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Maserati Merak
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Maserati Merak - der Maserati für jedermann

Der Maserati Merak - benannt nach dem Stern Merak in der Sternformation des Großen Bären und entworfen vom Designer Giorgio Giugiaro - ist der kleine Bruder des Maserati Bora. Hintergrund: Die Linienführung ähnelte zwar jener des stärkeren Bora, doch gibt es diesen Wagen nur mit einem hubraumschwächeren Motor.

Der italienische Autobauer hat den Sportwagen mit einer Stückzahl von 1.700 Fahrzeugen in den Jahren 1973 bis 1982 produziert. Er sollte als Konkurrenzmodell zu den leichten italienischen Sportwagen, wie dem Lamborghini Urraco oder dem Ferrari 80, antreten.

Maserati Merak als Mittelmotor-Sportwagen

Wie sein großer Bruder ist auch der Maserati Merak in der Form eines Mittelmotor-Sportwagens mit einer Monocoque-Karosserie in Keilform gebaut. Nahezu alle italienischen Autobauer boten zum Schluss der 70er Jahre einen Mittelmotorsportwagen an, dessen Motor zwischen beide Achsen angeordnet ist.

Die Motorhaube in der unverglasten Heckpartie war flach. Zwei Stege liefen von der hinteren Dachkante zum Ende der Heckpartie. Da die Räder weit an den Fahrzeugecken platziert waren, vermittelte der Maserati Merak ein selbstbewusstes Aussehen und eine gewisse Coolness.

Innen weist er klare Kanten und gerade Linien auf. Der Merak besitzt aufgrund der fahrerorientierten Instrumentenanordnung auch ein Sportwagencockpit. Der Schalthebel befindet sich nah am Dreispeichenlenkrad mit dem Tridente.

Der Wagen besitzt anstatt eines Achtzylinders einen 3-Liter-Sechszylindermotor (V6), der auch im Citroën SM in ähnlicher Weise verbaut wurde und eine Leistung von 170-190 PS erbrachte. So konnte der Merak trotz eines Gewichts von etwas mehr als 1300 kg in 8 Sekunden von null auf 240 km/h beschleunigen. Citroën lieferte auch ein Hochdruck-Hydrauliksystem für die Hydropneumatik-Federung und ein ovales Armaturenbrett.

Der 16-Ventiler wird von vier Nockenwellen gesteuert, die oben liegen. Da gleich drei Vergaser die Zylinder befeuern, generiert der Motor einen besonderen Ansaugklang. So wirkt der Motor furios. Die Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen und das manuelle Fünfgang-Getriebe runden den Wagen ab.

Der V6 war kleiner als der Achtzylinder. So blieb dem Maserati Merak hinter den Vordersitzen noch Platz für zwei kleine Notsitze und eine verbesserte Schallisolation.

Maserati Merak - ab 1975 neue Modelle und Versionen

Der Maserati Merak wurde in folgenden Modellen gebaut: Maserati Merak SS, Maserati Merak SS Tipo, Maserati Merak Tipo 80.

Der Maserati Merak SS kam 1975 mit einem stärkeren 3-Liter-Motor auf den Markt. Man konnte diesen Motor an der Frontpartie anhand des schwarzen Grillgitters erkennen. Mit einer Leistung von 220 PS und einem Gewicht von rund 1400 kg erreichte der Wagen eine maximale Geschwindigkeit von 252 km/h.

Im gleichen Jahr führte der Autobauer eine 2–Liter-Version des Merak in den italienischen Markt ein, da für Autos mit über 2 Litern Hubraum wesentlich höhere Steuern anfielen.

Später erschien der Merak Tipo 80 für Europa und auch als eine wuchtigere Version für den US-Markt. Er enthält größere Stoßstangen und eine große Ausbuchtung in der Motorhaube. Da die USA ein Notlaufrad verboten hatten, musste Maserati in der Motorhaube ein Ersatzrad installieren.

1977 bekam der Maserati Merak eine konventionelle Hydraulik-Bremse. Auch das Armaturenbrett fiel nicht ganz so avantgardistisch aus. Der Autobauer begann, langsam von der Citroën-Technik Abstand zu nehmen. So erhielt der Wagen einen 2-Liter-V6-Motor mit einer Leistung von 170 PS und mutierte zur schwierigsten Version aller Zeiten.

1980 brachte der italienische Autobauer mit dem Maserati Merak SS Tipo 80 das stärkste, aber auch das letzte Modell heraus. In drei Jahren erschienen insgesamt 65 Exemplare des neuen Modells. Der Wagen erhielt eine überdimensionierte, konventionelle Bremsanlage, deren Bremsscheiben anstatt am Differential am Radträger eingebaut waren. Im Innenraum verpasste der Hersteller dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole ein luxuriöses und futuristisches Design.

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