Dodge-Challenger SRT Super Stock-2020 frontale Seitenansicht

Dodge Challenger

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Stärken

  • Leistungsstarke Motoren
  • Gute Platzverhältnisse
  • In Relation zur Leistung preiswert

Schwächen

  • V8-Modelle mit hohem Verbrauch
  • Teuer in der Wartung
  • Mangelnde Übersichtlichkeit

Dodge Challenger im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Dodge Challenger im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

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Dodge Challenger: Kraftpaket mit Kultstatus

Der Dodge Challenger, seit seiner Premiere 1969 eine Ikone unter den Muscle Cars, steht wie kaum ein anderes Modell für Leistung und den amerikanischen Traum. Nach einer 25-jährigen Pause feierte er 2008 ein beeindruckendes Comeback und etablierte sich schnell wieder als feste Größe. Mit dem Produktionsende der aktuellen Generation Ende 2023 bricht Dodge nun zu neuen Ufern auf: Der Nachfolger wird erstmals auch rein elektrisch betrieben sein, jedoch nicht mehr als Challenger, sondern unter dem Namen Dodge Charger vermarktet. Jetzt weiterlesen:



Markt-Check | Technische Daten | Varianten | Zielgruppen | Alternativen | Testberichte | Probleme & Rückrufe

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Alternative Modelle

Der Dodge Challenger im Markt-Check

Der Dodge Challenger ist klar als US-Muscle-Car bzw. großes Sportcoupé positioniert - mit Fokus auf kraftvolle Motoren, markante Retro-Optik und souveräne Geradeaus-Performance. Mit dem Modelljahr 2023 („Last Call“) erreichte der Dodge Challenger seinen finalen Stand: Die aktuellste Generation wurde bis Ende 2023 gebaut und ist seitdem ausgelaufen. Damit ist der Challenger heute vor allem als Bestands-/Gebrauchtwagen relevant. Er richtet sich an Käufer, die vor allem Emotion, V8-Charakter und ikonisches Design suchen und ein Fahrzeug wollen, das mehr „Statement“ als Vernunftkauf ist. Das richtige Auto ist er damit besonders für Enthusiasten, Sammler und Fahrer, die ein kraftvolles Coupé mit alltagstauglichem Grundlayout (4/5 Sitze, großer Kofferraum) möchten - optional sogar mit Allradantrieb in den V6-Varianten, was in dieser Nische ein seltener Pluspunkt ist. Zu seinen größten USPs zählen die außergewöhnlich breite Performance-Spannweite (vom V6 bis zu extremen SRT-Topmodellen), die starke Individualisierung (unter anderem „Jailbreak“-Ansatz) sowie die Strahlkraft des finalen Jahrgangs: Als Höhepunkt steht der Challenger SRT Demon 170 mit klarer Limitierung - ein Argument, das den „End-of-Era“-Sammlerwert zusätzlich befeuert. Die Wertstabilität fällt im Markenvergleich ordentlich aus: iSeeCars weist dem Challenger die beste Restwert-Performance innerhalb der Marke Dodge zu. In der Praxis halten vor allem gepflegte V8-Modelle und limitierte „Last Call“-Varianten tendenziell besser, während „normale“ Alltags-Trims eher marktüblich abschreiben. Unterm Strich bleibt der Challenger damit besonders attraktiv für Käufer, die ein starkes Statement-Car suchen und bei Wahl der richtigen Version (gepflegt, gute Historie, begehrte Ausstattung/Edition) zugleich realistische Chancen auf solide Nachfrage im Gebrauchtmarkt haben.

