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Smart Gebrauchtwagen: Superkleine Stadtflitzer mit supergroßer Spaßgarantie

Mit seinen kurzen Maßen und dem hohen Dach könnte man das Auto für einen pummeligen Straßenfloh halten – aber weit gefehlt: Der Smart – Eigenschreibweise: smart – ist zum Inbegriff origineller Mobilität geworden, jede Menge Fahrspaß inklusive. Unkonventionell war der Smart schon immer, und die meisten Gebrauchtwagen sind noch so kurz, dass man sie quer in die Parklücke stellen kann. Das darf man zwar eigentlich nicht, aber manch wohlmeinender Ordnungshüter drückt angesichts großstädtischer Parkplatznöte schon hier und da mal ein Auge zu. Neuere Modelle sind zwar etwas länger, aber dafür sicherer und spritziger. Wer einen Smart gebraucht sucht, kann mit einem gepflegten Modell kaum etwas falsch machen. Denn beim TÜV gilt der kleine Flitzer ebenfalls als Zwerg, nämlich als Mängelzwerg.

Die beliebtesten Modelle von Smart im Gebrauchtwagen-Check

Smart Fortwo Citybeam Smart Forfour 2. Generation Vorderansicht

Spritzige Motoren, kompakte Maße und ein kleiner Wendekreis – der Smart ist der Gebrauchtwagen für die Stadt und spontane Exkursionen. Er passt in fast jede Parklücke, was den Alltag erheblich vereinfacht. Dabei ist der Smart kein Einheitsauto für alle, sondern genauso Individualist wie sein Fahrer. Mehrere Baureihen stehen zur Auswahl, zahlreiche Sondermodelle wurden und werden aufgelegt. Wir stellen die beliebtesten Modelle von Smart vor und verraten, was die gebrauchten auszeichnet.

Smart Fortwo Vorderansicht

Smart Fortwo: Da seit 2014 bereits die 3. Generation vom Band läuft, erobert gerade die 1. Generation des Smart den Gebrauchtwagen-Markt. Kein Wunder, angesichts der hohen Neufahrzeugpreise für den kleinen Flitzer. Doch der klassische Smart Fortwo, der zwischen 1998 und 2007 gebaut wurde, überzeugt weiterhin als robustes Stadtauto. Die Qualität ist so, wie man sie von einem Auto aus dem Hause Daimler erwartet. Auch bei älteren Fahrzeugen funktioniert die Technik in der Regel problemlos und zeigt wenig Neigung zu Störungen. Der Smart Fortwo bietet Platz für zwei Personen sowie im Heck ein bisschen Stauraum über dem Motor, er kommt dafür aber bequem in jede Lücke. Neben der geschlossenen Coupé-Version ist auch eine Cabrio-Ausführung erhältlich.

Smart Forfour 2. Generation Kofferraum

Smart Forfour: Die Variante des Zweisitzers kam 2004 auf den Markt. Der Smart Forfour der 1. Generation hat mit seinem kleineren Bruder kaum etwas gemeinsam. Konzipiert und hergestellt wurde der Kompaktwagen als Gemeinschaftsprojekt mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi. Daher teilt sich der Forfour Plattform und technische Bauteile mit dem Mitsubishi Colt der 6. Generation. Gegen diesen hatte der smarte Viersitzer leider kaum Chancen, die Produktion wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt. Doch modisch überzeugt der Smart noch immer, auch als Gebrauchtwagen. Denn die Eleganz seiner geschwungenen Linien hat sich das Modell bis heute bewahrt. Seit 2014 ist die 2. Generation in völlig neuem Design erhältlich. Sie wird in Kooperation mit Renault produziert und ähnelt daher dem Renault Twingo.

