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Der neue BMW i4: Weiß-Blaue Zukunftsgeschichten

Die Münchner schicken den BMW i4 zum Start mit zwei Varianten ins Rennen. Eine soll den Langstreckenkönig mimen, die andere soll echte M-Dynamik bieten. Das alles natürlich lautlos, lokal emissionsfrei und so modern wie es aktuell nur geht.

Ihre Antwort auf Tesla Model 3 und überhaupt die fortschreitende Elektrifizierung hat lange gedauert. Zumal man in München mit dem ersten i3 und dem nicht mehr erhältlichen i8 bereits früh die Hausaufgaben erledigt hatte. Doch die verhaltenen Verkaufserfolge der Erstlingswerke gaben der Elektro-Euphorie einen gehörigen Dämpfer.

Gerade deshalb wirkt der BMW i4 nun, gerade im Vergleich zur teils hastig kozipierten Konkurrenz, wie ein überraschend ausgewogener Wurf. Denn die technischen Daten der beiden zum Start weg angebotenen Varianten entsprechen exakt den beiden Käufertrends bei Elektroautomobilen.

Die einen wollen maximale Reichweite und geringstmöglichen Verbrauch, die anderen legen Wert auf vollen E-Boost und schnellstmögliche Beschleunigungen. Diesen Vorlieben wird mit dem BMW i4 eDrive 40 (Stromverbrauch kombiniert: 20-16 kWh; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²; Vorläufige WLTP-Reichweite 590 km²) und BMW i4 M50 Rechnung getragen (Stromverbrauch kombiniert: 24-19 kWh; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²; Vorläufige WLTP-Reichweite 510 km²).

BMW-i4-2021-Front

Großer Akku, große Reichweite

Beide vertrauen als Herzstück auf einen 83,9 kWh fassenden Energiespeicher, von dem 80,7 kWh nutzbar sind. Die einzelnen Zellen bringen es dabei auf eine Kapazität von 210 Ah. Das ist eine Steigerung von 75 Prozent gegenüber den aktuell noch im i3 verbauten 120 Ah-Zellen.

Im eDrive 40 wird die Batterie mit einem 250 kW/340 PS starken Heckmotor verbunden, der den Standardsprint lässt sich in eher verbrennerüblichen 5,7 Sekunden erledigen. Grund dafür ist das verhältnismäßig geringe Drehmoment von 430 Nm. Doch BMW ging es bei der Langstreckenvariante des i4 weniger um Performance, sondern mehr um Effizienz. Deshalb wurde auch ein fremderregter Synchronmotor verbaut, der völlig auf Dauermagnete und damit auf seltene Rohstoffe verzichtet. Denn auch die Schonung von Ressourcen zählt für die Münchner beim Thema E-Automobile.

Die Reichweite wird aktuell mit 590 Kilometer angegeben. Am Schnellader bringt es der BMW i4 eDrive 40 dann auf knapp 200 kW in der Ladespitze, in diesem Bereich können dann in zehn Minuten 164 Kilometer Reichweite nachgefasst werden. Die zehn auf 80 Prozent-Ladung ist in 31 Minuten erledigt.

BMW-i4-2021-Interieur

Sprintzeiten wie ein echter M im BMW i4 M50

Der grosse Bruder BMW i4 M50 vertraut derweil auf die Kraft zweier Herzen. 230 kW im Heck und weitere 190 kW an der Front sorgen im „Sport Boost Modus“ für 400 kW Systemleistung, also 544 PS in alter Währung. In den Modi Comfort, Standard und Sport bringt es die E-Kombi auf bis zu 350 kW/476 PS. Beeindruckend fällt auch das Drehmoment aus, denn beide Motoren drücken gemeinsam 795 Nm. Damit ist der 0-100 km/h-Sprint in 3,9 Sekunden erledigt und die Spitze liegt bei begrenzten 225 km/h. Der eDrive 40 darf im Übrigen nur 190 km/h schnell fahren. Die Performance erkauft sich der M50 allerdings mit weniger Reichweite. Er schafft es nur auf 510 Kilometer nach vorläufiger Norm-Berechnung, da sein Verbrauchsfenster mit 19 bis 24kWh auf 100km angegeben wird. Der eDrive 40 kommt hier auf 16-20 kWh und die entsprechend höhere Autarkie von der Steckdose.

BMW-i4-2021-Side

Marktstart und Preise

Spannend auch die Preise. Denn beide ab November 2021 erhältlichen BMW i4 qualifizieren sich für den reduzierten Umweltbonus von 7.975 Euro. Der eDrive 40 notiert mit 58.300 Euro einschließlich Mehrwertsteuer in der Preisliste, für den M50 werden mindestens 69.900 Euro fällig. Doch damit liegen die weiß-blauen Stromer mitten im Wettbewerb aus Model 3 Performance und Polestar 2 Dual Long-Range. (Text: fm | Bilder: Hersteller)

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