Wer in der automobilen Oberklasse antrat, musste freilich auch Modelle ins Programm nehmen, die mehr Sportlichkeit und Eleganz ausstrahlten. Diese Rolle füllten klassischerweise Coupés aus, und so brachten die Japaner im Jahr 1991 als drittes Modell den zweitürigen Lexus SC auf den Markt, der als Coupé bis ins Jahr 2000 gefertigt wurde. Für den Nachfolger änderten die Asiaten ihr Konzept: Sie konzipierten ein Stahldach-Cabriolet, dessen Bauweise mit einer aufklappbaren Stahldachkonstruktion die Vorzüge von Cabrio und Coupé vereinen sollte. Das Coupé-Cabrio kam unter dem Namen Lexus SC 430 erstmals im Jahr 2001 auf den Markt und wurde nach einem Facelift in der Mitte der Bauzeit bis ins Jahr 2010 produziert.
Klappbare Stahldachkonstruktion für den Lexus SC 430
Beim Design des SC 430 setzte der Hersteller auf eine für diese Fahrzeuggattung übliche, da in großem Maße durch die klappbare Stahldachkonstruktion bedingte Gestaltung mit einem gewölbten und hoch aufbauenden Heck und schräg gestellten breiten Dachstegen. Auf diese Weise stand hinter den beiden Rücksitzen im Heck genügend Raum für ein Fach zur Verfügung, in dem sich der gesamte Dachaufbau des Lexus SC 430 beim Öffnen so verstauen ließ, das aus den Coupé bei eingeklapptem Dach ein klassisches Cabrio ohne störende Trägerelemente wurde.
Die Motorisierung des Lexus SC 430
Für die Motorisierung des Lexus SC 430 nutzte der japanische Hersteller zum Start der Baureihe einen V8-Benzinmotor der 4,3 Liter Hubraumklasse. Bis zur Modellpflege im Jahr 2006 leistete das Aggregat des Lexus SC 430 bis zu 220 kW (300 PS). Nach dem Facelift wurde die Leistung auf 207 kW (286 PS) gesenkt.