Toyota bZ4X

Neue Zeitrechnung mit batterieelektrischem Crossover

Der Toyota bZ4X leitet eine neue Ära ein. Der Name bedeutet "beyond Zero" (bZ), Fahrzeugsegment (4) und Allrad (X). Als rein elektrisches Crossover auf e-TNGA Plattform markiert er Toyotas Vollgas-Einstieg in die Elektromobilität. Allrad gibt es gegen Aufpreis.

Ideal für:

  • E-Auto-Fahrer
  • Familien
  • Komfortliebhaber

Fahrzeug-Check

Stärken

  • Alltagstaugliche Reichweite: Seit dem Facelift bis zu 569 km dank effizienterer Motoren
  • Großzügiges Platzangebot: Die Beinfreiheit im Fond liegt auf Limousinen-Niveau
  • Offroad-Kompetenz: Dank der Kooperation mit Subaru bietet der Allradler (X-MODE) echte Kletterfähigkeiten

Schwächen

  • Schlechte Ladeplanung: Das Navi plant Ladestopps zu konservativ
  • Wenig Ablagen: Zugunsten der Beinfreiheit fehlt z.B. ein Handschuhfach
  • Unpassende Ergonomie: Hoch positioniertes Display wird teilweise vom Lenkradkranz verdeckt
Toyota bZ4X Premium 5 Door SUV

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Der Toyota bZ4X im Markt-Check

Der bZ4X, das "bZ" steht für "beyond Zero" – also: weiter als Null, ist Toyotas erstes eigenständiges Elektroauto. Er teilt sich die e-TNGA-Plattform mit dem Subaru Solterra und dem Lexus RZ. Der bZ4X positioniert sich als familienfreundliches SUV mit fünf Sitzplätzen und großzügigem Innenraum. Seit 2022 liefert Toyota das Modell mit front- oder allradgetriebenem 71,4‑kWh‑Akku (brutto). Während er zum Marktstart wegen konservativer Batteriepuffer und Ladeleistung Kritik einstecken musste, ist das Modell seit dem Facelift deutlich alltagstauglicher. Eine größere Batterie, und sparsamere Motoren sorgen aber nur für einen Teil der Verbesserungen: Zusätzlich haben Software-Updates die Ladekurve verbessert und die "Reserve" im Akku freigegeben. Im Innenraum setzt Toyota auf einen ungewöhnlichen Materialmix mit stoffbespanntem Armaturenbrett, der wohnlich wirkt, aber auch viel anfälligen Klavierlack auf der Mittelkonsole beinhaltet. Technisch positioniert er sich als der "haltbare" Stromer: Toyota nutzt konservative Ladelimits, um die Lebensdauer der Zellen zu maximieren. Das macht ihn für Privatkäufer attraktiv, die das Auto lange halten wollen und nicht leasen. Preislich hat sich der bZ4X mittlerweile auf einem wettbewerbsfähigen Niveau eingependelt, oft unterhalb der deutschen Konkurrenz.

Technische Daten – der Toyota bZ4X auf einen Blick

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Merkmal Daten / Fakten
Modell Toyota bZ4X
Generation 1. Generation (2022, Facelift seit 0/2025)
Fahrzeugklasse Kompaktklasse
Karosserieform SUV-Coupé, 5 Türen, 5 Sitzplätze
Crashtest-Wertung 5 Sterne Euro NCAP
Antrieb Frontantrieb, Allradantrieb
Getriebe 1-Gang-Getriebe
Motoren Elektro
Leistung 167 – 343 PS (je nach Variante)
0–100 km/h ca. 8,6 – 5,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit bis zu 160 km/h (elektronisch begrenzt)
Länge 4.690 mm
Breite 1.860 mm
Höhe 1.650 mm
Radstand 2.850 mm
Kofferraumvolumen 452 Liter
Leergewicht ca. 2.014 – 2.226 kg
Verbrauch (kombiniert, WLTP) ca. 13,9 – 15,9 kWh/100 km (modellabhängig)
CO₂-Emissionen (kombiniert WLTP) ca. 0 g/km (modellabhängig)
CO₂-Klasse A
Elektrische Reichweite Ca. 444 – 569 km
Abgasnorm AX
Neupreis (01/2026) ab 42.990 Euro

