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Full Size SUV

Die Amerikaner begründen die Klasse der Full-Size-SUV

Auf den nordamerikanischen Märkten gehörten die auf Nutzfahrzeug-Bodengruppen aufbauenden Sport Utility Vehicles (SUV) mit Allradantrieb spätestens seit den 1960er Jahren zum Programm vieler US-Hersteller. Der Schwerpunkt lag bei großen Modellen, die als 7- Sitzer oder 9-Sitzer ausgeliefert wurden. Diese Full-Size-SUV genannten Modelle dienten Konstrukteuren in Europa als Vorbild, um eigene SUV-Baureihen zu entwickeln. Allerdings konstruierten die Europäer diese Fahrzeuge in der Regel nicht auf den im Lkw-Bau verwendeten Leiterrahmen, sondern auf Pkw-ähnlichen Plattformen in kompakterer Bauweise und oft auch mit Zweiradantrieb. Während Modelle dieser Bauart in Nordamerika meistens als Compact-SUV angesehen wurden, galten sie auf den europäischen Märkten bereits als Full-Size-SUV.

Klassische Full-Size-SUV kommen aus den USA

Die klassischen Full-Size-SUV aus US-Produktion kamen in eher kleiner Stückzahl als Importwagen nach Europa. Bekannte Modelle waren die vom Konzern General Motors (GM) aufgelegten Chevrolet Suburban, Chevrolet Blazer, der Nachfolger Chevrolet Tahoe sowie das GM-Luxusmodell Cadillac Escalade und der GMC Denali. Der Konstrukteur Ford war mit Full-Size-SUV wie dem Ford Bronco, Ford Expedition oder Lincoln Navigator präsent.

Full-Size-SUV von europäischen und asiatischen Herstellern

In Europa begann die Ära der Full-Size-SUV mit dem 1970 vorgestellten Range Rover. Deutsche Hersteller von Full-Size-SUV waren Daimler mit der Mercedes-Benz M-Klasse und den Mercedes GL sowie BMW mit seiner Baureihe BMW X5. Volkswagen brachte mit dem VW Touareg, dem Audi Q7 und dem Porsche Cayenne Full-Size-SUVs auf den Markt. Von asiatischen Herstellern kamen Full-Size-SUV wie der Toyota Land Cruiser, der Nissan Pathfinder oder der Hyundai ix55 und der Ssang Yong Rexton.