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Aston Martin Kleinwagen

Geschichte

Wenn sich ein Hersteller von Supersportwagen plötzlich entscheidet, einen Kleinwagen auf den Markt zu bringen, dann ist ihm eine große Publicity bereits im Vorfeld sicher. Mit dem Aston Martin Cygnet betrat der traditionsreiche Hersteller, der vor allem aus James Bond-Filmen bekannt ist, absolutes Neuland und ein Segment, in welchem normalerweise der Smart oder der Toyota iQ parkt.

Im Jahre 2010 entschied sich Aston Martin dazu, ein großes hausinternes Problem in Angriff zu nehmen und zum eigenen Vorteil zu transformieren. Wie keine andere Luxusautomarke zeichnet sich die Aston Martin Modelle vor allem durch einen relativ hohen Verbrauch und durch ebenso hohe CO2-Emissionen aus. Diesbezüglich war man unter den Konkurrenten absoluter Spitzenreiter. Dies konnte allerdings leicht geändert werden, mit einem Klein- bzw. Kleinstwagen, der so gut wie nichts verbrauchte und dementsprechend geringe CO2-Emissionen aufwies. Im Vorfeld erkundigte man sich bei den Kunden, ob Bedarf an einem praktischen Stadtauto bestünde, welches über den gleichen Komfort wie ein "ausgewachsener" Aston Martin Sportwagen böte. Die Resonanz war positiv und so entschied man sich zum Bau. Es entstand im Folgejahr der Kleinwagen Aston Martin Cygnet. Trotz der beschaulichen Maße, die das Fahrzeug tatsächlich ideal für die Stadt machten, fanden sich im Inneren des Wagens die gewohnt hochwertigen Materialien der "Großen". Der Neuwagenpreis betrug zunächst 50.000 €, später dann regulär ca. 38.000 € in Deutschland.Obgleich man zunächst die Idee hatte, dass der Wagen ausschließlich an solche Interessenten verkauft wurde, welche bereits einen Aston Martin besaßen, entschied man sich später dafür, an alle Interessenten zu verkaufen. Letztlich wurde das Modell jedoch im Jahre 2013 wieder eingestellt. Offiziell äußerte man sich bei Aston Martin nicht dazu, doch es lag wohl daran, dass der Cygnet kein "echter" Aston Martin war, da er auf dem Toyota iQ basierte, welcher um mehr als 50% günstiger war. So blieb der Cygnet eher etwas für Liebhaber der Marke und des Luxus. Heute jedoch ist das Modell, da es in gebrauchtem Zustand zu weitaus besseren Konditionen erworben werden kann, dort als luxuriöse Alternative zu Smart und Co.

Facelifts und Updates

Aufgrund der kurzen Bauzeit, gab es für den Cygnet keine Facelifts oder Updates. Dennoch bot Aston Martin an, den Cygnet in vielerlei Hinsicht zu individualisieren. So konnte man die Sitze mit den gleichen Farben, Nähten und Stoffen beziehen lassen wie sie auch im "großen" Aston Martin verwendet wurden oder eben wie es dem eigenen Geschmack entsprach. Diese Option machte im Grunde jeden Aston Martin zu einem individuellen Modell. Auch beim Thema Lack konnte der Kunde des Cygnet aus dem breiten Lackportfolio der "großen" Aston Martins wählen.

Motorisierung

Der Cygnet wurde mit dem von Toyota hergestellten 1,3-Liter-Motor angetrieben, der eine Leistung von 98 PS bot. Hierbei handelte es sich um den stärksten für den iQ entworfenen Motor, der zum Standardmotor des Cygnet wurde. In Verbindung mit diesem Motor wurde ein 6-Gang-Schaltgetriebe und ein Automatikgetriebe angeboten. Ersteres wies einen kombinierten Verbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer bei 113 Gramm CO2 auf, letzteres einen leicht gesteigerten Verbrauch von 5,2 L/100km bei 120 Gramm CO2 - also beides gute Werte.