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Fiat 500 Abarth

Der Fiat 500 Abarth ist eine optisch und technisch veredelte Version des Fiat 500 und nach dem Fiat 500 Abarth SS oder auch "esseesse" der leistungsstärkste Ableger der 500er-Reihe. Das Modell wurde im März 2008 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und kam nur wenige Monate später auf den deutschen Markt - etwa ein halbes Jahr danach folgte das Spitzenmodell Abarth esseesse. Dieser etwas ungewöhnliche Namenszusatz soll übrigens das aus historischen Gründen besudelte Kürzel für "Super Sport" ersetzen.

Die Zusatzbezeichnung "Abarth" kennzeichnet heute die sportlichen und mit stärkeren Motoren ausgestatteten Fiat-Modelle - ursprünglich und namensgebend geht der Name aber auf den Kraftfahrzeughersteller und Automobiltuner Carlo Abarth zurück, der die Firma im Jahre 1949 gründete. Zwar gehört Abarth bereits seit 1971 zu Fiat, weil es aber erst seit 2008 als eigenständige Marke vertrieben wird, sind es bis heute nur vereinzelte Fiat-Vertragshändler, die den sportlichen Mini mit Spoiler und Skorpion-Logo im Sortiment haben.

Das leistet der Fiat 500 Abarth

In der schwächeren Variante Fiat 500 Abarth kommt ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 16 Ventilen zum Einsatz, der die Rennkugel mit 99 kW (135 PS) in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt - Schluss ist bei Tempo 205 km/h. Der Fiat 500 Abarth esseesse unterbietet dank 117 kW (160 PS) mit einer halben Sekunde und beschleunigt in 7,4 Sekunden auf 100 km/h, seine Maximalgeschwindigkeit liegt mit 211 km/h nur geringfügig höher. Speziell für den Renneinsatz existiert übrigens sogar ein noch stärkeres Modell, der Fiat 500 Abarth Assetto Corse, dessen Triebwerk in Kooperation mit Ferrari entwickelt wurde. Der leistungsstärkste Fiat 500 leistet satte 140 kw (190 PS), wurde aber nur in einer stark limitierten Stückzahl von 49 bei Abarth im italienischen Turin gebaut.

Das bringt der Fiat 500 Abarth an Technik mit

Im Vergleich zum normalen Fiat 500 sind die von Abarth verfeinerten Modelle mit einigen sportlichen Ausstattungsdetails versehen. Dazu zählen etwa die größeren Sportbremsbeläge und gelochten Bremsscheiben, das um 15 Millimeter tiefer gelegte Sportfahrwerk mit Dynamik-Funktion, die schnellere Gaspedalreaktionen, das sportlicheres Motorkennfeld sowie eine direktere Lenkcharakteristik. Der Abarth 500 esseesse bringt mit all diesen Extras rund 23 Kilo mehr auf die Waage als Standard-500er. Mehr als zwei Drittel seines Gesamtgewichts trägt der Fronttriebler im Übrigen auf der Vorderachse. Auch darüber hinaus wurde auf Gewichtsersparnis geachtet, so dass der gerade mal 35-Liter-fassende Tank bei sportlichem Fahrverhalten schon des Öfteren aufmerksam machen könnte.

So unterscheiden sich die 500 Abarth-Modelle von

Der 3,55 m lange Fiat 500 Abarth ist preislich etwa gleichauf mit Fahrzeugen seiner Klasse wie dem Mini Cooper, dem Renault Twingo Sport oder dem Suzuki Swift Sport. Allerdings zeigen sich die Abarth-Modelle betont sportlicher und setzen auch in Sachen Leistung noch einen drauf.