Technische Daten - der Dodge Challenger auf einen Blick

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Merkmal Daten / Fakten
Modell Dodge Challenger
Generation 3. Generation (seit 2013, großes Facelift 2015, Finaljahr 2023)
Fahrzeugklasse Sportcoupé / „Muscle Car“
Karosserieform Coupé, 2 Türen, 5 Sitzplätze
Crashtest-Wertung -
Antrieb Hinterradantrieb (RWD), optional Allrad (AWD) je nach Variante
Getriebe 6-Gang-Handschaltung und 8-Gang-Automatik (je nach Version)
Motoren 3.6 V6; 5.7 V8; 6.4 V8; 6.2 V8 Kompressor
Leistung 309 - 807 PS (je nach Motor/Variante)
0–100 km/h ca. 3,5 - 5,7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit ca. 326 km/h
Länge 5.022 mm
Breite 1.923 mm (ohne Spiegel) / 2.169 (mit Spiegel)
Höhe ca. 1.448 mm
Radstand 2.946 mm
Kofferraumvolumen ca. 459 Liter
Leergewicht ab ca. 1.730 kg (je nach Motorisierung)
Verbrauch (kombiniert, WLTP) ca. 10,2 – 14,6 l/100 km (motorabhängig)
CO₂-Emissionen (kombiniert WLTP) ca. 232 – 326 g/km (motorabhängig)
CO₂-Klasse -
Gebrauchtwagenpreis (01/2026) ab ca. 16.000 Euro (variiert stark je nach Baujahr, Kilometerstand und Zustand)

Varianten

Der Dodge Challenger war bis 2023 in einer ungewöhnlich breiten Bandbreite an Ausstattungs- und Performance-Stufen erhältlich, die von alltagstauglichen Modellen bis hin zu extrem leistungsstarken Versionen reichen. Den Einstieg markieren SXT und GT mit V6 – auf Wunsch sogar mit Allradantrieb (AWD), was in dieser Klasse ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist und den Challenger damit auch für Käufer interessant machen, die Optik und Komfort eines großen Coupés wollen, ohne zwingend V8 zu fahren. Darüber folgen die klassischen HEMI-V8-Varianten R/T und Scat Pack als Kern der Baureihe. Hier stehen Sound, Drehmoment und das „klassische“ Muscle-Car-Gefühl im Fokus, optional auch als Widebody mit breiterer Spur und betontem Performance-Auftritt. An der Spitze rangieren die SRT-Modelle: SRT Hellcat und SRT Hellcat Redeye setzen auf maximale Leistung und sind je nach Version auch als Widebody mit verbreiterten Kotflügeln ausgelegt. Für besonders individualisierungsfreudige Käufer gibt es zudem die Jailbreak-Modelle, die deutlich mehr Kombinationsmöglichkeiten bei Farben, Sitzbezügen, Badges oder Streifen öffnen. Als emotionaler Abschiedsrahmen kommt die „Last Call“-Ära hinzu: 2023 wurden mehrere Special Editions aufgelegt, wie zum Beispiel Shakedown, Swinger und Black Ghost. Alle 2023er Challenger tragen eine kommemorative „Last Call“-Plakette unter der Haube - klar mit Blick auf Sammler und Fans. Das ultimative Finale bildet der Challenger SRT Demon 170 als siebte und letzte „Last Call“-Sonderserie, dessen Produktion laut Dodge auf maximal 3.300 Fahrzeuge begrenzt ist.

Dodge-SRT-Hellcat-Front-Side Dodge-SRT-Hellcat-Interior

Zielgruppen - für wen ist der Dodge Challenger geeignet?

Der Dodge Challenger spricht vor allem Käufer an, die ein klassisches Muscle-Car-Erlebnis wollen: markantes Retro-Design, kräftige (teils extrem starke) V8-Motoren und dabei ein vergleichsweise geräumiges, komfortables Coupé, das sich auch für längere Strecken eignet. Wer den Challenger möglichst alltagstauglich und ganzjährig bewegen möchte, findet mit den V6-Varianten SXT und GT eine seltene Option im Segment: Der segmenttypisch seltene Allradantrieb (AWD), der das Auto auch für Käufer in regen- oder winterreichen Regionen interessant macht. Für Fahrer, die den Performance-Charakter gezielt suchen, passen die V8-Stufen bis hin zu Widebody- und SRT-Varianten. An der Spitze richtet sich das Angebot an Enthusiasten, die Track-/Drag-Technik und maximale Leistung priorisieren. Sammler und Fans besonderer Editionen werden besonders durch das Finaljahr 2023 und die damit verbundenen Sondermodelle angesprochen - inklusive des Demon 170 als ultimatives Abschieds-Statement.

Ist der Dodge Challenger das richtige Auto für dich?

