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Fiat Panda

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Stärken

  • Günstiger Kaufpreis
  • Günstig in Steuer und Versicherung
  • Hybrid-Variante verfügbar

Schwächen

  • Rudimentäre Sicherheitsausstattung
  • Schlechte Zuverlässigkeit
  • Übersichtliche Sonderausstattungsauswahl

Kleiner Italiener mit Charme

Der Fiat Panda ist ein Kleinstwagen des italienischen Automobilherstellers Fiat, der in seiner ersten Generation (Typ 141) bereits 1980 als Nachfolger des Fiat 126 vorgestellt wurde. 2003 kam mit dem Nuova Panda (Typ 169) die zweite Generation auf den Markt, die 2011 wiederum durch das aktuell erhältliche Modell (Typ 312/319) abgelöst wurde. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

3,3


Familien

3,7

Senioren

2,2

Transport

3,8

Preis/Leistung

2,3

Stadtverkehr

2,5

Langstrecke

4,0

Fahrspaß

4,3

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 02/2021

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

34 - 100 PS

Leistung

3.6 - 6.9 null

Verbrauch (komb.)

93 - 164 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

34 - 185 km/h

Höchstgeschwindigkeit

9.5 - 23s

von 0 auf 100 km/h

Fiat Panda technische Daten

Interessiert am Fiat Panda

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Video - Fiat Panda Steckbrief

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Mit seinen kleinen Abmessungen ist der Fiat Panda bestens als Stadtauto geeignet.
  • Durch den geringen Anschaffungspreis ist der Fiat Panda für eine große Käuferschicht erschwinglich.
  • Geringe Kosten für Kfz-Versicherung und Steuer machen sich positiv im Portemonnaie bemerkbar.
  • Verschiedene Ausstattungslinien schaffen Individualisierungsspielraum.

Daten

Motorisierung

Typ 141: Der erste Fiat Panda Typ 141 war 1980 mit drei verschiedenen Motorisierungen erhältlich. Beim Einstiegsmotor handelte es sich um einen luftgekühlten Parallel-Twin-Motor mit 650 cm3 Hubraum und 30 PS, der aus dem Fiat 126 übernommen wurde. Außerdem standen zwei wassergekühlte Vierzylinder mit 847 oder 903 cm3 Hubraum und 34 bzw. 45 PS Motorleistung zur Wahl. 1986 führte Fiat die FIRE-Motoren mit 769 bis 1108 cm3 Hubraum und 34 bis 55 PS sowie einen Dieselmotor aus dem Fiat Uno mit 1.301 cm3 und 39 PS ein.

Typ 169: Der Nachfolger Fiat Panda Typ 169 wurde zunächst mit einer Auswahl an vier Ottomotoren und einem Common-Rail-Diesel vorgestellt. Die Benziner erstreckten sich vom 1,1-Liter-Aggregat mit 55 PS bis hin zum 1,4-Liter-Ottomotor mit 100 PS, der Dieselmotor leistete 70 PS aus effektiv 1,2 Litern Hubraum (wurde jedoch als 1.3 Multijet vermarktet). 2007 führte Fiat auch eine Erdgasvariante des Pandas ein, die auf einem 1,2-Liter Ottomotor mit 52 oder 60 PS basierte.

Typ 312/319:

Ottomotoren
Anzahl Motoren 11
Hubraum 875 bis 1.242 cm3
Leistung 69 bis 90 PS
Antriebsart Vorderradantrieb, Allradantrieb
Getriebe 5-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung 0-100 km/h 11,2 bis 14,7 s
Höchstgeschwindigkeit 155 bis 170 km/h
Kraftstoffverbrauch pro 100 km 4,0 bis 5,8 l (bzw. 3,1 bis 3,6 Kilogramm Erdgas)
CO2-Emissionen pro Kilometer 86 bis 134 g

Das aktuell als Neuwagen erhältliche Modell wurde seit 2011 mit insgesamt zwei Diesel- und elf Ottomotoren ausgestattet, wobei vier Ottovarianten auch mit Erdgas betrieben werden können. Außerdem bietet Fiat den Panda seit 2020 auch als Mild-Hybrid-Variante in Verbindung mit einer 12V-Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 11 Ah an, was zu einem sehr geringen Kraftstoffverbrauch von 4,0 Litern auf 100 Kilometern bei einer Leistung von 70 PS führt. Lediglich der Hybrid-Antrieb und der 85 PS starke TwinAir-Motor werden zusammen mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert, alle anderen Motorisierungen müssen sich mit einem Gang weniger begnügen.

