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MINI One D

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Stärken

  • Viele Sicherheits- und Fahrassistenten
  • Sparsame und kultivierte Dieselmotoren
  • Vorne viel Beinfreiheit

Schwächen

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Mit 11 Metern großer Wendekreis
  • Sehr kleiner Kofferraum

Mini One D: Retro trifft Moderne

Retrodesign trifft moderne Technik. So könnte die Vorgabe an die Entwicklungsabteilung für den Mini One D geklungen haben. Ein klassischer Kleinwagen mit sparsamen Motoren, guter Ausstattung und dem Fahrspaß eines Go-Karts kam heraus. Die Inspiration für den Mini One D gab dabei sein Urgroßvater, der Austin Mini. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,1


Familien

4,1

Senioren

2,7

Transport

4,1

Preis/Leistung

2,4

Stadtverkehr

2,2

Langstrecke

2,1

Fahrspaß

2,0

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 09/2014

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

75 - 95 PS

Leistung

3.4 - 4.8 l/100km

Verbrauch (komb.)

89 - 129 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

75 - 190 km/h

Höchstgeschwindigkeit

11 - 13.5s

von 0 auf 100 km/h

MINI One D technische Daten

Interessiert am MINI One D

Unser Wissen zu Deiner Suche

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • Retrostyle, der einem das Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • Sparsamer Stadtflitzer.
  • Trotz vergleichsweise wenig PS agiler durchzugsstarker Motor.
  • Hochwertiger und gut ausgestatteter Kleinwagen.

Daten

Motorisierung

Der 2001 vorgestellte Mini One kam zu Beginn ausschließlich mit Ottomotoren auf den Markt. 2003 wurde der Mini One D eingeführt. Anfangs wurden Vierzylinder-Dieselmotoren aus dem Hause Toyota (genauer gesagt aus dem Toyota Yaris) verbaut. Die 1,4-Liter-Motoren brachten zu Beginn eine Leistung von 75 PS und ein Drehmoment von 180 Nm. Damit erreicht er in 13,5 Sekunden die 100 Km/h. 2005 wurde der Common-Rail-Dieselmotor in überarbeiteter Form mit 88 PS und 190 Nm verwendet. Die Beschleunigungswerte verbesserten sich damit auf 11,9 Sekunden, die Endgeschwindigkeit liegt jetzt bei 175 Km/h.

Mit der zweiten Generation kam 2007 ein neuer Reihenvierzylinder in das Auto. Der PSA-DV-Motor ist in einer Kooperation von PSA mit Ford entwickelt worden. Durch den Abgasturbolader mit zusätzlichem Ladeluftkühler und verstellbaren Turboschaufeln erreicht er eine Leistung von 90 PS und ein Drehmoment von 215 Nm. Damit sind auch die Fahrleistungen im Vergleich zum Vorgänger verbessert worden. Nun sind die 100 Km/h in 11,5 Sekunden erreicht und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 182 Km/h. Der Motor ist mit einem Verbrauch von nur 3,9 Liter recht sparsam. Die CO₂-Emission mit 104 g/km ermöglicht die Schadstoffklasse Euro 4.

Auf der LA Auto Show wurde 2013 die dritte Generation des Mini One vorgestellt. Ab 2014 wurde zudem auch ein neuer Diesel vorgestellt. Der B37 Reihendreizylinder gehört zum Baukastensystem von BMW und fand bereits in vielen Modellen Verwendung. Er arbeitet mit der TwinPower Turbo-Technologie und besitzt einen VTG-Turbolader und einen Ladeluftkühler. Der 1,5-Liter-Motor erzeugt 95 PS und ein Drehmoment von 220 Nm. Damit erreicht er die 100 Km/h in 11 Sekunden und fährt 190 Km/h Spitze. Der Verbrauch liegt bei 3,4 - 3,5 Liter/100 Km. Durch den niedrigen Verbrauch sind mit dem 44-Liter-Tank über 1.100 Kilometer Reichweite möglich. Mit einem Schadstoffausstoß von 89 bis 92 g/km werden die Grenzwerte für Euro 6 eingehalten. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig mittels Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Beim Herunterschalten werden durch automatisches Zwischengas starke Lastwechselreaktionen verhindert. Optional ist auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe erhältlich. Der frontgetriebene Mini ist mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Neben dem recht sportlich und hart ausgelegten Standard-Fahrwerk wird auch ein adaptives System angeboten. Dieses sorgt für einen höheren Fahrkomfort und stets optimal angepasste Dämpferhärte.

Der Kleinwagen darf Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 650 Kilogramm ziehen. Das Leergewicht des Fahrzeugs liegt bei 1.220 Kilogramm, die Zuladung ist mit nur 375 Kilogramm etwas knapp bemessen.

Abmessungen

Viel Platz darf im Kofferraum des viersitzigen Kleinwagen nicht erwartet werden. Nur 145 Liter stehen zur Verfügung, wenn bis zur Unterkante des Fensters beladen wird. Bei umgelegter Rücksitzlehne werden daraus maximal 395 Liter. Bis zum Dach beladen sind es immerhin 655 Liter. Die Kombiversion Clubman bringt es auf 360 Liter und 1.250 Liter bei umgeklappten Rücksitzlehnen.

Im Laufe der Generationen ist der Mini One jedoch gewachsen. War es in der ersten Generation noch eine Länge von 3,63 Metern, legte er mit der zweiten Generation um 7 Zentimeter auf 3,70 Meter zu. In der dritten Generation ist er bereits 3,82 Meter lang, 1,73 Meter breit und 1,41 Meter hoch.