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Dein Nutzungsprofil Passt der Dodge Challenger? Kurzfazit
Sammler & limitierte Editionen 🟢 Sehr gut Das Auslauf-/Finaljahr macht bestimmte Versionen besonders interessant. Seltene Sondermodelle sind oft wertstabiler als „Standard“-Trims.
Emotion & „Muscle-Car-Feeling“ 🟢 Sehr gut Genau dafür ist er gemacht: Retro-Look, kräftiger Auftritt und der typische US-V8-Charakter sind seine Paradedisziplin
Performance-Fokus 🟢 Sehr gut Wer maximale Geradeaus-Performance will, findet hier eine der ikonischsten Plattformen - je nach Version bis hin zu extremen SRT-Modellen.
Viel Autobahn & lange Strecken 🟢 Gut Als großer, entspannter Cruiser überraschend langstreckentauglich - mit viel Präsenz und Komfort, aber hohem Verbrauch (vor allem V8).
Gebraucht kaufen & sparen 🟢 Gut Als Bestands-/Gebrauchtwagen attraktiv, wenn Zustand und Historie stimmen – bei V8/Sondermodellen aber Budget für Betrieb und Pflege einplanen.
Ganzjahresbetrieb / schlechtes Wetter 🟡 Eingeschränkt Mit AWD-V6 deutlich alltagstauglicher - als klassischer RWD-V8 im Winter eher nur mit passenden Reifen und Gefühl sinnvoll.
Pendeln & Daily Driver 🟡 Eingeschränkt Machbar, aber Größe, Verbrauch und (je nach Motor) Unterhalt sprechen eher für einen „bewussten“ Alltagseinsatz.
Familienalltag & maximale Praktikabilität 🟡 Eingeschränkt 2+2-Layout und Kofferraum sind okay, aber Zugänglichkeit hinten und Variabilität bleiben klar hinter SUV/Limousine.
Stadtverkehr & enge Parkhäuser 🟠 Weniger geeignet Breite, Länge und Wendekreis machen ihn im Urbanen sperrig - hier fühlt sich der Challenger am wenigsten zu Hause.

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Alternativen

Zu den Hauptalternativen des Dodge Challenger zählen der Ford Mustang und der Chevrolet Camaro, die zusammen mit dem Challenger die Ikonen der amerikanischen Muscle-Car-Welt bilden. Der Ford Mustang bietet neben einem effizienten EcoBoost-Vierzylinder auch einen standesgemäßen 5,0-Liter-V8. Er besticht vor allem durch seine Neuauflage im Jahr 2023 durch sein modernes Design, agiles Handling und optionale High-Performance-Modelle wie den Dark Horse. Der Chevrolet Camaro kombiniert dagegen sportliche Fahreigenschaften mit einer ähnlichen Motorenvielfalt wie der Challenger, einschließlich der leistungsstarken ZL1-Version mit 659 PS. Mit seinem markanten Design ist er eine attraktive Alternative für Challenger-Fans. Allerdings wurde auch der Camaro im Jahr 2023 ohne direkten Nachfolger eingestellt.

Abseits der klassischen Muscle-Cars bietet der Toyota GR Supra eine spannende Option. Zwar kein typisches Muscle-Car, aber mit seinem agilen Handling und einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 340 PS konkurriert er in Sachen Performance und Preis mit den amerikanischen Konkurrenten. Für Käufer, die dagegen unbedingt auf einen Dodge setzen möchten, jedoch mehr Wert auf Vielseitigkeit und Platz legen, könnte der Dodge Charger interessant sein. Als viertüriges Pendant zum Challenger kombiniert er Muscle-Car-DNA mit zusätzlichem Alltagsnutzen und ebenso leistungsstarken V8-Motoren in den SRT-Modellen.

Fazit der AutoScout24-Testredaktion

Unsere AutoScout24-Testredaktion hat den Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye zuletzt im Jahr 2025 getestet.

