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Peugeot 208

Peugeot 208

Vom sympathischen Kleinwagen zum sportlichen Stadtauto

Über 10 Millionen Fahrzeuge wurden vom Kleinwagen Peugeot 206 hergestellt. Damit zählt er zu den meistverkauften Autos in Europa. Der Nachfolger Peugeot 207 konnte über 234.000 Exemplare allein in Deutschland vertreiben, dabei aber nicht an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen. Im Jahr 2012 trat der Peugeot 208 als neuer Kleinwagen in die großen Fußstapfen. Weiterlesen

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Peugeot 208 I (2012–2019): Der sympathische Begleiter im Alltag

Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 stellte der französische Hersteller seinen neuen Peugeot aus dem B-Segment der Öffentlichkeit vor – mit Schrägheck und drei oder fünf Türen. Das charmante Design ist zeitlos und weckt Sympathie. So kurvte das Modell sieben Jahre lang durch die Städte und verkaufte rund 100.000 Exemplare in Deutschland, bevor es 2019 durch die wesentlich sportlicher erscheinende, zweite Generation ersetzt wurde. Die erste Generation ist in den drei Ausstattungslinien Access, Active und Allure erhältlich. Dazu kommen noch Sondermodelle wie Like, Urban Move, Signature, Style und XY. Im März 2013 setzte der Hersteller auf die gehobene Allure-Ausstattung noch die GTi-Version drauf – mit sportlicheren Sitzen und Heckspoiler. Mit dem Facelift 2015 kamen weitere Ausstattungsmerkmale wie Rückfahrkamera, City-Notbremsassistent und Mirror Screen hinzu.

Ausstattung des Peugeot 208 Access (serienmäßig):

  • Antiblockiersystem
  • Tempomat
  • Antriebsschlupfregelung
  • Fahrdynamikregelung (ESP)

Ausstattung des Peugeot 208 Active (zusätzlich):

  • Audioanlage
  • Lederlenkrad
  • Klimaanlage
  • 7-Zoll-Touchscreen

Ausstattung des Peugeot 208 Allure (zusätzlich):

  • 16-Zoll-Leichtmetallräder
  • Nebelscheinwerfer
  • Verchromtes Auspuffendrohr
  • Sportsitze
  • 2-Zonen-Klimaautomatik

Leistung für jeden Geschmack – von 68 bis 208 PS

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist die 208er-Baureihe in allen Maßen geschrumpft. Sie ist kürzer, schmaler, niedriger und leichter, nur der Radstand ist ungefähr gleich geblieben. Dadurch spart der 208 zwischen 110 und 173 Kilogramm Gewicht ein, was sich bei einem Fahrzeug dieser Größe schon bemerkbar macht. Für die stärkste Motorisierung kommt wieder der mit BMW zusammen entwickelte 1,6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor zum Einsatz, der schon im Peugeot 207 verbaut wurde und auch im Sportcoupé Peugeot RCZ und im Kleinwagen Citroën DS 3 enthalten ist. Sogar die GTi-Version ist mit diesem Motor ausgestattet und holt 153 kW (208 PS) Leistung aus ihm heraus. Ansonsten ist für den Peugeot 208 eine breite Motorenpalette an Benzinern und Diesel-Varianten erhältlich, die ab 50 kW (68 PS) verschiedene Leistungsstufen erbringen. Dabei werden alle Peugeot-Modelle der 208er-Baureihe über die Vorderräder angetrieben und haben ein fünf- oder sechsstufiges Schaltgetriebe. Nur vereinzelt ist ein optionales Automatik-Getriebe zu finden. Beim Fahren fällt das ausgewogene Fahrwerk auf, das eine sichere und kontrollierte Fahrweise erlaubt – optimal für den alltäglichen Stadtverkehr und auch für Anfänger geeignet. Allerdings hat der Fahrer beim Manövrieren mit einem recht großen Wendekreis und mäßiger Rundumsicht zu kämpfen, was beim Einparken von Nachteil sein kann. Außerdem könnten die Bremsen stärker sein und das Schaltgetriebe arbeitet nicht wirklich präzise, was typisch für die Marke ist.

