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Mazda CX-30

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mazda-cx-30-interieur

Mazda CX-30: Komfortabler Kompakt-SUV zu günstigem Preis

Trotz aller Kritik liegen die SUVs bei einem Großteil der Bevölkerung weiterhin im Trend. Deshalb wundert es nicht, dass auch der japanische Hersteller Mazda seit Mitte der 2000er Jahre sein Angebot in diesem Segment ausbaut. Inzwischen machen die großen Wagen über die Hälfte des deutschen Umsatzes von Mazda aus. Deshalb legte die Marke 2019 mit dem Mazda CX-30 nach. Das SUV-Coupé glänzt mit seinem eleganten Innenraum-Design, bei der Kraftprobe steckt es jedoch gegen viele Konkurrenten zurück. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,4


Familien

3,2

Senioren

3,1

Transport

3,4

Preis/Leistung

2,2

Stadtverkehr

3,5

Langstrecke

2,5

Fahrspaß

2,8

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 11/2021

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

116 - 186 PS

Leistung

4.4 - 6 l/100km

Verbrauch (komb.)

105 - 136 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

116 - 204 km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.3 - 12.6s

von 0 auf 100 km/h

Mazda CX-30 technische Daten

Interessiert am Mazda CX-30

Alternative Modelle

Das SUV-Coupé schließt die Lücke zwischen CX-3 & CX-5

Schon vor dem SUV-Boom gab es den ein oder anderen Ausflug des japanischen Herstellers in das neue Segment, zum Beispiel mit dem Mazda Navajo, der Anfang der 1990er Jahre in Japan und den USA verkauft wurde. Dahinter steckt aber eigentlich ein Ford Explorer. Mit dem Mazda Tribute schickte die Marke im Jahr 2000 dann erstmals eine Eigenproduktion auf den europäischen Markt. Wieder hat die damalige Konzernmutter Ford bei der Umsetzung geholfen und die technische Basis sowie einige Karosserieteile vom Ford Escape zur Verfügung gestellt. Der Tribute wurde 2011 vom Mazda CX-5 ersetzt, mit dem Mazda CX-7 und dem Mazda CX-3 baute der Hersteller seine Produktreihe nach oben und unten weiter aus. 2019 kam nun der Mazda CX-30 hinzu, der sich als Coupé größentechnisch zwischen dem CX-3 und dem CX-5 ansiedelt. Die Bezeichnung Mazda CX-4 wird bereits für ein SUV-Coupé benutzt, das in China für China hergestellt wird, sodass für den neuen Mazda CX ein anderer Name gefunden werden musste. Da der CX-30 auf der vierten Generation des Mazda 3 basiert, hängte das japanische Unternehmen einfach eine Null an die Modellnummer dran.

Ein 40 cm höher gelegter Mazda 3

Mit 4,40 m Länge, 1,80 m Breite und 1,54 m Höhe ist er etwas größer als der CX-3 und etwas kleiner als der CX-5. Damit soll er eine neue Zielgruppe ansprechen, die sich bisher noch nicht zwischen den beiden Varianten entscheiden konnte. Allerdings geht er damit auch das Risiko ein, seinen beiden Brüdern wertvolle Käufer abzuluchsen. Deutlich spürbar ist zudem die Verwandtschaft zum Mazda 3. Beide Autos haben die gleiche Breite und beim Einsteigen wirken sie wie Zwillinge. Doch natürlich haben sie auch einige Unterschiede. So steht der CX-30 40 cm höher als der Kompaktwagen, ist untenrum üppig mit schwarzem Plastik verkleidet, hat mehr Glas und weniger Blech verbaut und kann im Kofferraum 430 statt 358 Liter Gepäck verstauen. Mit einem Radstand von 2,66 Metern erreicht der japanische Kompakt-SUV fast die Maße des Klassen-Bestsellers VW Tiguan. Dieser kann allerdings fünf Personen und rund 600 Liter Gepäck bequem transportieren. Der CX-30 ist da schon wesentlich enger geschnitten, bietet dafür jedoch ein hochwertiges Interieur und hervorragende Fahreigenschaften.

Harmonische Verbindung zwischen Auto & Fahrer

Zunächst fällt beim Fahren des neuen Mazda CX-30 auf, dass man ihn im Innenraum eigentlich gar nicht hört. So gut wie alle Geräusche sind gedämmt. Doch die Geräusche werden nicht wie bei einer Oberklassenlimousine einfach ausgesperrt, sodass der Fahrer kaum noch Informationen über den Zustand der Straße bekommt. Im CX-30 wissen die Passagiere auch ohne Geräusche und Stöße über den Untergrund Bescheid, denn es besteht eine harmonische Verbindung zwischen Fahrer und Auto, die vor allem der hervorragenden Auslegung des Fahrwerks zu verdanken ist. Der Innenraum strahlt auch durch seine hochwertigen Materialien und seine schlichte Eleganz Ruhe und Harmonie aus. Statt High-Tech gibt es hier noch klassische Rundinstrumente. Statt Touchdisplay hat die Mittelkonsole noch ein paar Tasten und Knöpfe zur Bedienung des Navis und Infotainments. Dabei ist die Bedienung möglichst simpel gehalten und per Direktwahltasten kommt man schnell ans Ziel. Der CX-30 wirkt auch im Inneren vertraut, da er auf technischen Schnickschnack verzichtet und sich der Fahrer in einem gewohnten Cockpit wiederfindet.

