Anderen der Ford Duratorq Turbocharged Diesel mit 2,2 Liter und 110 kW (150 PS), wobei letzterer in den USA mit 140 kW (190 PS) erhältlich war. Seit August 2015 kommt statt den Ford-Motoren die brandneue, quer eingebaute Vierzylinder-Motorenfamilie von Jaguar Land Rover, genannt "Ingenium", zum Einsatz, die schon im Jaguar XE als Zweiliter-Diesel oder Benziner ihr erstes Zuhause fand. Beim Land Rover Discovery Sport ist diese in vier Varianten mit jeweils vier Zylindern und 2,0 Litern Hubraum aufgegliedert. Dazu gehören ein Benziner mit Allrad sowie drei Diesel, wovon einer über Vorderrad- und die anderen beiden über Allradantrieb verfügen: Das einzige Benziner-Modell Discovery Sport 2.0-Liter Si4 leistet 177 kW (240 PS) und erreicht bis zu 200 km/h. Sein maximales Drehmoment liegt bei 340 Nm und dank seiner Beschleunigung in 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist der Si4 auch neben den Dieseln die durchzugstärkste Variante. Ebenso stellt es das einzige Modell mit serienmäßiger Neunstufen-Automatik von ZF dar - bei den Allrad-Dieseln ist diese nur gegen Aufpreis erhältlich. Doch ohne Wermutstropfen geht es nicht: Der Si4 verbraucht mit durchschnittlich 8,2 Litern pro 100 km fast doppelt so viel wie die Selbstzünder und kann sich mit seinem Schadstoffausstoß von rund 195g CO2 pro km auch nicht sonderlich rühmen, auch wenn Euro 6 im Fahrzeugschein steht. Da kommen die Diesel unterm Strich schon deutlich besser weg: Die Basis ist ebenfalls stets ein 2,0-Liter-Aggregat, das in zwei Leistungsstufen erhältlich ist. Als generell einzige Variante mit Vorderradantrieb leistet der Discovery Sport 2.0-Liter eD4 bis zu 110 kW (150 PS), bringt bis zu 380 Nm bei 1.750 U/min auf die Straße und erreicht bis 180 km/h Spitze - ebenso wie sein Allrad-Pendant Discovery Sport 2.0-Liter TD4, allerdings ist dieses neben dem serienmäßig verbauten Sechsgang-Schaltgetriebe von Getrag optional auch mit der bereits erwähnten Neunstufen-Automatik von ZF zu haben. Selbsterklärend ist somit die etwas bessere Beschleunigung von 10,8 statt 11,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der dafür geringfügig höhere Durchschnittsverbrauch von 5,1 statt 4,5 Liter pro 100 km und ebenso der leicht erhöhte Schadstoffausstoß von 135g statt 119g CO2 pro km. Zu guter Letzt bleibt das ebenfalls als Discovery Sport 2.0-Liter TD4 bezeichnete Diesel-Modell, das dank Turbolader bis zu 133 kW (180 PS) leistet und somit auf das bisher stärkste Drehmoment von maximal 430 Nm bei 1.750 U/min kommt und in rund 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Bei den Verbrauchs- und Schadstoffwerten ist das Modell hingegen gleichauf mit der 150-PS-Allradvariante.

Technik des Land Rover Discovery Sport

Der Discovery Sport stammt von der sogenannten LR-MS-Plattform von Land Rover ab, einer stark abgewandelten Plattform der "EUCD" von Ford. Selbige steht in der Halewood Body & Assembly Facility nahe dem englischen Liverpool, wo auch der Range Rover Evoque produziert wird. Die neuen Ingenium-Motoren kommen hingegen aus Wolverhampton. Der Discovery hält als erstes Land Rover Modell die neu entwickelte kompakte Mehrlenker-Hinterachse bereit, die mit einer Achsverschränkung von 340 mm und besonders langen Federwegen für die nötige Flexibilität im Gelände sorgt. Durch die hingegen kleinen Federdome der Hinterachse entsteht der nötige Raum für die nahezu vollständig im Fahrzeugboden versenkbare dritte Sitzreihe des 5+2-Sitzkonzepts. Außerdem kommt beim Land Rover Discovery Sport die besonders innovative Fahrwerkssteuerung Adaptive Dynamics zum Einsatz: Die Aufhängung ist im Inneren mit einer Dämpfungsflüssigkeit versehen, die magnetische Partikel enthält - durch Steuerung eines Magnetfeldes lässt sich die Viskosität der Flüssigkeit erhöhen oder senken, wodurch die Dämpfung wiederum härter oder weicher wird.

Ausstattung des Land Rover Discovery Sport

Ebenfalls eine Premiere im SUV-Segment stellt der Fußgänger-Airbag dar, der Passanten bei einem möglichen Aufprall schützen soll. Zur Innenausstattung gehören ein neues Infotainment-System samt Acht-Zoll-Touchscreen-Bildschirm, sechs USB-Ladebuchsen, vier 12-Volt-Stromanschlüssen und einem laserbasierten Head-Up-Display.

Fahrzeugbewertungen zu Land Rover Discovery Sport

3 Bewertungen

5,0

Technische Daten Land Rover Discovery Sport

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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