Solides Gesamtpaket, aber nicht besser als die Konkurrenz

Das Kleinwagen-Segment ist hart umkämpft und vom Preisdruck bestimmt. Deshalb können hier keine großen Sprünge und Unterschiede gemacht werden. Die Hersteller holen aus den rund vier Metern Länge das Bestmögliche raus. Allerdings bieten der Hyundai i20 und der Ford Fiesta auf den Vordersitzen ein bisschen mehr Platz. Auch die Verarbeitungsqualität im Innenraum ist besser als beim französischen Mittstreiter. In Sachen Antrieb setzen Ford und Peugeot auf das Downsizing-Prinzip und gehen mit nur drei Zylindern und weniger Hubraum an den Start, gleichen das aber wiederum mit einem Turbolader aus. Hyundai und Mazda gehen einen anderen Weg und verbauen etwas größere Saugmotoren. Vom Preis her liegen der Peugeot 208 I und der Mazda 2 etwa gleichauf und gehören damit zu den teuersten im Segment. Der i20 aus Südkorea ist mit einer guten Ausstattung und ordentlich Komfort deutlich günstiger. Allerdings ist keiner dieser Kleinwagen für wirklich lange Reisen geeignet. Zwar sind die Zeiten von Ohren- und Rückenschmerzen vorbei, doch für langfristiges Sitzen sind die Autos nicht ausgelegt. Gewöhnungsbedürftig ist anfangs das abgeflachte Lenkrad im Peugeot, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran.

Peugeot 208 II (seit 2019): Neue CMP-Plattform, selbstbewusstes Design

Mit der ersten Generation konnte Peugeot seinen Platz im B-Segment zu Recht behaupten. Der kleine Franzose tritt selbstbewusst auf, bietet ausreichend Platz, individuelle Ausstattungsmöglichkeiten und Flexibilität für den Alltag. Doch mit seiner harmonischen Erscheinung ging er etwas zu sehr in der Masse unter. Deshalb bekam die zweite Generation ab 2019 einen deutlich sportlicheren Auftritt. Dabei bricht sie mit dem runden Design ihrer Vorgänger Peugeot 206 , 207 sowie 208 I und nähert sich mit dem säbelförmigen Tagfahrlicht eher dem großen Peugeot 508 an. Ein schwarzes Band auf der Heckklappe verbindet die Rückleuchten miteinander – dieses Element wurde schon auf der Frankfurter IAA 2015 beim Konzeptfahrzeug Peugeot Fractal vorgestellt. Auch steht die zweite Generation auf einer neuen Plattform: der Common Modular Platform (CMP) aus dem PSA-Konzern, welche die EMP1-Plattform abgelöst hat. Die CMP-Plattform ist speziell für kleinere Fahrzeugsegmente bestimmt und für verschiedene Antriebsarten ausgelegt. Sie spart rund 30 Kilogramm Gewicht im Vergleich zum Vorgänger und besitzt einen glatten Unterboden, wodurch Aerodynamik und Rollwiderstand verbessert werden. Weniger Vibration und eine verbesserte Geräuschdämpfung sorgen für mehr Komfort beim Fahren. Der 208 teilt sich die Plattform mit seinen Konzerngeschwistern Peugeot 2008 II , Peugeot e-2008, Opel Corsa F , Opel Corsa-e und DS3 Crossback .

