Erster Test: VW Crafter Facelift – Nachgeeifert

Ganz einfach: Man eifert dem Stern nach und tauscht im Rahmen eines Facelifts die bisherigen Aggregate gegen sparsamere Motoren aus.
Statt der rauen Fünf-Zylinder-Dieselaggregate kommt nun ein Zwei-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung zum Einsatz, der an ein Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt ist. Der 2,0-Liter-TDI wird in drei Leistungsstufen mit 109 PS, 136 PS oder als Bi-Turbo mit 163 PS angeboten; und alle Varianten sind deutlich sparsamer als die Vorgängermodelle.
Besonders eindrucksvoll lesen sich die Werte des 163-PS-Triebwerks: In Verbindung mit dem 476 Euro teuren Bluemotion-Technology-Pakets (Stopp-Start-System, Rekuparation, Rollwiderstands-optimierte Reifen, lang übersetzte Hinterachse, geändertes Motormanagement) kommt der Crafter mit durchschnittlich 7,2 Liter aus. Das sind satte 3,6 Liter weniger als zuvor. Angenehmer Nebeneffekt der neuen Motoren: Da sie leichter sind als die zuvor eingesetzten, steigt die Zuladung. Im Einzelfall können bis zu 90 Kilogramm mehr transportiert werden.
Vier Längen, vier Höhen
Wie gehabt, gibt es den Kastenwagen in allerlei Varianten: Kunden können sich zwischen vier Längen von 5,24 bis zu 7,34 Metern entscheiden, drei Radstände (3,25, 3,67 oder 4,33 Meter) stehen zur Wahl und zu guter Letzt gibt es auch noch vier Dachhöhen. Hier kann der Kunde Laderaumvolumen zwischen 7,5 und 17 Kubikmeter wählen.
Der günstigste Crafter ist ab 32.618 Euro zu haben, die beliebteste Version mit mittlerem Radstand und Hochdach (2,71 Meter) kostet ab 34.801 Euro. Bis zu 10,5 Kubikmeter fasst hier das Ladeabteil. Erfreulich: Der Wendekreis beträgt 13,6 Meter, so dass das Fahrzeug noch vergleichsweise wendig ist.
Keine Automatik
Beim Motor entscheiden sich wohl die meisten Käufer für den 136 PS starken TDI. Der zeigte sich bei ersten Testfahrten rund um die schwedische Metropole Malmö von seiner durchzugsstarken Seite. Seine 340 Newtonmeter reichen, zumindest bei Leerfahrten, für ordentliche Beschleunigungswerte und eine entspannte Fahrweise.
Nachteil der neuen Motoren: Sie sind nur mit manuellem Getriebe lieferbar. Wer Wert auf eine Automatik legt, muss hingegen zum alten 2,5-Liter-TDI greifen. Dieser Motor mit ebenfalls 136 PS ist in Verbindung mit einem automatisierten Schaltgetriebe im Programm geblieben. Ein modernes Doppelkupplungsgetriebe sucht man indes – noch – vergebens.
Pflegeleicht
Der Arbeitsplatz im Crafter ist funktional gestaltet. Pflegeleichte Kunststoffe kommen zum Einsatz. Die Zahl der Bedienelemente und Knöpfe bleibt allerdings in den meisten Fahrzeugen begrenzt: da in der Branche mit sehr spitzer Feder gerechnet wird, sind Extras die Ausnahme. Radio, Klima und Parksensoren müssen gesondert geordert werden. Auch der Beifahrerairbag gehört nicht ab Werk zum Serienumfang. Immerhin hat der Crafter ESP und 14 Verzurrösen für die Ladungssicherung standardmäßig an Bord.
Wenn schon die Ausstattung nicht aufgebessert wurde, so können sich im Zuge des Facelifts die Käufer immerhin über neue Polsterbezüge und einen geänderten Schaltknauf freuen. Die Front wirkt zudem nicht mehr ganz so bullig wie zuvor und wurde im Rahmen des Möglichen an die aktuelle VW-Design-Linie angepasst.
Fazit
Wichtiger als die optischen Retuschen sind die Einsparungen bei den Unterhaltskosten. Die konnten durch die geringeren Verbrauchswerte und zusätzlich günstigere Serviceintervalle um 25 Prozent reduziert werden. Außerdem wurde die Garantie von zwei auf drei Jahre verlängert. Insgesamt dürfte sich der Abstand zum Sprinter also kurzfristig verringern. Aber vermutlich werden die Stuttgarter ebenfalls nachlegen,
so dass der Crafter weiterhin versuchen muss, nach den Sternen zu greifen. (mg/SP-X)
Aktuelle Angebote

Tesla Model 3Long Range Dual Motor
€ 21.0001- 09/2024
- 10.720 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)
Neu
KGM ActyonBliss 1.5 T-GDi °LED°Kamera°Klimasitze°
€ 27.990- 04/2025
- 5.750 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Ford KugaPlug-In Hybrid 5-Türer AHK-klappbar Navi Digitales
€ 32.9901- 10/2025
- 9.798 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)

Skoda Octavia1.4 TSI Style*TEMPO*CAM*SHZ*
€ 11.490- 05/2016
- 107.817 km
- Benzin
- 5,1 l/100 km (komb.)

