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Infiniti QX70

Infiniti QX70

Nachdem der japanische Fahrzeughersteller Nissan Ende der 1980er Jahre beschlossen hatte, ähnlich wie der heimische Konkurrent Toyota eine eigene Edelmarke zu etablieren, nahmen die Asiaten für ihre auf den Namen Infiniti getaufte Tochter zuerst den nordamerikanischen Markt ins Visier. Weiterlesen

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Infiniti QX70 - Außenfarbe

Im Jahr 2013 wird der QX70 in Europa das Spitzenmodell der Infiniti Crossover

Der galt zu dieser Zeit einerseits als Hauptabsatzmarkt für Limousinen und Coupés der Luxusklasse, andererseits versprach aber auch die Vorliebe der Amerikaner für große Sport Utility Vehicles (SUV) gute Geschäftsaussichten. Infiniti setzte daher alles daran, in diesem Segment möglichst schnell mit einem eigenen Modell präsent sein zu können, das den Kunden das Image der neuen Marke vermitteln sollte. Doch es dauerte einige Jahre, ehe die Japaner ihre Pläne verwirklichen konnten und mit dem QX4 im Jahr 1997 ihr erstes SUV in den USA präsentierten. Das basierte trotz optischer Überarbeitung leicht erkennbar auf einem Klassiker, den das Mutterunternehmen Nissan bereits seit Jahren unter dem Namen Pathfinder im Programm hatte. Zwar blieb der später als JX vermarktete 7-Sitzer in den USA auch in nachfolgenden Baugenerationen im Programm. Doch zur Schärfung des Profils einer Marke mit sportlich gestalteten und motorisierten Modellen konnte das in der kastenförmigen Optik eines Geländewagens gestaltete große SUV anfangs eher wenig beitragen. Perfekt zu dem angestrebten Image passte hingegen der im Crossover-Stil gestaltete Infiniti FX, den die Japaner im Jahr 2002 eine Klasse unterhalb ihres Flaggschiffs positionierten und dessen zweite Generation sie ab dem Jahr 2009 auch auf den europäischen Märkten einführten. Im Zuge der Umstellung der Baureihenbezeichnungen kam das SUV dort dann ab dem Baujahr 2013 unter dem Namen Infiniti QX70 an der Seite des Einstiegsmodells QX50 in die Verkaufsräume.

Im Crossover-Stil des QX70 vereint Infiniti Elemente verschiedener Bauarten

Bereits bei dem im Zeitraum zwischen 2002 und 2008 gebauten FX hatte Infiniti ein Design umgesetzt, das durch die Kombination unterschiedlicher Baustile auffiel und den Infiniti SUVs einen hohen Wiedererkennungswert sicherte. An den Grundprinzipien der Konstruktion änderte der Hersteller daher auch beim Nachfolger QX70 nichts. Das Crossover-Konzept vereinte dabei die verschiedensten Elemente: In der Seitenansicht zeigte der QX70 die typische langsam abfallende Dachlinie eines Coupés, die Front trat muskulös wie der Vorderbau eines Sportwagens in Erscheinung und der leicht erhöhte Aufbau mit der serienmäßig installierten Dachreling machte Anleihen bei den klassischen Offroadern. Und die Fahrwerkabstimmung sowie die Isolierung des Innenraums sollten dafür sorgen, dass es im QX70 ähnlich ruhig zuging wie in einer Limousine der Oberklasse.

Der Auftritt des QX70 soll den sportlichen Anspruch der Marke Infiniti betonen

Beim Platzangebot im Fond konnte der Fünfsitzer den Anspruch einer großen Oberklasse-Limousine allerdings nicht erfüllen. Der Grund: Die Infiniti-Konstrukteure gaben dem auf einem Chassis mit 2,88 Metern Radstand aufbauenden QX70 eher kompakte Abmessungen und extrem kurze Überhänge, sodass er in Nordamerika als Mid-Size-SUV eingestuft wurde. Tatsächlich blieb das in Europa als Flaggschiff der Crossover von Infiniti positionierte SUV mit gut 4,86 Metern deutlich unter der Marke von fünf Metern, die die Amerikaner von Modellen im Segment der Full-Size-SUVs erwarteten. Doch dafür fielen die QX70 mit einem Maß von 1,92 Metern relativ breit aus. Bei einer Höhe von 1,68 Metern unterstrichen diese Proportionen den sonst eher von Sportwagen gewohnten flachen Auftritt des Infiniti. Und genau diese Verbindung zu den Modellen der Sportwagenklasse hatten die Konstrukteure mit ihrem Gestaltungskonzept beim QX70 herstellen wollen.