Abmessungen

Fiat Panda Typ 141 Fiat Panda Typ 169 Fiat Panda Typ 312/319
Länge 3,41 m 3,54 bis 3,58 m 3,65 m
Breite 1,49 m 1,58 bis 1,61 m 1,64 m
Höhe 1,44 m 1,54 bis 1,63 m 1,55 m
Radstand 2,16 m 2,3 bis 1,31 m 2,31 m
Leergewicht 700 bis 810 kg 915 bis 1.165 kg 940 bis 1.035 kg
Kofferraumvolumen 270 bis 630 l 190 bis 870 l 200 bis 870 l
Anhängelast - Bis 800 kg Bis 800 kg

Mit einer Länge von unter vier Metern und einem recht kurzen Radstand überzeugt der vier- bis fünfsitzige Fiat Panda Typ 312/319 mit innenstadttauglicher Wendigkeit. Allerdings kann er sich im Vergleich zur Konkurrenz nicht als Raumwunder in Fahrgastzelle und Kofferraum abheben. Für alltägliche Shoppingtouren ist das Platzangebot jedoch ausreichend.

Varianten

Italien ist für sein Faible für Mode und Design bekannt, daher ist es nicht verwunderlich, dass Fiat das Erfolgsmodell Panda über die Zeit hinweg in vielen verschiedenen technischen und optischen Varianten anbot. Der Typ 141 wurde neben der gängigen Kombilimousinenvariante zwischen 1986 und 1991 auch als Van produziert. Außerdem gab es ab 1983 eine 4x4-Ausführung mit Allradantrieb.1990 wurde sogar eine rein elektrische Variante des Fiat Panda vorgestellt. Darüber hinaus gab es unzählige Sondermodelle mit unterschiedlichen optischen Details.

Auch der Fiat Panda Typ 169 war in diversen Sondermodellen erhältlich. Außerdem wurde er zwischen 2006 und 2011 in einer „Cross“-genannten Offroadvariante mit Allradantrieb produziert.

Das aktuelle Modell des Fiat Panda wird in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten mit den Namen „Life“, „Cross“ und „Sport“ angeboten, wobei es bei den „Cross“-Modellen noch drei Untervarianten namens „City Cross“, „(RED)“ und „Cross“ gibt. Die Varianten unterscheiden sich sowohl in ihrer Optik als auch in ihrer Serienausstattung. Gegen Aufpreis können weitere Sonderausstattungen hinzugefügt werden.

Preis

Das Basismodell „Panda Life“ mit dem 70 PS starken Mild-Hybrid-Antrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe kostet als Neuwagen ab 13.340 Euro, die Einstiegspreise der Varianten „Sport“ und „Cross“ liegen bei 13.990 bis 14.340 Euro. Damit ist der Panda auch für viele Kunden mit begrenztem Einkommen eine sehr attraktive Option. Noch günstiger fährt man mit gut erhaltenen Gebrauchtfahrzeugen, deren Preise bei Erstzulassung ab 2018 und Kilometerständen unter 10.000 Kilometern bereits bei unter 10.000 Euro beginnen.

Auch bei Kfz-Steuer und Kraftfahrzeugversicherung halten sich die Kosten in Grenzen. Für ein Fahrzeug mit Erstzulassung 2018 kommen auf den Fahrzeughalter bei Benzinern zwischen 18 und 104 Euro und bei Dieseln zwischen 26 und 64 Euro jährliche Kfz-Steuer zu. Hinsichtlich der Kfz-Versicherung muss ein 30-jähriger Fahrer mit Schadensfreiheitsklasse SF 10 und 10.000 Kilometern jährlicher Fahrleistung mit ca. 180 Euro für eine Haftpflichtversicherung, etwa 220 Euro für eine Teilkaskoversicherung (150 Euro Selbstbeteiligung) und ungefähr 320 Euro jährlich für eine Vollkaskoversicherung (300 Euro Selbstbeteiligung) rechnen (Beispielfahrzeug: Fiat Panda 1.0 Hybrid GSE).