Varianten

Zum Marktstart gab es nur eine Batterie mit 71,4 kWh Kapazität, die entweder den 204 PS-Frontantriebmotor antrieb, oder das 218 PS-Allradmodell. Mit dem Facelift im Sommer 2025 haben die Japaner das Modellprogramm deutlich erweitert. Ein 58‑kWh‑Akku (brutto) bildet das neue Basismodell „Comfort“. Mit 167 PS und 268 Nm schafft es 8,6 s von 0 auf 100 km/h und 444 km Reichweite. Darüber rangiert die „Teamplayer“‑Version, die über eine leicht vergrößerte 73‑kWh‑Batterie verfügt und nun 165 kW (224 PS) leistet und 7,4 s für den Sprint benötigt. Sie erreicht auf dem Papier 568 km Reichweite. Topmodell ist der deutlich stärkere Allradler mit zwei Motoren: 252 kW (343 PS) und 338 Nm sorgen für 5,1 s auf 100 km/h, 515 km Reichweite und erstmals 1.500 kg Anhängelast. Alle Facelift-Modelle bekommen eine Akku‑Vorkonditionierung, verbesserte Aerodynamik und optional ein 22‑kW‑Bordladegerät, wodurch die AC‑Ladezeit auf 3,5 Stunden sinkt Bei den Ausstattungslinien gibt es aktuell die Auswahl zwischen dem Basismodell Comfort, dem Teamplayer – der sich allerdings nur durch eine 360-Grad-Kamera und einige andere Assistenzsysteme von der Basis unterscheidet – und dem Topmodell Lounge. Mit 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, Ledersitzen mit elektrischer Verstellung und Belüftung ist der Lounge sehr üppig ausgestattet.

Zielgruppen - für wen ist der Toyota bZ4X geeignet?

Der Toyota bZ4X ist vor allem für E-Skeptiker gedacht, für die der Autokauf eine sehr objektive Angelegenheit ist. So wie die japanischen Entwickler keinen Schnellschuss gewagt haben und sich mit ihrem ersten Stromer viel Zeit gelassen haben, so spricht das Ergbenis die entsprechenden Kunden an: man geht auf Nummer sicher. Sehr gute Qualität, sehr defensives Akkumanagement und Langzeit-Haltbarkeit als oberstes Ziel. Aber: Wer sich so absichert, der verpasst viele Chancen beim Thema E-Mobilität. Deshalb ist der bZ4X in vielen Bereichen nur Mittelmaß. Und das zu einem recht hohen Preis.

Ist der Toyota bZ4X das richtige Auto für dich?

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Nutzerprofil Eignung Kurzeinschätzung
Familie & Alltag 🟢 Sehr gut Der geräumige Innenraum und das sanfte Fahrverhalten eignen sich ideal für Familien und Pendler. Die hohen Reichweiten erfüllen die meisten Alltagsbedürfnisse.
Langstrecken & Urlaub 🟢 Gut Dank effizienter Wärmepumpe und großer Reichweiten funktioniert der bZ4X auch auf langen Strecken. Die DC‑Ladeleistung ist mit 150 kW akzeptabel, die 22‑kW‑Option (Facelift) erleichtert AC‑Laden.
Zugfahrzeug 🟡Eingeschränkt Vor‑Facelift‑Modelle ziehen nur 750 kg; erst die 343‑PS‑AWD‑Version ab 2025 schafft 1.500 kg.
Stadt & Kurzstrecke 🟢 Gut Kompaktes Format und ruhiger Antrieb prädestinieren den bZ4X für urbane Einsätze. Die 58‑kWh‑Variante deckt die meisten Fahrprofile und kostet am wenigsten.
Offroad & Abenteuer 🟢 Gut Die Allradmodelle mit X‑Mode, 180 mm Bodenfreiheit und Böschungswinkeln von 17°/25° ermöglichen leichte Geländefahrten.
Sportlich orientierte Fahrer 🟢Eingeschränkt Das AWD‑Topmodell bietet mit 5,1 sSprintzeit sportliche Fahrleistungen. Dennoch bleibt der bZ4X ein schweres SUV.
Budgetbewusste Käufer 🟡Eingeschränkt Basismodelle starten bei rund 43.000 Euro. Damit ist der Japaner recht teuer für das Gebotene.

