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Fiat 128

Fiat 128

Die Sportversionen des Fiat 128 werden zu gesuchten Fiat-Oldtimer

In seiner Mittelklasse hatte der italienische Fahrzeughersteller Fiat Mitte der 1960er Jahre bereits in Erwägung gezogen, eine neue Generation von Stufenhecklimousinen auf den Markt zu bringen, die anstelle des traditionell eingesetzten Hinterradantriebs mit einem bei Volumenmodellen bis dahin kaum realisierten Frontantrieb ausgestattet werden sollten...Weiterlesen

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Während das Projekt in der Mittelklasse zunächst verschoben wurde, arbeiteten die Ingenieure an der Entwicklung einer kompakteren Limousine mit der neuen Antriebstechnik. Das erste Modell des Produzenten mit einem später in der Kompaktklasse zum Standard gewordenen quer eingebauten Motors und einer Kraftübertragung an den vorderen Rädern wurde der Fiat 128, der im Baujahr 1969 erstmals in Italien vom Band lief und bis zum Jahr 1983 die Kompaktklasse von Fiat prägte. Nach dem Start der Baureihe wurde der 128 in unterschiedlichen Karosserieversionen gefertigt. Darüber hinaus lieferte er die Basis für den Roadster Fiat X1/9. Als Oldtimer sind insbesondere die sportlich motorisierten Rallye-Varianten des 128 sowie die Coupés der Baureihe zu gesuchten Sammlerobjekten geworden.

Der 128 als Stufenhecklimousine und Kombi

Während andere Hersteller in der entstehenden Kompaktklasse vor allem auf Modelle in Schrägheckbauweise setzten, realisierten die Italiener mit dem 1969 präsentierten Fiat 128 eine Limousine mit klassischem Stufenheck. Auf diese Weise konnten die rund 3,85 Meter langen und knapp 1,60 Meter breiten 128 sich optisch an den einige Jahre zuvor auf den Märkten eingeführten größeren Stufenhecklimousinen der Baureihen Fiat 124 und Fiat 125 orientieren und so die Zugehörigkeit zu einer Modellfamilie dokumentieren. Als Limousine kam der 128 in zwei Bauvarianten als Zwei- und Viertürer in den Handel. Mit dem Jahr 1970 baute der Hersteller sein Kompaktprogramm mit der Einführung einer dreitürigen Kombiversion aus, die in vielen Ländern unter dem Namen Fiat 128 Familiare auf den Markt kam. In Südamerika lief der Fiat 128 Kombi zudem in einer fünftürigen Variante vom Band.

Im Jahr 1972 kommt das Fiat 128 Coupé in den Handel

Mit dem Modelljahr 1972 stellten die Italiener eine weitere Karosserievariante in ihrer Kompaktbaureihe vor, die unter der Bezeichnung Fiat 128 Coupé in den Handel kam und bis 1978 das Programm um ein sportlich ausgelegtes Modell ergänzte. Das Sportcoupé baute zwar auf der Bodengruppe des 128 auf, erhielt jedoch ein eigenständiges Design mit deutlich kompakteren Abmessungen als die Stufenhecklimousine der 128 Familie. Als Motorisierung standen zwei Aggregate mit 1,1 und 1,3 Litern Hubraum und bis zu 55 kW (75 PS) zur Verfügung, die in der stärksten Version auch in den Sportversionen der Limousinen zum Einsatz kamen, die als Fiat 128 Rallye vermarktet wurden.

Die Sportversionen Fiat 128 Rallye werden von 1972 bis 1975 produziert

Die sportlich ausgelegten 128 Rallye liefen als zweitürige Sportlimousinen der Kompaktklasse in den Jahren 1972 bis 1975 vom Band. Für die tiefergelegten Sportmodelle setzte der Hersteller ein 1,3 Liter Triebwerk ein, das den 128 eine Leistung von bis zu 49 kW (67 PS) zur Verfügung stellen konnte. Zum Vergleich: Mit der herkömmlichen Motorausstattung hatte der Fiat 128 nur Zugriff auf maximal 40 kW (55 PS)."