Hyundai i10FL (MY25) 1.2 AMT Trend
€ 16.9901- 03/2025
- 10.000 km
- Benzin
- - (l/100 km)

MG ZSEV Luxury APP*GRA*ACC*NAVI*LED*LEDER*PDC*SHZ
€ 18.467- 02/2023
- 18.000 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)

Renault Megane E-TechEV40 130 Equilibre boost char. 0% FINANZIERUNGSAKTION BIS 26.06.2026
€ 17.9901- 11/2022
- 31.051 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)

Volkswagen Amarok2.0 TDI 4Motion Life AHZV ACC CAM APP
€ 37.990- 11/2024
- 21.500 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Neu
Ford Fiesta(CE1)(2017->) Trend
€ 9.970- 10/2019
- 59.750 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Renault Megane E-TechEquilibre ACC LED GJR SITZHZG
€ 23.4401- 08/2023
- 57.741 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)

Hyundai TUCSONTUCSON Plug-in-Hybrid FL MY25 Prime 2WD Leder
€ 40.4901- 05/2026
- 8 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)

Citroen C4PureTech 130 S&S EAT8 C-Series
€ 18.6601- 11/2023
- 25.326 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Volkswagen ID.5PRO WÄRMEPUMPE AHK CAM ACC LM19 NAVI SITZHZ
€ 29.4801- 06/2023
- 41.297 km
- Elektro
- 17,2 kWh/100 km (komb.)
Neu
CUPRA BornBasis*NAVI*SHZ*PDC*uvm
€ 25.7701- 03/2024
- 32.236 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)

Opel CorsaF 1.2 Turbo Edition*Winter*Tech
€ 18.9501- 01/2026
- 50 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Ford EcoSport1.0 EcoBoost Trend*PDC*SHZ*KLIMA*GARANTIE*
€ 8.960- 06/2017
- 51.131 km
- Benzin
- 5,4 l/100 km (komb.)

Skoda Karoq2.0 TDI Drive 125 4x4 LED Navi AHK Kamera
€ 23.950- 02/2020
- 79.850 km
- Diesel
- 5,0 l/100 km (komb.)

Volkswagen Sharan2.0 TDI Comfortline BlueMotion Tech Aut.*NAVI*
€ 22.1901- 07/2017
- 95.349 km
- Diesel
- 5,2 l/100 km (komb.)

Audi A3allstreet 35 TFSI AHK MMI
€ 30.9901- 03/2025
- 12.987 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Skoda Kamiq130 Jahre 1,5TSI DSG*AHK*ACC*LED*R-KAM*PDC
€ 29.5781- 10/2025
- 504 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Alle Artikel
Alle ansehen
VW ID. Polo (2026): Neuer Volksstromer ab 24.995 Euro
Bis zu 455 Kilometer Reichweite, viel Platz und endlich wieder echte Tasten: Der neue ID. Polo soll Volkswagens Versprechen einlösen, ein erschwingliches Elektroauto für rund 25.000 Euro auf die Straße zu bringen - ein Anspruch, der fast schwerer wiegt als das Auto selbst. Kann er ihn erfüllen?

VW ID.3 Neo (2026) im ersten Check: Endlich richtig gut!
Der VW ID.3 Neo bringt zurück, was viele vermisst haben: echte Tasten statt Touch, ein überarbeitetes Cockpit und neue, effizientere Antriebe. Mit klarerer Bedienung, Retro-Modus und bis zu 630 km Reichweite rückt das Elektroauto näher an den Golf – und könnte damit endlich den Durchbruch schaffen.

VW Golf Falco Edition (2026): Er ist ein Superstar, er ist so populär
Mit dem neuen Golf Falco Edition setzt Volkswagen die lange Tradition der Musikkooperationen fort. Das exklusiv für den österreichischen Markt entwickelte Sondermodell verbindet zwei Ikonen, die sehr gut zueinander passen. Unsere Kollegen in Wien konnten schon einmal auf Tuchfühlung gehen.