Smart Roadster Seitenansicht

Smart Roadster: Auch wenn der „normale“ Smart Fortwo seinerzeit nicht als knackiger Sportwagen durchging – mit der Roadster-Version wagte sich der Hersteller zwischen 2003 und 2005 an eine Hommage an die klassischen offenen Zweisitzer der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Umsetzung gelang überraschend gut: Der Smart Roadster verspricht auch als puristisch gehaltenes Cabrio – wahlweise als Coupé – jede Menge Fahrspaß. Verantwortlich dafür sind das geringe Gewicht, ein kräftiger Turbomotor und der tiefe Schwerpunkt. Sogar der Heckantrieb kann dabei seine Stärken ausspielen. Allerdings gibt es nur minimal Platz für Gepäck, und auch die Innenausstattung ist auf das Wesentliche reduziert. Während er als Neuwagen für relativ viel Geld angeboten wurde, ist dieser Smart gebraucht heutzutage vergleichsweise günstig zu bekommen.

Frechheit fährt vor: Wie der Smart die Straßen eroberte

Studie NAFA von Mercedes-Benz

Die Idee für einen kleinen Stadtwagen mit Heckmotor ist deutlich älter als der Smart selbst. Als Urvater aller kompakten Zweisitzer gilt der von Ford entwickelte Prototyp mit dem schönen Namen „Berliner“ aus dem Jahr 1968. Vier Jahre später skizzierte der Mercedes-Benz-Designer Johann Tomforde seine ersten Ideen für einen kompakten Stadtflitzer. Ausgerüstet mit zwei Sitzen und zwei Böden, dazu ein Heckmotor und eine Länge von 2,50 Meter: Die Designstudie war die Blaupause für den späteren Smart Fortwo. Auf den Ur-Smart folgten in den nächsten 20 Jahren verschiedene Prototypen, die von Mercedes-Benz in Auftrag gegeben wurden. Besonderer Popularität erfreute sich der NAFA, das „Nahverkehrsfahrzeug“ mit gerade einmal 237 Zentimetern Länge aus den 1980er-Jahren.

Uhrenhersteller Swatch und Autobauer Mercedes entwerfen gemeinsam den Smart

Smart-Studie auf der IAA

Anfang der 1990er-Jahre schien endlich die Zeit reif, den „Mercedes City Car“, kurz: MCC, serienmäßig auf die Straße zu bringen. Leiter des Projekts war Johann Tomforde. Wichtige Erkenntnisse über Technologie und Bauweise steuerten die Studienfahrzeuge Eco Sprinter und Eco Speedster bei, die im Mercedes-eigenen Advanced Design Studio in Kalifornien konzipiert worden waren. Doch den Durchbruch für den Smart brachte die Kooperation mit Nicholas Hayek, Begründer und damaliger Chef der Uhrenherstellers Swatch. Den Schweizer mit libanesischen Wurzeln trieb damals die Idee eines Swatch-Mobils um: ein umweltfreundliches Mikroauto mit Elektro- oder Hybridantrieb. Ein erster Kooperationsversuch mit VW scheiterte, doch die Zusammenarbeit mit Tomforde eröffnete neue Perspektiven für smarte Kleinwagen. Aus der Kooperation stammt auch der Name Smart – das S steht für Swatch, das M für Mercedes-Benz.

Hinsichtlich Fertigung und Sicherheit geht der Smart neue Wege. Die meisten Teile werden von Zulieferern produziert und die Einzelteile im französischen Werk Smallville Hambach nur noch zusammengefügt. Eine Innovation ist die Tridion-Sicherheitszelle, die die Insassen durch High-Tech-Stahl bestmöglich schützen soll, und dem Smart zu seinem charakteristisches Design verhilft. Bis heute beschert die harte Nussschale dem Smart hervorragende Werte bei Crashtests aller Art. Mehrere Konzeptfahrzeuge verhalfen dem künftigen Cityflitzer in den 1990er-Jahren zu mehr Bekanntheit. Erstmalig vorgestellt wurde das Fahrzeug 1997 auf der Internationalen Automobilmesse in Frankfurt am Main. Doch dann passierte das Unglück: Wie sein Leidensgenosse aus der A-Klasse bestand auch der Smart den Elchtest nicht. Johann Tomforde wurde dafür verantwortlich gemacht und musste gehen.

