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Infiniti Q50

Infiniti Q50

Mit Q50 leitet Infiniti im Jahr 2013 die Neuordnung seines Programms einAls der japanische Traditionshersteller Nissan Ende der 1980er Jahre mit seiner Zweitmarke Infiniti an den Start ging, sollte damit zunächst den Kunden in Nordamerika eine Alternative zur dort präsenten Luxusklasse der japanischen Konkurrenz geboten werden. Weiterlesen

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Das Design betont den Charakter der Infiniti Q50 als Sportlimousine

Limousinen mit ordentlichen Leistungsreserven und V8-Motoren sowie großzügig bemessene Coupés bestimmten das Image des Newcomers, der ab dem Jahr 2008 dann auch auf den europäischen Märkten als Anbieter von sportlichen Modellen unterschiedlicher Bauformen in der oberen Mittelklasse präsent war und sein Programm später um Sport Utility Vehicles (SUV) weiter ausbaute. Zu den ersten in Europa verkauften Modellen der Marke gehörte der Infiniti G, der in drei Karosserieversionen als klassische Limousine mit Stufenheck sowie als Cabriolet und Coupé in einer zweitürigen Variante ausgeliefert wurde. Mit dem Generationswechsel im Jahr 2013 entschieden sich die Japaner, das Programm von Infiniti weiter aufzufächern, um den einzelnen Modellvarianten einen eigenständigeren Auftritt zu verschaffen. Zur neuen Strategie der Marketingexperten gehörte es zugleich, die Benennung der Baureihen entsprechend des Einzelauftritts ihrer Modelle anzupassen. Den Anfang dieser Neuordnung markierte die Einführung der als Nachfolger des Infiniti G antretenden Limousine, die mit dem Jahr 2013 unter dem Namen Q50 als neues Modell der Mittelklasse in Europa in die Verkaufsräume kam. Besonderheit der Sportlimousine: Der Infiniti Q50 war kurz nach seinem Marktstart als Diesel sowie mit einem Hybridantrieb zu bekommen, was den Limousinen auch als Jahreswagen oder junge Gebrauchte einen guten Start sichern konnte.

Während Infiniti in der Bauphase der G-Modelle insbesondere die zweitürigen Versionen in geschlossener und offener Bauweise als Sportmodelle in den Vordergrund gerückt und für die Limousinen ein eher konservatives Styling umgesetzt hatte, positionierten die Japaner mit dem Wechsel zur Q50-Generation ihre Mittelklasse auch optisch neu. Der Grund: Das umgesetzte Designkonzept sollte den Charakter des Q50 als Sportlimousine stärker als bei den Vorgängern hervorheben und dazu Elemente der Coupés übernehmen. Hatten die Viertürer der G-Baureihe noch den typischen Aufbau einer Stufenhecklimousine mit hoch ausgestelltem Dach und breitem Heck gezeigt, so zeigte sich die Karosserie des Q50 deutlich dynamischer. Die Dachlinie fiel nun schräger ab und der hintere Überhang wurde verkürzt gestaltet, sodass die Stufe zu dem weit heruntergezogenen Kofferraumdeckel kleiner ausfiel. Auf diese Weise verschafften die Infiniti-Designer der Sportlimousine einen kompakteren Auftritt, der durch die leicht veränderten Proportionen in seiner Dynamik unterstützt wurde.

Im Vergleich zum Vorgänger liegt der Infiniti Q50 breiter auf der Straße

Mit einem Radstand von 2,85 Metern hatten die Infiniti-Limousinen bereits in der Vorgängergeneration der G-Modelle ein Maß erreicht, das in der Mittelklasse eine großzügige Ausnutzung des Innenraums ermöglichte. Daher änderten die Konstrukteure den Radstand beim Q50 nicht. Mit einer Länge von 4,78 Metern fielen die Viertürer der ersten Bauphase des Q50 auch nur um gut drei Zentimeter länger aus als die Vorläufermodelle, ohne dass dieses Wachstum optisch ins Auge fiel. Klar wahrzunehmen war hingegen, dass die Limousinen mit 1,82 Meter in der Breite um fast fünf Zentimeter zugelegt hatten und mit 1,44 Metern Höhe niedriger aufbauten. Der Effekt: Der Q50 lag mit seiner kompakter wirkenden Karosserie niedriger und breiter auf der Straße und unterstrich so den Anspruch seiner Designer, eine ausdrucksvollere Formensprache für die Infiniti-Sportlimousinen der Mittelklasse umgesetzt zu haben. Das war zudem an der komplett neu angelegten Front zu erkennen, die mit einem leicht ausgestellten Kühlergrill mit Chromrand, abfallender Motorhaube und gesplitteter Frontschürze noch einmal eigene sportliche Akzente setzte.