Am Ende bleibt die zentrale Frage: Lohnt sich ein über 800-PS-Muscle-Car noch, wenn die Hellcat-Ära seit Ende 2023 bereits beendet ist und es in Deutschland nur noch Restbestände gibt? Unsere Antwort fällt überraschend klar aus: Ja – wenn es um Charakter statt Vernunft geht. Der Redeye liefert genau das, was heute selten geworden ist: brachiale Performance und ein Auftreten, das eher Statement als Fortbewegungsmittel ist. Gleichzeitig ist er kompromisslos: Das Gewicht und das eher grobe Handling verlangen Respekt, der Innenraum wirkt sichtbar gealtert – und beim Verbrauch wird’s schnell sehr teuer. Genau diese Unvernunft macht aber den Reiz aus: So roh wird ein Hellcat sehr wahrscheinlich nicht wiederkommen und damit ist der Redeye für Fans und Sammler im besten Sinne eine „letzte Fahrt“.

Lies jetzt den vollständigen Testbericht.

Probleme und Rückrufe

Der Dodge Challenger gilt insgesamt als zuverlässiges Fahrzeug, dennoch gab es einige Rückrufaktionen und bekannte Schwachstellen. Besonders für in Deutschland typische Importfahrzeuge der Baujahre 2020–2023 sind zuletzt Rückrufe rund um Sitzverriegelung, Frontscheibenverklebung, Kombiinstrument und Reifendruckkontrollsystem (RDKS/TPMS) relevant:

Aktuelle und häufige Rückrufe

Frontscheibe – kann sich lösen: Bei bestimmten Fahrzeugen aus 2020 kann sich die Frontscheibe im Extremfall vom Fahrzeug lösen. Maßnahme: Urethan-Dichtmasse an der Frontscheibe entfernen/ersetzen. Rückruf-Referenz: KBA 11281, Hersteller-Code Y47.

Kombiinstrument/Warnleuchten – eingeschränkte Funktionen: Modelle aus 2020–2021 können den Fahrer nur eingeschränkt über Warnhinweise informieren. Maßnahme: Kombiinstrument prüfen und neu programmieren. Rückruf-Referenz: KBA 11290, Hersteller-Code Y58.

Ältere oder allgemeine Rückrufe

  • Airbag-Steuergerät: Ein Problem mit dem Airbag-Steuergerät konnte dazu führen, dass die Airbags nicht korrekt ausgelöst werden. Betroffen waren bestimmte Modelle aus den Baujahren 2019 bis 2022.
  • Zündschlossprobleme: Ältere Modelle hatten Probleme mit dem Zündschloss, das während der Fahrt in die Aus-Position springen konnte, was zum Abschalten des Motors führte.
  • Elektronikprobleme: Einige Besitzer berichteten über Schwierigkeiten mit dem Uconnect-Infotainmentsystem, einschließlich eingefrorener Bildschirme und Verbindungsabbrüche.

FAQ

Wie viel kostet der Dodge Challenger?
Je nach Modell ist das ganz unterschiedlich, die Preisspanne reichte in Deutschland von günstig (rund 50.000 Euro) bis hin zu sehr teuer (über 120.000 Euro). Gebrauchte Modelle fangen derzeit bei etwa 16.000 Euro an. Als Neuwagen ist der Dodge Challenger seit Ende 2023 nicht mehr erhältlich.
Wie lange war der Dodge Challenger erhältlich?
Die dritte Generation des Dodge Challenger wurde 2023 eingestellt. Ein elektrischer Nachfolger ist mit dem Dodge Charger seit 2024 erhältlich.
Welche Modelle des Dodge Challenger gibt es?
Es gibt den Dodge Challenger unter anderem als Hellcat, Demon, SRT 392, R/T, Hellcat Redeye und als Hellcat Redeye Wideboy.
Wie viel Liter verbraucht der Dodge Challenger?
Die letzten offiziellen WLTP Angaben für den Dodge Challenger wiesen Verbräuche zwischen 10,2 Liter (3,6 L V6 SXT) und bis zu 14,6 Liter (6,2 L V8 Hellcat Redeye) auf 100 Kilometer aus.
Wie viel Liter hat der Tank des Dodge Challenger?
Alle Modelle verfügen über einen Tank mit 70 Litern Fassungsvermögen.
Wie viel PS besitzt der Dodge Challenger?
Den Dodge Challenger gab es in Deutschland zuletzt mit 309 PS bis 807 PS zu kaufen.

Fahrzeugbewertungen zu Dodge Challenger

3 Bewertungen

5,0

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