Infiniti bietet den QX als Benziner mit V6- und V8-Motoren an

Den sportlichen Anspruch der Baureihe dokumentierten die Japaner auch mit den Motoren, die sie für den QX70 zur Wahl stellten. Bereits im Basismodell kam bei den Benzinern ein auf Spurtstärke ausgelegtes V6-Triebwerk mit 3,7 Litern Hubraum zum Einsatz, das dem Crossover eine Leistung von bis zu 235 kW (320 PS) zur Verfügung stellen konnte. Damit sprintete der gut zwei Tonnen schwere QX70 innerhalb von 6,8 Sekunden aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern. Noch mehr Performance brachte der QX70 mit der V8-Maschine in die SUV-Baureihe: Der Achtzylinder mit fünf Litern Hubraum lieferte dem Infiniti bis zu 287 kW (390 PS) und verbesserte die Standardspurtzeit von Null auf 100 km/h auf 5,8 Sekunden. Kombiniert waren beide Aggregate mit einem serienmäßig verbauten Automatikgetriebe mit sieben Gängen. Als durchschnittliche geschätzte Verbrauchswerte gab der Hersteller Daten von 12,1 Litern auf 100 Kilometer für das V6-Modell und 13,1 Liter für das Flaggschiff der Baureihe mit dem V8-Triebwerk an. Je nach Motorwahl stieß der QX70 rund 282 g/km oder 307 g/km CO2 aus.

In Europa bringt Infiniti den allradangetriebenen QX70 auch als Diesel auf den Markt

Während sich die Nachfrage nach SUV mit Dieselmotoren in Nordamerika in Grenzen hielt, waren die Selbstzünder in Europa bei Neuwagen wie Gebrauchten traditionell stärker nachgefragt. Insbesondere für diese Märkte nahm Infiniti daher für die Baureihe seiner QX70 eine Dieselversion in sein Programm auf. Das Aggregat der 3,0 Liter Hubraumklasse lieferte dem SUV eine Leistung von bis zu 175 kW (238 PS). In gut 8,3 Sekunden zeigte der Tacho eine Geschwindigkeit von 100 km/h an. Im durchschnittlichen Betrieb ermittelte Infiniti für den QX70 Diesel einen Kraftstoffkonsum von etwa 8,6 Litern, was einer CO2-Emission von 225 g/km entsprach. Wie bei den Benzinern verbauten die Japaner für den QX 3.0D eine siebenstufige Automatik sowie einen elektronisch gesteuerten Allradantrieb, der die Kraft bei Bedarf an alle vier Räder weitergab.

Die Komfort- und Sicherheitsausstattung des Infiniti QX70

Neben dem intelligenten Allradantrieb verbaute Infiniti für die Crossover der Baureihe zahlreiche elektronische Bordhelfer und Sicherheitssysteme. So lief der QX70 serienmäßig mit einem Spurhalteassistenten sowie einem automatisch eingreifenden Warn- und Bremssystem zur Verhinderung von Auffahrunfällen vom Band. Im Zusammenspiel mit dem intelligenten Allradantrieb sorgte darüber hinaus ein Stabilitätsprogramm dafür, dass Antriebs- und Bremskräfte optimaler an die Räder verteilt werden konnten, um den QX70 stabil in der Spur zu halten. Mit einem in der Front verbauten Radarsystem konnten Abstand und Geschwindigkeit überwacht und gemäß der individuell eingestellten Werte automatisch angepasst werden. Zu den Komfortfeatures an Bord des Crossovers zählte eine elektronische Dämpfungsregelung, die das Verhalten jedes Stoßdämpfers in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Untergrunds beeinflusste und auf diese Weise Unebenheiten der Straße besser ausgleichen konnte, um Stöße weniger an die Passagiere des Infiniti QX70 weiterzureichen.

Fahrzeugbewertungen zu Infiniti QX70

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Infiniti QX70

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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