Zum Marktstart steht der Infiniti Q50 in Europa als Diesel zur Verfügung

Während der Hersteller für Märkte in Nordamerika oder seinen eigenen Heimatmarkt den Schwerpunkt auf die Benziner legte, rechneten sich die Japaner für den Q50 in vielen europäischen Ländern bessere Chancen aus, wenn sie ihre Sportlimousine auch mit einem Selbstzünder anbieten konnten. So war der Infiniti in Deutschland zum Marktstart mit einem Vierzylinderdiesel zu haben, der über 2,2 Liter Hubraum verfügte und dem Q50 eine Leistung von bis zu 125 kW (170 PS) zur Verfügung stellen konnte. Das mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombinierte Aggregat brachte die Limousine in gut 8,7 Sekunden aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern. Mit einem im Testverbrauch ermittelten Durchschnittskonsum von 4,4 Litern Diesel stellte der Q50D die sparsamste Variante der Baureihe dar. Den CO2-Ausstoß des Selbstzünders ermittelte der Hersteller im Bereich von etwa 114 g/km. Etwas höhere Werte lieferte der mit einer siebenstufigen Schaltautomatik ausgestattete Q50, der auf ein Verbrauchsmittel von 4,8 Liter kam (124 g/km).

In der Benzinversion kann der Infiniti Q50 auf bis zu 211 PS zugreifen

Mit der Siebengangautomatik bot Infiniti den Q50 zudem in einer Version mit Benzinmotor an. Das Aggregat der 2,0 Liter Hubraumklasse lieferte der Limousine bis zu 155 kW (211 PS) und sorgte für eine Spurtzeit von 7,2 Sekunden auf der Strecke von null bis 100 Stundenkilometer. Als durchschnittlichen Wert für den Verbrauch gab der Hersteller 6,3 Liter an. Die CO2-Emissionen des Benziners lagen bei rund 146 g/km.

Als Hybridmodell kann der Infiniti Q50 bis 80 km/h rein elektrisch fahren

Die innovativste und zugleich leistungsfähigste Variante des Q50 brachten die Japaner mit den Hybridversionen ihrer Mittelklasse-Baureihe auf den Markt. Dabei kombinierten sie einen V6-Benzinmotor der 3,5 Liter Hubraumklasse mit einem Elektroaggregat, das die Limousine auch unabhängig vom Verbrennungsmotor antreiben konnte. Im reinen Elektrobetrieb konnte der Infiniti bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern bewegt werden und so ohne Schadstoffemissionen unterwegs sein. Bei höheren Leistungsanforderungen und beim Beschleunigen schaltete sich das V6-Aggregat selbstständig zu. Mit diesem kombinierten Hybridantrieb stand dem Q50 eine Gesamtsystemleistung von bis zu 268 kW (364 PS) zur Verfügung.

Allradantrieb für die Hybridversionen des Infiniti Q50

Durch die Unterstützung des E-Motors unterschieden sich die Leistungs- und Verbrauchsdaten der Hybridversionen deutlich von den Q50 mit herkömmlichem Motorenkonzept. Mit dem serienmäßigen Heckantrieb ausgestattet konnte die Hybrid-Limousine von Infiniti die Standardspurtstrecke von null auf 100 km/h innerhalb von 5,1 Sekunden zurücklegen und war damit das schnellste Modell der Baureihe. Als Verbrauchswert ermittelte der Hersteller im Mittel 6,2 Liter, was einer CO2-Emission von 144g/km entsprach. In der optional erhältlichen Allradvariante kam der Q50 mit 6,8 Litern Durchschnittsverbrauch (159 g/km) auf etwas höhere Werte.

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Technische Daten Infiniti Q50

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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