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MINI Kombi

Der Kleine ganz groß

Ein Kombi Mini ist eigentlich schon ein Widerspruch in sich. Der geniale Entwickler Alec Issigonis hatte Mitte der 1950er Jahre die Idee eines sparsamen Kleinstwagens, der vier Personen auf rund 3 m Außenlänge eine kommode Fortbewegungsart bieten sollte. Der Erfolg des von 1959 bis 2000 gebauten Parklückenfinders wird mit knapp 5,4 Mio Einheiten belegt. 2001 trat der deutlich größer Mini als eigenständige Marke des Hauses BMW die Nachfolge an. Die bis 2000 vielfältigen Verkaufsnamen (etwa Innocenti Mini, Riley Elf und Wolseley 1000) tangierten die eher seltene Karosserievariante Kombi kaum. Hier heißt es Leyland Mini Clubman und damit ist eigentlich alles gesagt. Allerdings ist dem Oldtimerfan bei der Suche nach einem gebrauchten Mini Clubman bekannt, dass ein Clubman nicht immer ein Kombi ist. Clubman ist eher eine Ausstattungslinie. Der MINI Kombi heißt korrekterweise Mini Clubman Estate. Es gibt aber auch die sehr seltenen Varianten Mini Countryman und Mini Traveller.Kaum weniger chaotisch ist das Programm der (BMW) Mini seit 2001. Die Karosserievarianten werden immer vielfältiger. Da sticht der Mini Clubman mit klarer Linie und umwerfender Finesse heraus. Gebrauchtwagenkäufer finden generell beim Mini nicht die pure Vernunft, sondern ein attraktives Auto mit viel Spaß und hohem Wiederverkaufswert. Der "britische" Mini war ein geradezu feingeistiger Kleinwagen. Der edle Charme brachte ihm eine Sonderstellung unter den Einsteigerautos Käfer, Ente und R4. Der BMW Mini ist von völlig anderer Art. Hier geht es um ein Lifestyleauto, das bewusst auf die Einhaltung mancher Regeln verzichtet.

Evolution statt Revolution

Während der alte Mini und der BMW Mini zwei unverwechselbare Zeitgenossen darstellen, sind die inzwischen drei Generationen des neuen Minis ein Fall für das Kennerauge. Das hält auch die Gebrauchtwagenpreise stabil. Die erste Generation (2001-06) beschränkte sich auf maximal 3,7 m Länge und zwei Karosserieformen. Erst mit der bis zu 4 m langen zweiten Auflage kamen Varianten wie der Roadster, das Coupé und eben der Clubman als Mini Kombi. Auch die dritte Generation (ab 2014) hat eine Clubman-Version, die aber für Gebrauchtwageninteressenten noch irrelevant ist.Für praktisch alle Minis gibt es drei Leistungsstufen: Mini One und Mini Cooper sowie Cooper S. Letztere zeichnen sich durch mehr Leistung und bessere Ausstattung aus. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Clubman sind aber karosseriebedingt und gelten daher für One sowie Cooper/Cooper S. Da wären das Heckportal in Form zweier zur Seite aufschwingenden Türen ("Splitdoor") und die zusätzliche hintere Tür ("Clubdoor") auf der Beifahrerseite zu nennen. Konsequent lässt der Mini Fahrer die Mitfahrer an der Bordsteinkante aussteigen. Der maximale Kofferraum hinter der ersten Sitzreihe beträgt knapp 1200 Liter und belegt, dass der Mini Clubman immer noch ein sehr kompaktes Auto darstellt.

Sparsam, schnell oder Rakete.

Wer den Mini Clubman als sparsamen Lastesel möchte, wählt natürlich den MINI Cooper D Clubman mit 1600er-Diesel-Motor. Die 109 PS sind gut für hohes Autobahntempo und der Verbrauch bleibt unter 5 Liter. Die MINI One Clubman Modelle rangieren etwas darunter; wenn die Post abgehen soll, ist der Cooper S mit bis zu 184 PS gefragt. Der Express-Zuschlag ist in Sachen Unterhalt noch moderat; wer aber gebrauchte Schnelltransporter mit Cooper-S-Schild sucht, muss beim Kauf Opferbereitschaft zeigen.