Gebrauchte Suzuki Celerio bei AutoScout24 finden

Suzuki Celerio

Suzuki Celerio

In einigen europäischen Märkten etwa in Skandinavien oder Italien mussten sich Kunden und Fahrzeughersteller darauf einstellen, dass Steuern die Preise für Neuwagen nach oben trieben und betroffene Modelle auch als Gebrauchtwagen später entsprechend teurer gehandelt wurden. Weiterlesen

Finden Sie jetzt Ihr Wunschauto.

Aus über 2,4 Mio. Fahrzeugen im europaweit größten Online-Automarkt.

Suzuki Celerio - Außenfarbe

Im Jahr 2014 benennt Suzuki seine Einstiegsbaureihe in Celerio um

Dass die Regierungen Extraabgaben dabei vor allem auf hubraumstarke Autos erhoben, geschah ursprünglich nicht aus umweltpolitischen Gründen. Es handelte sich vielmehr um eine Art Luxussteuer auf Limousinen der Mittel- und Oberklasse oder kräftig motorisierte Sportwagen. Unmittelbare Auswirkungen auf die Produktentwicklung der europäischen Autoproduzenten hatten solche Maßnahmen allerdings kaum. Höchstens dass einige Hersteller Modelle technisch für diese Exportmärkte einrichteten, indem sie den Hubraum der Motoren reduzierten, um auf diese Weise unter dem von der Sondersteuer definierten Limit zu bleiben. Anders verlief die Entwicklung in Japan. Dort förderte die Regierung bereits seit dem Ende der 1940er Jahre durch vergünstigte Steuer- und Versicherungstarife den Kauf so genannter Kei Cars oder Kleinstwagen. Und Hersteller wie Suzuki stellten ihr Programm darauf ein. Suzuki vermarktete seine Kei Cars anfangs unter dem eigenen Markennamen Suzulight und brachte später Kleinstwagen in den unterschiedlichsten Segmenten vom Van bis zum Geländewagen in den Handel. Mit größeren Motoren ausgestattet kamen einige dieser Suzuki ab den 1970er Jahren auch nach Europa, wo sich der Konstrukteur damit als Kleinwagenspezialist etablierte. Einstiegsmodell wurde dort der Alto, den die Japaner mit dem Generationswechsel des Jahres 2014 dann unter dem Namen Celerio vermarkteten.

Die Europaversion des Celerio läuft in Suzukis Auslandswerken vom Band

Mit dem Übergang vom Alto zum Celerio verband Suzuki eine Neuausrichtung seiner Produktionsstrategie. Bereits in den 80er Jahren hatten die Japaner mit dem indischen Unternehmen Maruti auf dem Subkontinent Werke für den Bau von Suzuki-Modellen aufgebaut. Die Asiaten versprachen sich davon Chancen, ihre Präsenz in dem bevölkerungsreichen Schwellenland zu stärken. Tatsächlich wurde der Celerio-Vorgänger dort zu einem der meistverkauften Pkw der Kleinstwagenklasse. Der Aufbau moderner Fabrikationsanlagen und das erworbene Know-how der indischen Mitarbeiter sollten es jedoch auf lange Sicht ermöglichen, an dem kostengünstigen Standort eine stärker auf den Export ausgerichtete Autoindustrie aufbauen zu können. Mit Einführung des Celerio setzte Suzuki diese Pläne in die Tat um, band beim Bau der neuen Modellgeneration zugleich jedoch auch andere Produktionsstandorte etwa in Thailand mit in das Konzept ein.

Suzuki entwickelt den Celerio auf Basis seines indischen Kleinstwagenmodells

In einigen europäischen Ländern war Maruti nach der Wende zum neuen Jahrtausend dann sogar als eigene Marke mit seiner Alto-Version der Baureihe Zen in der Klasse der Kleinstwagen vertreten. Seit dem Jahr 2008 übernahm Maruti dann gemeinsam mit dem thailändischen Suzuki-Werk die Fertigung des indischen Alto für die globalen Exportmärkte, während Suzuki in Japan für den Heimatmarkt eine baulich veränderte Variante produzierte. Und bei dieser Aufgabenteilung blieb es in der Generation der 2014 präsentierten Celerio: Sie kamen als Neuentwicklung auf Basis des Maruti-Vorgängers nach Europa und liefen für den Weltmarkt in unterschiedlichen Suzuki-Werken Indiens und Asiens vom Band.

