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Peugeot 301

Peugeot 301

Im Jahr 2012 führt Peugeot den 301 als Einstiegsmodell auf einigen Märkten ein

Technische Zweitverwertung, reduzierte Serienausstattung, Verzicht auf manche elektronische Assistenzsysteme, mit dieser Strategie versuchten große Autokonzerne kostengünstigere Modelle zu entwickeln, die insbesondere einen preissensiblen Kundenkreis ansprechen sollten, der beim Autokauf auf Prestige und viele übliche Ausstattungsmerkmale verzichten konnte...Weiterlesen

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Was in Westeuropa als Low-Cost-Angebot trotz rasantem Nachfragezuwachs in diesem Segment eher als Marktnische galt, wurde für die Hersteller in vielen anderen Teilen der Welt ein Volumenmarkt. Und genau da sah auch der französische PSA-Konzern mit seinen Marken Peugeot und Citroen ein großes Wachstumspotential. Während Konkurrent Renault mit seiner rumänischen Tochter Dacia die Märkte in West- und Osteuropa sowie in Schwellenländern und nordafrikanischen Staaten mit einer eigenen Marke bediente, wollte PSA seine Low-Cost-Modelle unter den eigenen Kernmarken laufen lassen. Gemeinsam mit dem chinesischen Partner Dongfeng, der im Jahr 2014 Anteile an Peugeot-Citroen übernommen hatte, entwickelten die Franzosen ein preiswertes Einstiegsmodell der Kompaktklasse, das ab dem Jahr 2012 als Stufenhecklimousine unter der Bezeichnung Peugeot 301 zunächst nur auf einigen Märkten eingeführt wurde.

Der Peugeot 301 entsteht als Stufenhecklimousine auf Basis der Baureihe 208

Auf den traditionellen Absatzmärkten der europäischen Hersteller hatten es die Stufenheckversionen in der Kleinwagen- und Kompaktklasse meist schwer. Zwar boten die Stufenheckmodelle mehr Platz, doch die meisten Produzenten konzentrierten sich auf die als sportlicher empfundenen Dreitürer sowie die für den urbanen Raum praktischen Fünftürer mit ihren kompakten Abmessungen, die als Schräghecklimousinen das Programm dominierten. Hier war Peugeot traditionell mit den Kleinwagen seiner 200er-Baureihe vertreten, die im Jahr 2012 in der Generation 208 ins Programm kamen. Die Bauplattform der Reihe nutzten die Franzosen, um auf dieser Grundlage die Stufenheckvariante Peugeot 301 zu entwickeln. Besonderheit der kompakten Viertürer: Da der Hersteller einen relativ großzügig angelegten Überhang für die Heckkonstruktion realisierte, boten die Limousinen mit dem Stufenheck einen großen Kofferraum mit etwas über 500 Litern Fassungsvermögen. Für ein Fahrzeug dieser Bauart war das in der Kompaktklasse ein überdurchschnittlicher Wert.

Kompaktklasse-Abmessungen für die Stufenhecklimousine Peugeot 301

Während der Peugeot 208 mit einem Radstand von gut 2,54 Metern und einer Karosserielänge von rund 3,96 Metern mit den typischen Abmessungen eines Modells der Kleinwagenklasse vom Band lief, passte der Hersteller die Dimensionen für die Entwicklung der größer angelegten Stufenhecklimousine an. Für den zunächst im spanischen Peugeot-Werk, später dann auch in China hergestellten Peugeot 301 verlängerten die Franzosen den Radstand auf ein Kompaktklassemaß von 2,65 Metern. Durch den verlängerten Heckaufbau mit der klassischen Kofferraumstufe kam der Peugeot 301 so auf eine Gesamtlänge von rund 4,44 Metern. Und mit seiner Karosseriebreite von knapp 1,75 Metern legte der Viertürer gegenüber den Kleinwagen ebenfalls um einige Zentimeter zu. Nur in der Höhe unterschieden sich die Stufenheckmodelle mit ihrem 1,46 Meter hohem Aufbau nicht von den Drei- und Fünftürern aus dem klassischen Peugeot-Kleinwagenprogramm.

