Informationen zu Peugeot 106
Der Peugeot 106 ersetzte den 104, der bis 1988 hergestellt wurde, ab
1991 in der Klasse der Kleinwagen.
Die Ausstattung der bis 1995 produzierten Serie S1 wurde leicht
modifiziert, die Form der Karosserie verbessert und als S2, fast
baugleich zum Citroen
Saxo, bis 2003 vertrieben.
Wie auch der parallel produzierte Peugeot
205 zeichnet sich der Peugeot 106 durch einen dank niedrigem
Gewicht bei flachem Tiefpunkt geringen Verbrauch aus. Die
Leistung des 106 variiert stark und reicht von einer 33 kW/45
PS-Ausführung bis zum rasanten 88 kW/120 PS-Motor bei den
Benzinern. Der 106 hatte, in etwas veränderter Form, einige
Rallyes zu bestehen.
Die beiden Modelle mit Dieselmotor verfügen über 1,3
bis 1,5 Liter Hubraum und übertreffen die Benziner noch an
Sparsamkeit und Zuverlässigkeit. Obwohl
äußerlich nicht der Größte, weist
der Peugeot 106 mit seiner komplett umklappbaren Rückwand
einen unerwartet ausladenden Stauraum auf.
Das Modell wurde von Peugeot
als Prototyp für die versuchsweise Einführung eines
Elektroautos im Jahr 1991 genutzt. Das speziell für den
Stadtverkehr entworfene Fahrzeug galt damals ob seiner
Umweltfreundlichkeit (weder Abgase noch Lärm) und seiner
einfachen Bedienung ohne Kupplung als innovativ und war serienreif.
Leider überwiegen bei mit Strom betriebenen Autos bis heute
einige gravierende Nachteile wie der hohe Preis und eine lange
Ladezeit. Im Juli 2007 wurde der 106 vom Peugeot 107 abgelöst.