Mehr Qualität & Komfort im Cockpit

Mit seiner Erscheinung richtet sich der neue Peugeot 208 nach den neuen Richtlinien, die endlich Einheitlichkeit in das Peugeot-Design bringen. Klare Linien und die markante Lichtsignatur mit den drei Krallen sorgen für einen sportlichen Auftritt. Außerdem ist die neue Generation neun Zentimeter in die Länge und drei in die Tiefe gewachsen. Der dadurch gewonnene Platz müsste im Innenraum spürbar sein, aber das ist nicht der Fall. Zwar sitzen die Passagiere auf der Rückbank recht bequem, aber nicht bequemer als vorher. Der Kofferraum ist sogar um 20 Liter auf 265 Liter Stauraum geschrumpft. Mit umgelegter Rückbank sind 1.100 Liter für das Gepäck drin. Deutlich verbessert hat sich das verarbeitete Material. Schwarzer Klavierlack, sportliche Carbon-Optik und geschäumte Kunststoffe sorgen für gehobenes Feeling im kleinen Auto. Gewöhnungsbedürftig ist weiterhin das kleine, tiefsitzende Lenkrad im i-Cockpit. Doch beim schnellen Reagieren hat diese Position durchaus Vorteile. Mit der Allure-Ausstattung und der GT-Line bekommt der Flitzer ein digitales Display in 3D-Optik ins Cockpit, das die wichtigsten Informationen wie Navi, Drehzahl oder Assistenzsysteme auf Wunsch in den Vordergrund rückt. In Sachen Sicherheit erreichte das Fahrzeug beim Euro-NCAP-Crashtest 2019 vier von fünf Sternen und damit einen Stern weniger als sein Vorgänger. Trotzdem hat der Wagen serienmäßig wichtige Assistenzsysteme an Bord:

  • Aktives Spurhaltesystem
  • Automatischer Notbremsassistent
  • Systemintegrierter Speed-Limiter

Fast schon etwas zu sportlich für den Stadtverkehr

Während die erste Generation noch mit einer ganzen Palette an Dieselmotoren angeboten wurde, beschränkt sich die zweite Generation zunächst auf eine Diesel-Variante – obwohl die Diesel-Modelle vom 208 I schon vorzeitig eingestellt wurden. Somit haben die neuen Modelle entweder einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 75 kW (102) PS Leistung, Sechsgang-Schaltgetriebe und 85 g/km CO2-Emissionen an Bord oder einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit wahlweise 55, 74 oder 96 kW Leistung. Zwar hat der Motor mit 96 kW (131 PS) die meiste Power und zudem auch noch ein achtstufiges Automatikgetriebe an Bord, doch die beiden kleineren Modelle reichen für den alltäglichen Stadtverkehr völlig aus. Alle Varianten erfüllen die Euro-6d-TEMP-Abgasnorm und lassen sich mit einer hervorragenden Lenkung und einem sportlich abgestimmten Fahrwerk flott durch die Kurven steuern. Bei den Reifen schießt der neue Peugeot dann doch etwas über das Ziel hinaus. Die Michelin-Pilot-Sport-4-Reifen sind eigentlich eher etwas für sportlichere Modelle wie den Ford Fiesta ST . Zwar bieten sie viel Grip beim Bremsen und Kurven, doch auf schlechtem Belag rollen die Reifen hart ab. Das macht sich schon bemerkbar. Ende 2019 wurde die Modell-Palette um eine E-Version erweitert: Der Peugeot e-208 holt maximal 100 kW (136 PS) Leistung, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit und bis zu 340 km Reichweite nach WLTP-Norm aus dem Elektromotor und der 50-kWh-Batterie heraus. Einmal Laden pro Woche sollte für den Stadtverkehr ausreichen. Die gleiche Technik ist im Opel Corsa-e verbaut. Die E-Variante unterscheidet sich optisch kaum von seinen Brüdern, nur der Kühlergrill ist ebenfalls in der Wagenfarbe gehalten.

Fazit

Auch mit der zweiten Generation führt die französische Marke beim Preisvergleich mit dem SEAT Ibiza , dem Suzuki Swift und dem Mazda 2 das Segment an. Dafür punktet das Stadtauto beim Kraftstoffverbrauch und niedrigen CO2-Emissionen, was langfristig wieder Geld spart. Die Diesel-Modelle sterben langsam aus, dafür sind die Elektromotoren auf dem Vormarsch. Der Peugeot 208 passt sich diesem Trend an und legt noch ein sportliches Design oben drauf. Der Kofferraum ist etwas geschrumpft, dafür hat sich die Qualität im Cockpit deutlich verbessert. Der 208 ist nicht gerade der günstigste Kleinwagen, bietet dafür aber ein stimmiges Gesamtpaket aus Erscheinung, Komfort, Sicherheit und Leistung.

Fahrzeugbewertungen zu Peugeot 208

24 Bewertungen

4,5

Technische Daten Peugeot 208

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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