Beim Celerio verabschiedet sich Suzuki vom klassentypischen Design

Mit dem Celerio verabschiedete sich Suzuki optisch von dem oft als niedlich charakterisierten Image seiner Einstiegsmodelle. Auch Kleinstwagen mussten sich nach Auffassung der Entwickler nicht unbedingt durch prononcierte Kugelformen vom Scheinwerfer bis zum Heck auszeichnen. Stattdessen setzten die Japaner eher auf urbanes Lifestyle-Design, das dem Charakter eines modernen City Cars entsprechen sollte. Dazu bekam der Celerio einen breiten Kühlergrill mit zwei markanten Querstreben, an den sich in einer optischen Linie die rechteckig bis in den Seitenbau gezogenen Scheinwerfer anschlossen. Eine Frontschürze mit großer trapezförmiger Öffnung, im unteren Teil leicht ausmodellierte Flanken mit Lichtkanten und asymmetrisch gestaltete Rückleuchten rundeten den dynamischen Auftritt des Celerio ab.

Suzuki fertigt den Celerio als fünftürige Limousine

Dass sich trotz ultrakompakter Abmessungen Karosserien auch mit mehr als zwei Türen realisieren lassen, hatten die von Kei Cars geprägten japanischen Hersteller schon lange bewiesen. Und auch Suzuki setzte beim Celerio das Konzept einer fünftürigen Limousine um. Mit einem Radstand von rund 2,42 Meter und einer Gesamtlänge von 3,60 Meter bot der Kleinstwagen Platz für bis zu fünf Personen. In der Länge war der Unterschied zu den kleinen Limousinen der Baureihe Alto marginal. Aber durch den um knapp sechs Zentimeter gestreckten Radstand und das gleich um 14 Zentimeter auf nunmehr 1,54 Meter angehobene Fahrzeugdach konnte der Celerio vor allem den Passagieren im Fond deutlich mehr Platz zur Verfügung stellen, als sein direkter Vorgänger im Suzuki-Programm.

Mit fast 255 Liter Stauraum liegt der Celerio von Suzuki über dem Klassenschnitt

Ein weiterer Vorteil des gestreckten Chassis ergab sich für Passagiere und Zuladung. Selbst wenn der Celerio als 5-Sitzer voll besetzt war, standen im Kofferraum noch fast 255 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Bei umgelegten Rücksitzen ließ sich der Stauraum sogar auf 726 Liter vergrößern. Für ein Fahrzeug seiner Klasse waren das überdurchschnittlich gute Werte, die Suzuki mit der Werbebotschaft XL-Kleinwagen denn auch entsprechend selbstbewusst herausstellte. Bei der Ausstattung hingegen blieben die Japaner in einem Rahmen, der für Modelle in diesem Segment durchaus üblich war.

Suzuki bietet für die Kleinstwagen der Baureihe Celerio drei Ausstattungslinien an

Eher puristisch ging es hinsichtlich der Komfortfeatures in der ehrlicherweise als Basic vermarkteten Einstiegsversion des Celerio zu. Wer mehr verlangte als elektrische Fensterheber auf der Fahrer- und Beifahrerseite, der musste sich auf dem Markt für Neu- oder Gebrauchtwagen nach einem Celerio Club oder Comfort umschauen. In diesen Varianten bot Suzuki für den Celerio eine Klimaanlage, elektrische Fenster auch im hinteren Passagierraum, Vorhangairbags vorne und hinten sowie ein Mediasystem mit Freisprecheinrichtung und Bedientasten am Lenkrad. Nur die Topversionen erhielten serienmäßig Alufelgen im Format von 14 Zoll, Nebelscheinwerfer und elektrisch verstellbare Außenspiegel.

Ein Eco-Paket bietet Suzuki nur für den Celerio Club an

Als Motorisierung setzte der Hersteller einen 1,0 Liter Dreizylinderbenziner ein, der dem Celerio eine Leistung von bis zu 50 kW (68 PS) zur Verfügung stellen konnte. Als Alternative zum handgeschalteten Fünfganggetriebe war in der Baureihe eine fünfstufige Schaltautomatik zu haben. Außerdem bot Suzuki als Option ein Eco-Paket an, das mit Start-Stopp-Automatik und abgesenkter Karosserie für niedrigere Verbrauchswerte sorgen sollte. Besonderheit beim Celerio-Sparmodell mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,6 Liter auf 100 km (84 g/km CO2): Es war nur in Kombination mit der Ausstattungslinie Club erhältlich.

Fahrzeugbewertungen zu Suzuki Celerio

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Suzuki Celerio

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

Technische Daten anzeigen