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VW Polo Facelift - der Kleine wird im Familienlook aufgebügelt

Über vier Jahrzehnte bietet der VW Polo nun schon einen soliden Einstieg in die Volkswagen-Welt. Mit der aktuellen Modellpflege lehnt er sich optisch und technisch noch stärker an die großen Familienmitglieder an.

Aus dem Einstiegsmodell ist in über 45 Jahren Bauzeit ein kleiner Alleskönner geworden. Längst ist der VW Polo so groß wie einst ein Golf, hat sogar nach unten Platz gemacht für den Up. Doch mit dem stetigen Fortschritt zur Elektromobilität und dem nicht abebbenden SUV-Boom gerät der Polo fast etwas in Vergessenheit.

Zum neuen Modelljahr erhält der Bestseller aus Wolfsburg deshalb ein umfassendes Facelift. Obwohl die Designer bei einer Modellpflege keine tiefgreifenden Modifikationen an der Grundform vornehmen können, haben sie mit behutsamen Änderungen dennoch eine überraschende Anpassung an die aktuelle Familienlinie erreicht.

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VW Polo wird zum kleinen Golf 8

Die Stoßfänger an Front und Heck wurden dazu komplett neugestaltet und an die Designsprache des Golf 8 angeglichen. Gleiches gilt für die Scheinwerfer, die nun in allen Varianten in LED-Technik strahlen. Wer zum optionalen IQ-Matrixlicht greift, der erhält sogar einen durchgehenden Lichtstreifen an der Front. Damit passt sich der neue VW Polo im Leuchtendesign an den modernen Look der ID-Familie an.

Überhaupt gibt sich der Polo stark an die oberen Klassen angepasst. Denn nicht nur der Farbton der Präsentationsmodelle, der an den edlen Lack eines Bentley Continental erinnert, sondern auch die Assistenzsysteme schielen stark auf die teureren Segmente. So kommt erstmals nun auch im Kleinwagen der Travel Assist zum Einsatz. Er kombiniert die Funktionen von adaptiver Distanzregelung und Spurhalteassistent bis zu Geschwindigkeiten von 210 km/h. Umfeldbeobachtung mit City-Notbremsfunktion und ein Spurhalteassistent ist nun serienmäßig in jedem modellgepflegten VW Polo.

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Bentley-Farbe und mehr Assistenten Serie

Ein wenig gestrafft hat VW auch die Ausstattungsstruktur. Hier orientiert man sich ebenfalls an den ID-Modellen und geht den Weg zu vorkonfigurierten Modellen. „Trendline“, „Comfortline“ und Co sind passé, stattdessen gibt es „Polo“, „Life“, „Style“ und „R-Line“. Alle Versionen haben ein digitales Cockpit serienmäßig, gegen Aufpreis kann es aber in 10,25 statt 8,0 Zoll geordert werden.

Überhaupt ist das Infotainment auf Höhe der Zeit: kabellose Smartphone-Integration mit Induktivladung kann ebenso erworben werden, wie umfassende Remote-Services.

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Motoren und Marktstart

Die Antriebe umfassen auch nach der Modellpflege weiterhin nur Benzinmotoren. Der Enfall der Dieselvariante bleibt bestehen und auch eine Hybridisierung wird in der kleinen Klasse zumindest vorerst noch kein Thema sein. Einzige Antriebsquelle ist der bekannte Einliter-Dreizylinder. Er kommt mit 59 kW/80 PS, 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²).

Die mittlere Leistungsstufe ist alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar, das Top-Modell kommt damit serienmäßig. Bei den Preisen hält sich VW noch bedeckt, sie dürften im Vergleich zum Vorgänger aber leicht steigen. Aktuell kostet der Polo "Trendline" ab 15.300 Euro. Der Marktstart ist noch für das Frühjahr geplant. (Text: fm | Bilder: Hersteller)

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