Wer einen Fiat Panda lieber leasen statt kaufen möchte, der findet ebenfalls sehr attraktive Angebote ab etwa 180 Euro im Monat.

Design

Exterieur

Bereits der Fiat Panda Typ 141 zeichnete sich durch eine sehr funktionale, kastige Karosserie aus, deren DNA sich bis zum aktuellen Modell fortpflanzte. Der Panda Typ 312/319 kann die Gene seines Großvatermodells zwar nicht verbergen, wirkt durch eine etwas rundlichere Note jedoch harmonischer. Durch die glubschäugigen Frontscheinwerfer und den dezent trapezförmigen Kühlergrill bekommt der Panda ein freundliches Gesicht und scheint leicht zu lächeln. Die Kontur der Karosserie verläuft typisch für einen Kleinstwagen, die lange nahezu waagerecht verlaufende Dachlinie endet in einer senkrecht abfallenden Heckklappe. Ein besonderes Highlight ist das kleine Fenster in der C-Säule, das unter anderem die Übersichtlichkeit des Fahrzeugs erhöht. Das „Cross“-Modell hebt sich außerdem mit einem sehr auffälligen Unterbodenschutz und rustikalen Kunststoffverkleidungen aus der Masse hervor.

Typisch für modebewusste Italiener bietet der Schöpfer des Panda einige optische Individualisierungsmöglichkeiten. Der Kunde hat die Wahl aus sechs Uni-Lackierungen, einer Metallic-Lackierung und einer Mattlackierung, wobei fünf dieser acht Farben auch als Bicolore-Lackierung mit schwarzem Dach erhältlich sind. Außerdem hat Fiat insgesamt sieben verschiedene Felgenarten in Stahl- und Aluminiumausführung mit Durchmessern von 15 bis 16 Zoll im Angebot.

Interieur

Der Innenraum ist geprägt von vielen rechteckigen und quadratischen Formen mit abgerundeten Ecken, die dem Panda gleichzeitig ein robustes wie angenehmes Flair verleihen. Für Komfort während der Fahrt sorgen Features wie Klimaanlage, Soft-Touch-Lenkrad (gegen Aufpreis), Radio, elektrische Fensterheber und verstellbarer Fahrersitz. Einige optische und technische Ausstattungsmerkmale sind Teil vordefinierter Ausstattungspakete, die sich auch auf das Exterieur auswirken können.

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Sicherheit

Beim wichtigen Thema Sicherheit ergibt sich beim Fiat Panda ein zunächst etwas zwielichtiges Bild, schließlich erreichte der Kleinwagen im Jahr 2018 mit null von möglichen fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest eine erschreckend schlechte Bewertung. Das könnte jedoch hauptsächlich an den in den vergangenen Jahren gestiegenen Anforderungen des Euro NCAP-Crashtests liegen, während der Fiat Panda seit 2011 nahezu unverändert produziert wird. Ein deutliches Indiz hierfür ist die Einstufung des Euro NCAP-Crashtests aus dem Jahr 2015, als der Panda mit drei Sternen eine solide, und 2011 mit damals vier Sternen sogar eine gute Bewertung erhielt. Trotz der aktuell schlechten Bewertung sind grundlegende Sicherheitssysteme wie elektronisches Stabilitätsprogramm, Reifendruckkontrollsystem, Airbags und Bremsassistent bereits in der Grundausstattung enthalten.

Auch die Zuverlässigkeit ist gemäß TÜV-Gebrauchtwagenreport 2021 kein Steckenpferd des Fiat Panda, das Modell findet sich in allen Altersklassen zwischen zwei und elf Jahren mit einer überdurchschnittlichen Mängelquote wieder. Vor allem bei Achsaufhängung, Dämpfern und Federn sowie Batterien offenbart der kleine Italiener Schwächen.

Alternativen

Die Klasse der Kleinstwagen ist vor allem in engen Innenstädten sehr beliebt, sodass der Fiat Panda zwar ein interessantes, aber keinesfalls konkurrenzloses Modell ist. Ihm gegenüber stehen beispielsweise die Modelle Renault Twingound VW up! ab etwa 14.000 Euro, auch den Hyundai i10 zum Neupreis ab ungefähr 11.000 Euro sollte man sich bei Interesse an einem Kleinwagen genauer anschauen.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat Panda

92 Bewertungen

4,5

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