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Mitsubishi Lancer

Mitsubishi Lancer

Der unspektakuläre Mittelklassewagen mit neun Generationen

Für den japanischen Hersteller Mitsubishi zählt der Mitsubishi Lancer zu den Urgesteinen in seiner Produktpalette. Zwischen 1973 und 2017 kamen insgesamt acht Generationen auf den Markt, danach wurde er in den meisten Ländern ersatzlos eingestellt. Nur in Taiwan und China bekam das Fahrzeug aus der unteren Mittelklasse noch eine neunte Generation mit dem Namen Grand Lancer (Taiwan) bzw. Lancer EX (China). Bekannt ist der Lancer vor allem von seinen Erfolgen im Rallye-Sport. Weiterlesen

Technische Daten Mitsubishi Lancer

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Karosserieform

Außenfarbe

Tradition über neun Generationen

Mit der Rennsport-Version Lancer Evolution fuhr Mitsubishi ab 1992 diverse Erfolge im Motorsport ein, vor allem im Rallye- und Rallycross-Bereich. Dadurch wurde der Mittelklassewagen sehr bekannt und auf der Rennstrecke ein gefürchteter Gegner des Subaru Impreza WRX STI. Im Gegensatz zum Reihenmotor des Lancer ist der Subaru mit einem Boxermotor ausgestattet. Auf der Straße kann der Wagen auf insgesamt neun Generationen zurückblicken, wurde durch den Vormarsch der SUVs und Crossover-Fahrzeuge allerdings 2017 aus dem europäischen Markt verdrängt. Bei einem Blick auf die lange Geschichte fällt auf, dass sich die Bezeichnungen zwischen Europa und Japan teilweise unterscheiden. So heißen die Lancer-Modell aus Europa in Japan Lancer EX und für die achte Generation bekam er in Japan den Namen „Galant Fortis“. Auch gibt es bei den Modellen teilweise Überschneidungen mit dem Kleinwagen Mitsubishi Colt , der als kleinstes Fahrzeug der Mitsubishi-Produktpalette nach einem männlichen Fohlen benannt ist. Je nach Generation ist der Mitsubishi Lancer als Gebrauchtwagen in verschiedenen Karosserie-Varianten verfügbar:

  • Als zwei- & viertürige Limousine
  • Als fünftüriger Kombi
  • Als zweitüriges Coupé
  • Als fünftürige Kombilimousine mit Steilheck (Hatchback) & Schrägheck (Sportback)

1. Lancer A70 (1973–1979) – Einer der ersten Mitsubishis in Europa

Mit dem Lancer füllte Mitsubishi 1973 die Lücke zwischen dem Kleinwagen Mitsubishi Minica und dem Mittelklasse-Wagen Mitsubishi Galant . In der unteren Mittelklasse ging er in Wettstreit mit dem vergleichbaren Opel Kadett C und dem Ford Escort , wobei er ein kleines bisschen günstiger und dafür besser ausgestattet war. Allerdings gab es Motoren und Ausstattung in Europa nur im Verbund, sodass nur drei Varianten verfügbar waren: der 1,2-Liter-Benziner mit 55 PS und zwei Türen, der 1,4-Liter-Benziner mit 68 PS und vier Türen sowie der 1,6-Liter-Benziner mit 82 PS und zwei Türen. Nur der Viertürer war ebenfalls als fünftüriger Kombi erhältlich. Mit dem Lancer brachte Mitsubishi 1977 eines seiner ersten Modelle auf den europäischen Markt.

2. Lancer A171/A172/A174/A176 (1979–1983) – Etwas kantiger im Design

Die zweite Baureihe ab 1979 richtete sich eher nach dem damaligen Stil in Europa, sodass der Lancer wesentlich kantiger und moderner daherkommt. Dafür gibt es als Karosserie nur noch die viertürige Limousine mit Stufenheck und für Europa den 1,4-Liter-Motor mit 68 PS (Lancer 1400 GLX) sowie den 1,6-Liter-Motor mit 82 PS (Lancer 1600 GSR). 1980 kam noch der Lancer 2000 ECI mit zwei Litern Hubraum, 170 PS und Turboaufladung als neues Spitzenmodell hinzu.

3. Lancer C12V–C37V (1983–1990) – Auch mit Dieselmotor unter der Haube

Auch die dritte Ausführung des Lancer rollte zunächst nur als viertürige Stufenhecklimousine vom Band, wurde 1985 jedoch durch eine Kombi-Variante ergänzt, 1987 sogar mit Allradantrieb. Die Motorenpalette wuchs in Europa auf acht Benziner zwischen 55 und 90 PS sowie einen 1,8-Liter-Dieselmotor mit 58 PS an. Erstmals war für den Lancer ein Katalysator erhältlich. Je nach Ausstattung sind die Modelle in Europa mit einem GL oder GLX ergänzt. Zur Serienausstattung gehört ein Bremskraftverstärker und die wichtigsten Bauteile sind galvanisch verzinkt und damit geschützt vor Rost. In der GLX-Version kommen folgende Gadgets hinzu:

  • Höhenverstellbarer Fahrersitz
  • Elektrisch einstellbare Außenspiegel
  • Helligkeitsregler für Anzeigen

