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Lotus Cortina

Lotus Cortina - sportliche Limousine

Der Lotus Cortina basiert auf dem Ford Cortina; er stellt eine sportlichere Variante des Ford Cortina dar. Im Jahr 1963 präsentiert Lotus einen Cortina für den Motorsport, den Firmengründer Colin Chapman im Auftrag von Ford fertigte. Das Modell erhält einen stärkeren Motor und aufgrund einer speziellen Bauweise gelingt es Lotus, das Gewicht des Fahrzeugs der Mittelklasse zu reduzieren. Dafür ersetzen sie die Standardbauteile aus Stahl durch leichtere Aluminiumsegmente. So bestehen die Türen ebenso wie die Hauben beim Lotus Cortina aus Aluminium im Gegensatz zu den Stahlteilen im Ford Cortina. Insgesamt beträgt das Leergewicht der sportlichen Limousine 842 kg. Im Rennsport feiert der Lotus Cortina Erfolge mit dem Formel-1-Weltmeister Jim Clark und mit Sir John Whitmore bei diversen Tourenwagenmeisterschaften in Großbritannien, auf dem Kontinent, bei der East Africa sowie der RAC Rally. In den Jahren 1964 und 1965 gewinnt jeweils ein Cortina die British Saloon Car Championship. Dank des Heckantriebs, der Tieferlegung und des Getriebes eignet sich der Lotus Cortina hervorragend sowohl für den Rennsport als auch für den Straßenverkehr. Charakteristisch für das Design der Mittelklasselimousine sind die kugelrunden Scheinwerfer sowie das markante Heck mit den runden, dreigeteilten Rückleuchten. Ebenso typisch ist zunächst das Farbkonzept in Weiß und Grün. Der Lotus Cortina zeichnet sich durch seinen speziellen Schriftzug aus. Dieser Schriftzug erlangt schnell den Status eines Symbols für große, leistungsstarke Limousinen der 1960er Jahre. Zwischen 1962 und 1966 produziert das Werk im britischen Cheshunt 3.306 Exemplare des Lotus Cortina.

Technische Daten

Die sportliche Limousine Lotus Cortina besitzt eine modifizierte Hinterachse mit Schraubfedern und Längslenker. Dank eines angelenkten Reaktionsdreiecks am Differentialgehäuse lässt sich die Achse besonders gut führen. Ebenso wie einige andere Teile besteht die Differentialachse des Lotus Cortina aus leichtem Aluminium. Aufgrund von Problemen dieser Konstruktion gibt es den Lotus Cortina später jedoch vermehrt mit der normalen Hinterachse der Ford-Modelle. Die Achsrohre hingegen bestehen aus Stahl. Vorn erfolgt die Radaufhängung über einen Querlenker mit Schraubfedern. Dabei ist die Karosserie aus Stahlblech selbsttragend. In der zweiten Generation verfügt der Lotus Cortina an der Radaufhängung hinten neben einer Starrachse und halbelliptischen Blattfedern über zusätzliche Schubstreben. Bei einem Radstand von 2,50 m beträgt die Spurweite vorn 1,31 m und hinten 1,28 m. Dabei misst der Lotus Cortina in der ersten Generation 4,28 m in der Länge, 1,59 m in der Breite und 1,44 m in der Höhe. In der zweiten Generation verändert sich primär die Breite des Fahrzeugs. So weist das Modell ab 1966 eine Länge von 4,27 m, eine Breite von 1,65 m und eine Höhe von 1,39 m auf. Der Radstand beträgt dabei 2,49 m und die Spurweite vorn 1,33 m und hinten 1,29 m. Das Leergewicht des Fahrzeugs steigt um 77 kg auf insgesamt 919 kg.

Der Motor des Lotus Cortina

Unter der Haube des Lotus Cortina befindet sich der gleiche DOHC-Motor wie in den Modellen 23, Seven und Elan aus dem Hause Lotus. Dieser Motor verfügt über einen speziellen von Harry Mundy entworfenen Zylinderkopf, der auf dem Block des regulären "Kent"-OHV-Motors sitzt. Bei dieser Bauform steuern je Zylinderreihe zwei obenliegende Nockenwellen die Ventile. Zudem verfügt er über zwei 40DCOE Weber Doppelvergaser. Bei dem Motor handelt es sich um einen 4-Zylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 1558 ccm. Bei 5.500 U/min besitzt er eine Leistung von 78 kW (106 PS), wobei das maximale Drehmoment 141 Nanometer bei 4.000 U/min beträgt. Damit erreicht der Lotus Cortina eine maximale Geschwindigkeit von 176 km/h. Der Verbrauch des Benziners liegt bei ca. 12 Liter Super auf 100 km. Zudem besitzt der Lotus Cortina ein vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe und einen Hinterradantrieb. Auf Wunsch ist das Modell mit einer 3-Gang-Automatik erhältlich. Als Ford im Jahr 1966 die zweite Generation des Cortina präsentiert, gibt es ebenfalls wieder eine Version von Lotus mit einem 106 PS starken Motor und zwei obenliegenden Nockenwellen. Bei einer gleichen Kraft von 78 kW erreicht der Motor Drehzahlen bis 6.000 U/min. In der zweiten Generation gibt es den Lotus Cortina ausschließlich mit 4-Gang-Getriebe und Hinterradantrieb. Damit beschleunigt der Lotus Cortina innerhalb von 10,4 Sekunden von null auf 100 km/h und schafft in der Spitze bis zu 174 km/h. Sein Verbrauch liegt dabei zwischen 11 und 13 Litern Super auf 100 km.