Varianten

Neben dem drei- und fünftürigen Mini One gibt es noch die fünftürige Kombiversion Mini Clubman und ein Cabriolet (Mini Roadster). In England wird auch ein Coupé angeboten. Mit dem Mini Countryman versucht sich der Hersteller wiederum auf dem Markt der kleinen SUV zu etablieren. Eine limitierte Sonderauflage im Edel-Segment stellt der Mini Inspired by Goodwood dar. Hier orientiert sich die Ausstattung stark an den Fahrzeugen von Rolls-Royce und wurde auch dort umgebaut. Die 1.000 gebauten Exemplare wurden 2011 für 46.900 Euro verkauft. Eine sportliche Version mit einer Auflage von nur 500 Fahrzeugen wurde 2009 mit dem Mini JCW World Championship 50 Edition angeboten.

Preis

Ein Schnäppchen ist der Mini One D mit einem Grundpreis von 22.350 Euro nicht. Gebrauchte Modelle der ersten Generation sind in Deutschland ab etwa 3.500 Euro zu bekommen. Jüngere, gut ausgestattete Exemplare mit wenig Kilometern sind ab etwa 6.000 Euro käuflich.

Die monatlichen Unterhaltskosten für den Mini sind in der Kleinwagenklasse gering. Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern und einer Schadenfreiheitsklasse 3 in der Versicherung ergeben sich 202 Euro. Auf die Haftpflichtversicherung inklusive Vollkasko entfallen etwa 78 Euro. Die Steuerbelastung ist mit monatlich 12 Euro berücksichtigt. Für Wartung und Instandhaltung sind rund 20 Euro zu rechnen. Die Kosten für den Treibstoff liegen bei 92 Euro.

Design

Exterieur

Das Blechkleid des Mini ist mit seinem Retrodesign an seinen Urgroßvater von Austin angelehnt. Große runde Scheinwerfer, die es optional auch mit LED-Technik gibt, der nachempfundene Kühlergrill und die Rückleuchten lassen erkennen, wessen Nachfolge der Mini antritt. Technisch jedoch ist der Mini auf dem neuesten Stand. Kurvenlicht und Einparkhilfe können bestellt werden.

Die Verarbeitungsqualität ist auf hohem Niveau, allerdings nicht ganz so gut wie die seiner Konzernbrüder von BMW. Auch farblich orientiert sich Mini an seinen klassischen Vorgänger. Die Farben wurden zwar moderner und die Farbpalette größer, aber die Zweifarblackierung (Karosserie/Dach) ist seit den sechziger Jahren bekannt. Die Serienausstattung umfasst Räder in der Größe 15 Zoll. Optional sind auch größere 16-, 17- und 18-Zoll-Räder möglich.

Interieur

Wie auch außen ist der Mini innen im Retro-Stil geformt. Das große Rundinstrument in klassischer Position hinter dem Lenkrad ist gut ablesbar. Trotz der etwas verspielt wirkenden Inneneinrichtung gibt das Auto keine Rätsel in der Bedienung auf. Bekannt aus den Fahrzeugen von BMW ist das iDrive-System, mit dem sich viele Einstellungen einfach bewerkstelligen lassen. Ein Head-up-Display ist optional verfügbar. Die Rundumsicht des Mini ist nur durchschnittlich. Um die Sicht nach hinten zu verbessern, ist gegen Aufpreis eine Rückfahrkamera erhältlich.

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Sicherheit

2014 schnitt der Mini beim Euro-NCAP-Crashtest mit vier von fünf Sternen ab. Ein sehr gutes Ergebnis legte er beim Frontalaufprall vor. Beim Seitenaufprall zeigte er hingegen Schwächen.

Die Sicherheitsausstattung umfasst Front-, Seiten- und Kopfairbags, Gurtkraftbegrenzer und Gurtstraffer, Gurtwarner und ein optionales Notrufsystem. Kindersitze lassen sich dank ISOFIX sicher befestigen. Zum Fahrassistenzsystem gehören (zum Teil gegen Aufpreis) Kollisions- und Fußgängerwarnung, ESP, Spurverlassenswarnung, Personenwarnung und ein aktiver Tempomat.

FAQ

Wie viel kostet ein Mini One D?

Der Grundpreis für ein neues Fahrzeug liegt bei 22.350 Euro (UVP). Gebraucht sind Minis der ersten Generation bereits ab 3.500 Euro erhältlich.

Gibt es den Mini One D auch als Diesel?

Der Mini One D ist ein Diesel. Die Benzinvarianten werden ohne den Namenszusatz „D“ verkauft.

Wie hoch ist der Verbrauch des Mini One D?

Mit einem Verbrauch von unter 4 Litern Diesel zählt er zu den sparsamen Kleinwagen.

Wie viel PS hat ein Mini One D?

Die erste Generation startete mit 75 PS. Aktuelle Mini One D haben 95 PS.

Alternativen

Aufgrund der zahlreichen Variationen des Mini-Modells sind vergleichbare Alternativen zum Mini One D nicht schwer zu finden. Der Mini Cooper stellt die etwas kräftigere Variante des Mini One mit 122 PS dar. Der Mini Cooper S schafft es sogar auf 184 PS. Beide Modelle gibt es unter den Modellbezeichnungen Mini Cooper D bzw. Mini Cooper SD auch als Diesel.

Der BMW-Konzern im Allgemeinen hat mit dem BMW 1er noch eine weitere Alternative parat, die preislich etwas höher angesiedelt ist, allerdings nicht den Retro-Charme des Mini versprüht. Auch der VW-Konzern bringt einige Konkurrenten der Kleinwagenklasse auf den Markt. Einige davon sind Audi A1, VW Polo, und Seat Ibiza. Der französische Renault Twingo kämpft ebenfalls um Kunden. Weitere Kandidaten sind Fiat 500 und Suzuki Swift.

Fahrzeugbewertungen zu MINI One D

8 Bewertungen

4,6