Toyota Venza
Aus diesem Grund wird der Wagen seit 2008 im Toyota Werk in Georgetown Kentucky gefertigt. In der US-amerikanischen Toyota Modellpalette liegt das Fahrzeug zwischen dem Camry und dem Highlander. Ähnliche Fahrzeugtypen sind der Nissan Murano der zweiten Baureihe sowie die dritte Generation des Lexus RX, die den gleichen 3,5-Liter-V6-Antrieb nutzt. Seit April 2013 ist der Toyota Venza mit dem 2,7-Liter-Motor auch in Russland im Handel.
Toyota - größter Automobilhersteller der Welt
Toyota ist eine multinationale Gesellschaft und derzeit der größte Kraftfahrzeugproduzent der Erde. 2013 nimmt die Zahl der verkauften Modelle um 2 Prozent auf den Rekordwert von 9,98 Millionen zu. Das 1867 gegründete Unternehmen vertreibt so erfolgreiche Modelle wie den Aygo, Corolla, Auris, Avensis, Prius und RAV4. Ein Corolla 1211 Coupé war das erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota Fahrzeug. Der Wagen wurde am 18. Februar 1971 verkauft. Der erste Importeur in Deutschland war ein Autohaus in Köln mit einem knapp zehnköpfigen Team in einem angemieteten 70 Quadratmeter großen Raum.
Toyota Venza - technisch und optisch top
Der Venza ist wahlweise mit zwei unterschiedlichen Ottomotoren mit VVT-i ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen 2,7-Liter-Reihen-Vierzylinder (16 Ventile) mit185 PS und um einen 3,5-Liter-V6-Motor (24 Ventile). Der V6 wartet mit eine Leistung von 272 PS und einem maximalen Drehmoment von 334 Nm bei 4300 Umdrehungen pro Minute auf. Der Toyota Venza, der auf dem Toyota Camry basiert, wird sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb angeboten. In allen Varianten verfügt das Fahrzeug über ein Sechsstufen-Automatikgetriebe. Optisch orientiert sich das 2008 auf der NAIAS vorgestellte Serienmodell am 2005 ebenfalls in Detroit präsentierten Konzeptfahrzeug Toyota FT-SX. Auffällig sind die ausgestellten Radhäuser, die breite D-Säule und das schräg abfallende Heck mit Doppelendrohren.
Venza mit komfortabler Innenausstattung
Der Wagen ist serienmäßig mit einer Zweizonen-Klimaautomatik, neigungsverstellbaren Rücksitzen, einem Radio mit CD-Wechsler und einem Multifunktionslenkrad mit Tempomat ausgestattet. Zu den Sicherheitsaccessoires gehören sieben Airbags, wozu auch ein Knieairbag für den Fahrer zählt. Darüber hinaus bietet Toyota für den Venza EBD, ABS, VSC, einen Bremsassistenten, aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen und eine Traktionskontrolle. Nur gegen Aufpreis sind als Sonderausstattung eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Smart-Key-System, ein DVD-Navigationssystem mit Sprachsteuerung, ein Panoramaglasdach, eine Rückfahrkamera oder ein DVD-Entertainment-System für die Rücksitze erhältlich.
Für die USA wie geschaffen
Der Venza bietet alles, was sich US-amerikanische Autofahrer wünschen. Bequemlichkeit und Unterhaltung auf langen Highway-Strecken sind inklusive. Der Crossover bietet viel Platz und Komfort und entspricht damit genau dem, was die Durchschnittsfamilie in den USA auf langen Reisen wünscht. Die Markteinführung des Venza in Europa ist offenbar nicht geplant. Möglicherweise haben die Japaner hierzulande recht negative Erfahrungen mit der relativ erfolglosen R-Klasse gesammelt und damit ein abschreckendes Erlebnis erzielt. Nichtsdestotrotz sind derartige Crossover in Nordamerika groß in Mode. Und das hat sich auch bei Toyota herumgesprochen. Damit rollt mit dem Venza eine Familienkutsche auf den US-amerikanischen Markt.