Hyundai Kona - Strom vor Benzin

Auch wenn sich Hyundai weiterhin technologieoffen zeigt, den Kona nicht nur rein elektrisch, sondern auch mit Verbrennern ausrüstet - der Elektriker erhält zunächst den Vorzug. Unabhängig vom Motor ist der Koreaner kräftig gewachsen, die Preise dürften deutlich steigen.

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Häppchenweise präsentierte Hyundai seinen neuen Star am B-Segment-Himmel: Die zweite Generation des Kona (wir berichteten). Nun sind beinahe alle Hüllen gefallen und wir dürfen uns ein vollständigeres Bild vom Crossover machen.

Die zweite Generation des Hyundai Kona startet in Deutschland zunächst als batterieelektrische Variante. Später wird Hyundai das Kompakt-SUV im B Segment auch mit einem Vollhybriden und einem Turbobenziner anbieten. Die Kunden, die sich für einen elektrischen Hyundai Kona interessieren, können zwischen zwei Leistungsstufen mit 114 kW/155 PS und 160 kW/218 PS wählen (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)². Allradantrieb wird nicht angeboten. Der schwächere Elektriker wird von einem 48,4 kWh großen Akku mit Strom versorgt. Die Reichweite soll bei rund 350 Kilometern liegen. Die 218-PS-Variante fährt mit einer 65,4 kWh-Batterie vor, die gemäß WLTP-Zyklus für 490 Kilometer reichen soll.

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Schneller Laden und mehr Platz

Verlässliche Aussagen zur Ladeleistung trifft Hyundai zunächst nicht, bei einer angegebenen DC-Ladezeit von 10 auf 80 Prozent in rund 41 Minuten ist allerdings davon auszugehen, dass der On-Board-Lader etwas stärker ausfällt als bisher. Der Hyundai Kona der ersten Generation konnte mit großer Batterie mit bis zu 77 kW und mit kleinerem Akku immerhin mit bis zu 50 kW am geeigneten Schnelllader mit Strom versorgt werden.

Im Vergleich zum Vorgänger legt der Kona in der Länge um knapp 15 Zentimeter auf jetzt 4,35 Meter zu und positioniert sich damit dezent unterhalb des ebenfalls frischen Kia Niro, der es auf 4,42 Meter bringt. Der Radstand beträgt nun 2,66 Meter. Eine elektrische, in der Öffnungshöhe individuell einstellbare Heckklappe erleichtert das Beladen des Kofferraums, der bis zu 466 Litern fasst; dazu gibt es einen kleinen Laderaum unter der Motorhaube mit 27 Litern. Der Kona verfügt über klassenübliche Assistenz- und Infotainmentsysteme, kann „Over the Air“ Updates ziehen und ermöglicht bidirektionales Laden (Vehicle-to-Load, V2L).

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Marktstart und Preise

Wie bereits berichtet, wird die preisliche Realität etwas weniger rosig ausfallen. Denn mit dem Generationswechsel im Frühsommer 2023 wird sich der Hyundai Kona deutlich vom bisherigen Basispreis, in Deutschland aktuell 23.000 Euro (ein Plus gegenüber Januar von 2.250 Euro), entfernen. Um nicht zu dicht an den mindestens 31.690 Euro teuren Tucson heranzureichen, rechnen wir mit einem Einstandspreis um 25.000 Euro. Der elektrische Hyundai Kona dürfte hingegen ab 40 bis 42.000 Euro starten. (Text: em/sp-x, tv | Bilder: Hersteller)

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