Das Design des Peugeot 301 orientiert sich an den Kompaktmodellen

Auch mit der Einordnung der Modellbezeichnung in die 300er-Baureihe von Peugeot machte der Hersteller deutlich, dass der 301 eine Klasse höher positioniert war, als die für seine Entwicklung genutzten 200er-Modelle. Entsprechend sollte sich zugleich das Design der Stufenhecklimousine an den Fahrzeugen der größeren Baureihe orientieren. So zeigte der Peugeot 301 eine am Vorbild des 308 gestaltete Front, die durch ihren relativ schmalen und mit zwei Chromstreben verzierten Kühlergrill und die leicht asymmetrisch geformten Scheinwerfer auffiel. In der Rückansicht bekam der 301 eine klassische Stufenheckstruktur mit einem weit heruntergezogenen Kofferraumdeckel, zweifarbig gestalteten Rückleuchten und einem integrierten Stoßfänger, der den Heckabschluss aufgeräumt und kompakt wirken ließ.

Zum Marktstart gibt es den Peugeot 301 als Benziner in zwei Leistungsstufen

Unterschiede zwischen dem als Einstiegsmodell positionierten Peugeot 301 und den als Schräghecklimousine und Kombi gebauten Kompakten der Baureihe 308 waren hingegen bei der Motorisierung zu erkennen. Während die Franzosen für ihre Fünftürer auch leistungsstarke Aggregate mit Leistungswerten von bis zu 115 kW (156 PS) im Programm hatten, musste sich der Peugeot 301 mit kleineren Maschinen und einer geringeren Motorenauswahl begnügen. In der Basisausführung kam der 301 mit einem Dreizylinderaggregat mit 1,2 Litern Hubraum auf den Markt, das den Stufenhecklimousinen eine Leistung von maximal 53 kW (72 PS) zur Verfügung stellen konnte. Darüber hinaus kamen Vierzylinderbenziner der 1,6 Liter Hubraumklasse mit bis zu 86 kW (115 PS) zum Einsatz. In diesen Versionen ermittelte der Hersteller im Testlauf einen durchschnittlichen Verbrauch von 5,2 und 6,4 Litern auf 100 Kilometer, was einer C02-Emission von 124 und 151 g/km entsprach. Mit einem Wert von 4,1 Litern waren die mit Dieselmotoren ausgestatteten Limousinen die sparsamsten Modelle der Baureihe Peugeot 301. Entsprechend lieferten sie mit einem C02-Ausstoß von gut 108 g/km die besten Werte bei der Messung der Schadstoffemissionen.

Unterschiede bei den Fahrleistungen innerhalb der Baureihe Peugeot 301

Auch bei den Fahrleistungen zeigte sich je nach Motorausstattung ein deutlicher Abstand zwischen den Modellen. Während der Peugeot 301 mit dem Dreizylindertriebwerk gut 14,2 Sekunden von Null auf 100 km/h benötigte, legte das Benzinermodell mit dem Vierzylinder die Strecke in rund 9,4 Sekunden zurück. Als Diesel mit einer Leistung von bis zu 68 kW (92 PS) benötigte der Peugeot 301 knapp 11,2 Sekunden für den Standardspurt. Ähnlich fielen die Unterschiede bei der realisierbaren Höchstgeschwindigkeit aus: Die Peugeot 301 mit dem kleinen 1,2 Liter Benzinmotor konnten in der Spitze 160 Stundenkilometer erreichen, während die 1,6 Liter Versionen auf einen Wert von 188 km/h kamen. Der Peugeot-Diesel trieb den 301 auf rund 180 km/ an.

Peugeot bietet für den 301 optionale Komfort- und Sicherheitsfeatures an

Da der Peugeot 301 zunächst nicht für den Verkauf auf den westeuropäischen Märkten vorgesehen war und zugleich als Low-Cost-Modell das Programm nach unten abrunden sollte, entsprach die Serienausstattung der Limousine zum Zeitpunkt der Markteinführung im Jahr 2012 nicht unbedingt den gewohnten Standards. Als Option bot der Hersteller für den 301 jedoch Zusatzausstattungen an, mit der sich das Sicherheits- und Komfortniveau verbessern ließ. So gab es für die Einstiegslimousine im Kompaktprogramm der Franzosen auf Wunsch einen Airbag für den Beifahrer sowie Seitenairbags. Darüber hinaus ließ sich der Peugeot 301 mit einer Klimaanlage oder –automatik sowie mit elektrischen Fensterhebern vorn und hinten ausrüsten. Auch eine Einparkhilfe konnte für die klassische Stufenhecklimousine der Baureihe Peugeot 301 geordert werden.

Technische Daten Peugeot 301

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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