Umfangreiche Ausstattung im Serienfahrzeug

Auf der Ausstattungsliste des Serienmodells stehen viele Systeme, die bei Konkurrenten sonst Aufpreis kosten. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die nächst höhere Ausstattungslinie Selection, denn hier hat der Wagen auch noch ein paar komfortable Ergänzungen wie Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Lenkradheizung und eine elektrische Heckklappe an Bord. Mit dieser Auswahl können weitere Sonderausstattungen wie ein Bose-Soundsystem hinzugebucht werden. Allerdings klingt die Standard-Audioanlage schon so hervorragend, da ist das Bose-System eher was für echte Musikfreaks.

Serienmäßige Ausstattung für den Mazda CX-30:

  • Head-up-Display
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelung
  • Notbremsassistent mit Fußgänger- & Radfahrererkennung
  • Pre-Crash-System mit Bremseingriff
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Spurhalteassistent mit Lenkunterstützung
  • Spurwechselassistent
  • Ein- & Ausparkhilfe
  • Voll-LED-Scheinwerfer
  • Audi-System mit DAB-Radio & acht Lautsprechern
  • Apple CarPlay & Android Auto

Skyactiv-X: Benzinmotor mit Kompressionszündung

Die Wahl zwischen Diesel und Benziner fällt beim Mazda CX-30 nicht leicht. Natürlich ist der Diesel etwas kräftiger im Durchzug und günstiger beim Kraftstoffverbrauch, vor allem weil der Benziner etwas müde wirkt. Die sonst lauteren Motorgeräusche des Diesels sind gut gedämmt, das fällt also schon mal nicht ins Gewicht. Angetrieben wird der Wagen von den gleichen Motoren wie beim Mazda 3. Ebenso haben beide Baureihen den innovativen Skyactiv-X-Motor im Programm, der einen Benzinmotor mit der Kompressionszündung eines Dieselmotors kombiniert. Dadurch soll der Skyactiv-X-"Diesotto" ähnlich kraftvoll und sparsam sein wie der Diesel. Immerhin hat der 2,0-Liter-Diesotto 47 kW mehr Leistung als der 1,8-Liter-Diesel Skyactiv-D mit 85 kW (116 PS) und dabei nur 0,8 bis 1,4 Liter mehr Kraftstoffverbrauch auf 100 km bzw. sogar 2 g/km geringere CO2-Emissionen beim Fronttriebler. Das sind deutlich bessere Werte als bei den beiden Benzinmotoren Skyactiv-G.

Einfache Verbundlenkerachse aus Kostengründen

Alle Varianten bis auf den Diesel können zwischen Front- und Allradantrieb wählen. Außerdem gibt es für jedes Fahrzeug neben dem sechsgängigen Schaltgetriebe auf Wunsch auch ein sechsgängiges Automatikgetriebe. Die Automatik ist auf eine harmonische Fahrweise abgestimmt, die sich auch nicht durch andere Fahrmodi ändern lässt. Dadurch schaltet das Getriebe sehr angenehm und versucht nicht durch frühes Hoch- und spätes Runterschalten krampfhaft Sprit zu sparen. Wer die Wahl hat sollte trotzdem zum Schaltgetriebe greifen, denn es zählt zu den besten auf dem Markt und macht beim Fahren wahre Freude. VW und Ford haben es bei ihren leistungsschwächeren Modellvarianten vorgemacht und statt einer Mehrlenkerachse eine einfachere und günstigere Verbundlenkerachse verbaut. Der CX-30 geht noch einen Schritt weiter und bietet nur noch die Verbundlenkerachse an, sodass die beiden Hinterräder nicht mehr unabhängig gefedert und gedämpft werden können. Im Alltag wird dieser Unterschied kaum auffallen. Doch bei schlechter Straße und kurviger Strecke ist es spürbar, dass die Räder nicht unabhängig voneinander reagieren.

Leichter, sparsamer & leiser als die Konkurrenz

Im Vergleich zu seinen Kollegen im Segment der Kompakt-SUVs schneidet der neue CX-30 in Sachen Motor nicht sonderlich gut ab. Zu wenige PS treiben das Fahrzeug an, dafür hat er mit dem Skyactiv-X eine echte Innovation unter der Haube und bringt das geringste Gewicht auf die Waage. Dafür muss er dann wiederum beim Kofferraum Abstriche machen – hier ist der Audi Q7 mit 865 Litern Stauraum der richtige Ansprechpartner. In Sachen Preis, Geräuschpegel und Verbrauch unterbietet er den Platzhirsch VW Tiguan bei weitem und lässt auch den BMW X1 hinter sich.

Fazit

Der Mazda CX-30 ist keine kraftvolle Zugmaschine für schnelle Touren, will er auch gar nicht sein. Dafür wirkt der Innenraum deutlich hochwertiger, sympathischer und aufgeräumter als bei manchem Mitstreiter. Hier orientiert sich der japanische Hersteller eher an Premiummarken wie Audi, Jaguar und Mercedes-Benz. Wer also weniger Wert auf Tempo und dafür mehr Wert auf eine komfortable Reise legt, der ist im CX-30 gut aufgehoben. Allerdings würde dem Kompakt-SUV ein Turbobenziner wirklich gut stehen, dann könnte er sich noch besser gegen die Konkurrenz behaupten.

FAQ

Wann kommt der Mazda CX-30?

Der Kompakt-SUV Mazda CX-30 ist seit Herbst 2019 auf dem deutschen Markt.

Was kostet der Mazda CX-30?

Den Mazda CX-30 gibt es mit einer umfangreichen Serienausstattung ab 24.790 €.

Weiterführende Links im Überblick

Autohändler

  • Autohaus Prange GmbH
  • Schuster Automobile GmbH & Co KG
  • Auto Fischer e.K.
  • Mazda Autohaus Hellwig KG