Alternativen

Der Zwillingsbruder Subaru Solterra ist fast baugleich, aber nur als Allradler erhältlich. Der VW ID.4 und Skoda Enyaq bieten mehr Kofferraum und höhere Anhängelast. Der Tesla Model Y lädt schneller und bietet mehr Infotainment-Spielereien. Der Hyundai Ioniq 5 lädt dank 800-Volt-Technik doppelt so schnell.

Fazit der AutoScout24-Redaktion

Der Toyota bZ4X ist kein Auto für Quartett-Spieler, die nur auf Lade-Rekorde schauen. Er ist ein Auto für Realisten. Er bietet solide Technik, viel Komfort und eine sehr solide Garantie. Insgesamt empfiehlt sich der bZ4X vor allem für Familien und Pendler, die ein sicheres, komfortables Elektro‑SUV mit moderater Ladeleistung suchen. Die Basisversion „Comfort“ bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis; wer maximale Reichweite möchte, wählt den „Teamplayer“ mit 73‑kWh‑Akku.

Probleme und Rückrufe

Der bZ4X litt kurz nach Marktstart 2022 unter einem sicherheitsrelevanten Rückruf: Wegen fehlerhafter Radnaben konnten sich bei starker Belastung die Räder lösen. Toyota tauschte betroffene Radbolzen aus und setzte die Produktion zeitweise aus. Alle heute verfügbaren Modelle sind sicher.

Aktuelle und häufige Rückrufe (Toyota bZ4X)

Ladegeschwindigkeit im Winter: Frühe Modelle luden bei Kälte sehr langsam. Ein Software-Update (ab 2023 Serie, bei älteren nachrüstbar) hat die Ladekurve und die Batterieheizung verbessert. Reichweiten-Anzeige: Der Puffer bei "0 km" war anfangs riesig (z.T. noch 8% Rest). Auch dies wurde per Update angepasst, um mehr nutzbare Reichweite anzuzeigen.

Interessiert am Toyota bZ4X

Toyota bZ4X Gebrauchtwagen

FAQ

Welche Reichweite hat der elektrische Toyota bZ4X?
Aktuelle gehen wir von einer Reichweite von bis zu 450 Kilometern für die Version mit Frontantrieb und bis zu 410 Kilometer mit Allradantrieb aus.
Was ist Steer-by-wire beim bZ4X?
Steer-by-Wire steht für eine rein digitale Übertragung der Lenkimpulse und eine Entkopplung von Lenkrad und Vorderachse. Mit dieser technischen Neu-Entwicklung kann die Fahrassistenz neue Funktionen übernehmen und auch beim Thema Fahrkomfort können Fortschritte erreicht werden.
Was kostet der bZ4X In der Versicherung?
Ein Toyota bZ4X kostet in der SF-Klasse 3 (Haftpflicht und Vollkasko) rund 76 Euro pro Monat. Der bZ4X wurde in der Haftpflicht-Klasse 16, der Vollkasko-Klasse 18 und der Teilkasko-Klasse 20 eingestuft.

Rückrufinformationen

Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
Rückruf-Nr.
Datum
Betroffenes System
Modelljahre

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