4. Lancer C6A/C7A (1988–1992) – Erster Lancer mit vier Ventilen pro Zylinder

Mit der vierten Baureihe hielt neben dem Schrägheck das Stufenheck Einzug in die Lancer-Limousine. Gleichzeitig wurde der Kombi aus der dritten Generation weitergeführt und mit neuen Motoren ausgestattet. Neben dem Kombi bekam auch die Schrägheck-Variante Lancer GLXi einen Allradantrieb und der Lancer teilte sich ab 1988 die identische Front mit dem Mitsubishi Colt. Für den europäischen Markt hatte Mitsubishi wieder sieben Benzinmotoren zwischen 75 und 140 PS sowie einen 1,8-Liter-Dieselmotor mit 60 PS im Angebot. Anfang der 1990er Jahre gab es kurzzeitig den ersten Lancer mit vier Ventilen pro Zylinder – den Lancer 1800 GTi-16V – wovon nur 267 Fahrzeuge in Deutschland verkauft wurden und davon drei Stück im Jahr 2018 noch angemeldet waren. Ebenso selten ist die Variante mit dem 1,8-Liter-Motor und 140 PS, davon gab es 2009 noch zwei angemeldete Fahrzeuge im Bundesgebiet.

5. Lancer CB1A–CD8A (1991–1996) – Deutschlands Liebling mit 140 PS & 16 Ventilen

In der fünften Baureihe ersetzte der Mitsubishi Carisma die Schräghecklimousine des Lancer, sodass nur noch die Limousine als Stufenheck und der neue Kombi mit Allradantrieb übrig blieben, der bis Ende 2000 weitergebaut wurde. Optisch unterscheidet sich der fünfte Lancer nicht viel vom Vorgänger. In Sachen Technik war der 1,8-Liter-Benziner mit 140 PS und vier Ventilen pro Zylinder das liebste Modell auf dem deutschen Markt und blieb vorerst auch das letzte GTi-Modell von Mitsubishi.

6. Lancer CJ0 (1996–2003) – Konkurrenzmodell zum Mitsubishi Carisma

Die sechste Baureihe des Lancer basiert auf dem zeitgleich eingeführten Mitsubishi Colt (CJ0) und wurde in Deutschland nur mit dem 1,3-Liter-Benzinmotor verkauft. Bereits zwei Jahre später war das Modell vom deutschen Markt aufgrund der Konkurrenz zur hauseigenen Stufenheck-Variante des Mitsubishi Carisma verschwunden. Von der Größe und vom Design her besteht schon eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden Modellen. Der sechste Lancer wurde im Jahr 2000 noch einmal für den asiatischen Markt überarbeitet und lief hier bis 2003 vom Band.

7. Lancer CS0 (2003–2007) – Bis heute in Südamerika erhältlich

In der siebten Modellreihe ist der Lancer nicht mehr mit dem Mitsubishi Colt verwandt und wieder als Limousine und Kombi erhältlich. Während die Limousine bereits 2007 in die nächste Generation ging, lief die Produktion des Kombis noch bis 2008 weiter. In Südamerika wird diese Baureihe mit Motoren zwischen 1,3 und 2,0 Litern Hubraum sowie 82 und 135 PS Leistung teilweise bis heute fortgeführt – parallel zu den aktuellen Modellen.

8. Lancer CY0 (2007–2017) – Neuausrichtung auf Basis des Mitsubishi Outlander

2007 bekam die Stufenheck-Variante des Lancer den Namen „Sportlimousine“, 2008 folgte die Schrägheck-Variante mit dem Namen „Sportback“, die den Kombi aus der vorigen Generation ablöste. In der achten Baureihe teilt sich der Lancer die Plattform unter anderem mit dem Mitsubishi Outlander und bekam bis 2010 auch noch einen 2,0-Liter-Turbodiesel von VW dazu. Die Modellpflege 2010 machte sich nicht nur bei der Ausstattung und dem neuen Innenraumdesign bemerkbar, zusätzlich krempelte Mitsubishi die gesamte Motorenpalette um, sodass die Benzinmotoren die Euro-6- und die Dieselmotoren die Euro-5-Abgasnorm erfüllen.

9. Grand Lancer/Lancer EX (seit 2017) – Nur noch in Asien auf dem Markt

Mit der achten Generation verschwand der Mitsubishi Lancer vom europäischen Kontinent. Der Name bleibt in abgewandelter Form mit einer neunten Generation für Taiwan und China erhalten, wobei der Vorgänger als Vorbild diente. Auch der beliebte 1,8-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 140 PS bleibt dem Lancer weiterhin erhalten.

Fazit

Als Mittelklassewagen im unteren Bereich ist der Mitsubishi Lancer nicht gerade ein Hingucker. Da macht ein BMW 1er schon etwas mehr her. Doch der unspektakuläre Alltagswagen überzeugt durch Zuverlässigkeit, Qualität und eine üppige Ausstattung. Mit der achten Generation legte der Mitsubishi dann auch bei der Optik nach und will sich statt mit einem Opel Astra oder einem Ford Focus lieber mit einem Alfa Romeo 159 , einem Volvo S40 und einem Mazda3 messen. Dabei hat er sich das Haifischmaul, die markanten Scheinwerfer und die hohe Schulterlinie bei der Konkurrenz abgeschaut. Dadurch ist der Mitsubishi zwar immer noch nicht einzigartig, optisch aber eher auf der Höhe der Zeit.

Fahrzeugbewertungen zu Mitsubishi Lancer

27 Bewertungen

4,5