Škoda Fabia Monte Carlo – Bestseller im Trainingsanzug

Die Fabia-Familie wurde mit dem neuen Modell stark ausgedünnt. Nicht nur die Dieselmotoren, auch der Combi und das Topmodell RS sind entfallen. Dem neuen Škoda Fabia Monte Carlo gebührt deshalb nun die Pole Position in der Preisliste. Kann er die Erwartungen mit seinem bewährten Rezept erfüllen?

Ein Sport-Programm schadet nie, besonders nach dem Winter. Das wissen auch die Marketing-Abteilungen – und nicht nur die der Fitnessunternehmen, sondern vor allem auch die der Automobilkonzerne. Der neue Škoda Fabia Monte Carlo (Fahrzeug steht nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend, Serienmodell Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,8-4,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 109-106 g/km)² ist das beste Beispiel. Als Hommage an die ruhmreiche Rallye-Vergangenheit der tschechischen Marke wird ein schickes Paket an Ausstattung- und Optikdetails geschnürt, um den neuen Kleinwagen noch attraktiver zu machen.

 Auch am Heck zieht der Škoda Fabia Monte Carlo sein Zweifarbschema durch. Auch am Heck zieht der Škoda Fabia Monte Carlo sein Zweifarbschema durch.

Technisch bleibt beim Škoda Fabia Monte Carlo alles beim Alten

In Sachen Fahrdynamik macht er allerdings keine größeren Sprünge. Genau genommen bleibt alles beim Alten. Denn auch wenn das bisherige Topmodell RS mit der neuen Modellgeneration entfallen ist, schließt der Monte Carlo die entstandene Lücke nicht.

Das Motorenprogramm besteht aus den bekannten Abstufungen des 1,0-Liter-Dreizylinder-TSI mit 80 PS, 95 PS und 110 PS, darüber rangiert der große 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 150 PS. Die stärkeren Modelle sind anstelle der manuellen Schaltgetriebe auch mit einem Siebengang-DSG bestellbar. Die 150 PS-Variante bringt es so auf 225 km/h Höchstgeschwindigkeit und einen Sprintwert von 8,0 Sekunden auf 100 km/h.

 Auf Wunsch gibt es für den Škoda Fabia Monte Carlo bis zu 18 Zoll große Leichtmetallfelgen. Auf Wunsch gibt es für den Škoda Fabia Monte Carlo bis zu 18 Zoll große Leichtmetallfelgen.

Optisch ein Highlight mit vielen Kontrasten

Deutlich mehr Unterschiede finden sich an der Karosserie des Škoda Fabia Monte Carlo. Nicht nur die Stoßfänger vorne und hinten wurden mit Blick auf eine sportlichere Erscheinung überarbeitet, auch der Kühlergrill, der Heckdiffusor, die Alufelgen, die hinteren Scheiben und sämtliche Schriftzüge sorgen durch ihre Schwärzung für einen dynamischen Kontrast. Das Dach kann ebenfalls in schwarz geordert werden.

Auch das Interieur zeugt mit seinem starken schwarz-rot-Kontrast von mehr Sportlichkeit. Sogar Applikationen in Carbon-Optik finden sich an Armlehnen und Armaturentafel. Zur Serienausstattungen gehören zudem die sonst aufpreispflichtigen Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und weißen Kontrastnähten sowie ein Multifunktions-Sportlenkrad.

 Das Interieur unterscheidet sich durch rote Kontraste und Carbon-Applikationen von den Serienmodellen. Das Interieur unterscheidet sich durch rote Kontraste und Carbon-Applikationen von den Serienmodellen.

Die Edelstahl-Pedalerie und eine LED-Ambientebeleuchtung runden das Sportpaket im Innenraum ab. Wer sich für das optionale Digital-Instrumentarium entscheidet, der kann zudem einen speziellen Monte Carlo-Anzeigemodus auswählen.

Marktstart und Preise

Genaue technische Daten und Verbrauchsangaben für alle Motorisierungen bleibt Škoda ebenso schuldig wie den exakten Preis. Sie dürften für den Fabia Monte Carlo allerdings erst jenseits von 20.000 Euro starten. (Text: Fabian Mechtel | Bilder: Hersteller)

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