Neben dem Triumph Spitfire der späteren Zeit waren es vor allem die Roadster der TR-Baureihen, die das Unternehmen als Spezialist für puristische offene Zweisitzer bekannt machten. Mit der Fertigung der ersten Triumph TR-Roadster begann der Konstrukteur zu Beginn der 1950er Jahre. Im Baujahr 1969 führte er die Tradition des Roadsterbaus mit den Modellen der Baureihe Triumph TR6 fort, die im Zeitraum bis 1976 im englischen Werk in Coventry vom Band liefen. Heute gelten die Triumph TR6 als eines der Classic Cars der Briten.
Typisches 70er-Jahre-Design für den Triumph TR6 Roadster
Die Markteinführung des Triumph TR6 im Baujahr 1969 bedeutete einen Bruch mit dem seit Anfang der 1960er Jahre beim Triumph TR4 und Triumph TR5 umgesetzten Designkonzept, das seinen italienischen Urheber erraten ließ und bei dem gerundete Karosserieformen im Vordergrund standen. Der Triumph TR6 hingegen repräsentierte den Stil der 1970er Jahre. Zwar blieben die für die Baureihe typischen Rundscheinwerfer erhalten, doch sonst durfte der Roadster TR6 nun Ecken und Kanten zeigen. Besonderes Merkmal der Karosserie war der leicht angeschrägte Heck- und Frontabschluss. Wie bei den klassischen Roadstern üblich, wurde der Triumph TR6 ab Werk mit einem Klappverdeck aus Textil ausgeliefert. Ein für die kalte Jahreszeit einsetzbares Hardtop bot die Triumph Motor Company für den TR6 als Sonderausstattung an.
Die Motoren der Roadster der Baureihe Triumph TR6
Für die Motorisierung des Triumph TR6 setzten die Briten ein Sechszylinderaggregat mit 2,5 Litern Hubraum ein. Zum Marktstart im Baujahr 1969 konnte der Roadster auf eine Leistung von bis zu 110 kW (150 PS) zugreifen. Später reduzierte sich die Motorleistung auf 93 kW (126 PS).