Der Smart wird für Mercedes-Benz zum Vorreiter einer neuen urbanen Mobilität

Smart Fortwo Brabus Edition Smart Fortwo Cabrio

Innerhalb weniger Monate wurden zahlreiche Änderungen am Smart vorgenommen. Fahrwerk und Sitze wurden tiefergelegt, die Spurbreite wurde vergrößert, eine neue Lenkung verhinderte rasche Lenkmanöver. Das Gewicht wurde künstlich erhöht, was eine stärke Motorisierung nach sich zog. Das erste Smart-Coupé aus dem Jahr 1998 sah stämmiger aus, lag dafür aber auch besser auf der Straße. Weil Mercedes-Benz keinen Elektromotor einbaute, zog sich Swatch-Chef Hayek aus dem Joint-Venture zurück und Smart wurde zur Eigenmarke von Mercedes-Benz. Ein Jahr später folgte die Sportvariante Smart Brabus-Fortwo, zur Jahrtausendwende dann die ersten Cabrio-Ausführungen von Smart.. Zwei Jahre danach stellte Autoteilespezialist Bertrandt eine Version ohne Dach und Frontscheibe vor. 2003 kam die Roadster-Ausführung auf den Markt, 2004 schließlich der Viersitzer Smart Forfour.

Smart Fortwo von vorn Smarts von Car2go

Von Spöttern als „Elefantenrollschuh“ verunglimpft, schrieb der Smart erst spät Erfolgsgeschichte. In den ersten Jahren kam der Absatz nicht so richtig in Schwung, doch der Cityflitzer erwies sich immer stärker als Speerspitze bei der Neuordnung urbaner Mobilität. Zum Durchbruch verhalf der Mercedes-Tochter Smart das hauseigene Carsharing-Angebot car2go. Nun rollen in allen großen Städten Deutschlands und Europas die markanten blauweißen Smarts durch die Straßen. Auch weltweit läuft es für Smart wieder gut, selbst in China gilt der Cityflitzer plötzlich als Trendsetter. Mit neuem, deutlich bulligerem Design und neuer Motorisierung begeistert Smart gleichermaßen Gebrauchtwagen- und Neufahrzeugkäufer. Zu den Neuerungen gehört nach rund 20 Jahren nun endlich auch ein Elektroantrieb – den früheren Swatch-Chef Hayek hätte das wohl gefreut.

Diese Sondermodelle von Smart sind gebraucht echte Hingucker

Edition Verfügbare Ausführungen Besonderheiten
smart edition blackbuster Smart Fortwo / Smart Forfour Komplett schwarzes Design für Karosserie und Aufbauten, Leichtmetallräder in Silberoptik lackiert, schwarzes Lederpolster innen.
smart edition MOSCOT Smart Fortwo Kooperation von Smart mit der US-Brillenmarke Moscot. Markantes, gelb-schwarzes Design, limitiert auf 100 Stück. Frontspoiler und Leichtmetallräder von Brabus. Innenausstattung mit gelben Ringen abgesetzt.
smart cabrio edition flashlight Smart Fortwo Sicherheitszelle und Außenspiegel in Orange gehalten, Anbauteile in Weiß oder Schwarz, Cabrioverdeck in Schwarz, Sitze, Lenkrad und Instrumententafel in Schwarz mit orangefarbenen Kontrastnähten.
smart BARBUS fan edition Smart Fortwo Anbauteile, Kühler und Außenspiegel in Blau, Frontspoiler, Seitenschweller und Leichtmetallräder von Brabus, weiße Ledersitze, Sportlenkrad von Brabus, weiß-blaue Kontraste und Akzentuierungen innen.
smart edition citybeam Smart Fortwo Als Coupé und Cabrio erhältlich. Sicherheitszelle und Anbauteile in glänzendem Silber, sportliche 3-Doppelspeichen-Leichtmetallräder, LED-Tagfahrlicht, Sitze und Instrumententafel in schwarzer Lederoptik mit silbergrauen Akzentuierungen.
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