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Autos mit ESP

Das elektronische Stabilitätsprogramm, kurz ESP oder auch Fahrdynamikregelung, ist ein Fahrassistenzsystem, das durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder verhindert, dass ein Fahrzeug ins Schleudern oder Kippen gerät. Einst war ESP wie jede Neuerung in der Automobilbranche eine Zusatzausstattung für gehobenere Fahrzeugklassen, wie etwa im Mercedes-Benz C140, bei dem es 1995 zum ersten Mal zu Einsatz kam “– überhaupt geht die grundlegende Entwicklung des ESP auf die Firmen Bosch und Daimler-Benz zurück. Kurioserweise schaffte es das elektronische Stabilitätsprogramm aber gerade durch die katastrophale Imageschädigung von Mercedes-Benz im Zuge des Elchtests der A-Klasse innerhalb kürzester Zeit zur Serienreife auch für kleinere Fahrzeuge: Durch ESP konnte die 1997 eingeführte A?Klasse am Kippen gehindert werden.Wegen dem eingetragenen Warenzeichen ESP der Daimler AG verwenden viele Fahrzeughersteller überdies andere Bezeichnungen wie etwa DSC bei BMW, Mazda und Jaguar, VSC bei Toyota, PSM bei Porsche, VSA bei Honda oder DSTC bei Volvo. Allen Systemen gemein ist jedoch, dass sie bis zu 150 Mal pro Sekunde den Fahrzustand mit der Steuerung durch den Fahrer vergleichen und im Ernstfall eingreifen. Weil es jedoch auch Situationen gibt, in denen ESP stören kann, wie etwa beim Fahren mit Schneeketten oder dem gewollten Driften in Kurven, ist die sogenannte Aktivierungsschwelle des Stabilitätsprogramms je nach Hersteller und Fahrzeugklasse unterschiedlich ausgelegt oder lässt sich zum Teil auch manuell abschalten.