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Honda Civic Type R

Honda Civic Type R

Hochdachkombi mit viel Stauraum auf wenig Fläche

Wie der Honda Civic – nur sportlicher. So kommt die Rennversion des Kompaktwagens daher. Auch hat es sechs Generationen gedauert, bis der Civic mit dem Honda Civic Type R einen sportlichen Bruder bekam. Der kompakte Sportwagen aus Japan setzt in erster Linie auf Fahrspaß und ist sowohl für die Straße als auch für die Rennstrecke geeignet. Während die ersten drei Generationen ihre Mehr-PS eher verstecken, protzen die jüngeren Honda Civic Type R Gebrauchtwagen mit ihrer Kraft. Weiterlesen

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Der sportliche Bruder des Honda Civic

Zwei Jahre nach Einführung der 6. Generation des Honda Civic rollte 1997 in Japan erstmals der Honda Civic Type R vom Band. Dabei war das Sportmodell zunächst als Werbeträger für die Civic-Baureihe gedacht. Doch ab diesem Zeitpunkt bekam jede Civic-Generation ihr eigenes Type R Modell, welches meistens mit ein bis zwei Jahren Verzögerung auf dem Markt erschien. Nur zwischen 2010 und 2015 gab es eine längere Pause, bevor der Sportwagen mit der 4. Generation zurückkehrte. Die 3. Generation erfüllte nicht die Euro-5-Abgasnorm und wurde deshalb aus dem Programm genommen. Während sich Generation eins bis drei sehr stark an ihre Civic-Brüder halten, hebt sich der Type R seit 2015 technisch und optisch sehr deutlich von der Standard-Baureihe ab. Hier sieht, hört und spürt man den Sportwagen vom ersten Moment an. Manchem gefällt’s, manch einer hätte gern weniger Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.

Sportliches Gesamtpaket für mehr Fahrspaß

Mit dem Honda Civic hat der Type R eine solide Grundlage. Bereits seit Mitte der 70er Jahre baut der japanische Hersteller den Kompaktwagen – inzwischen seit zehn Generationen. Er gehört zur Top 10 der am häufigsten verkauften Autos aller Zeiten. Von dieser Beliebtheit kann die Sportversion profitieren. Auch in Sachen Sicherheit bietet der Civic mit 5 von 5 Sternen beim Euro NCAP-Crashtest eine geeignete Vorlage. Die Civic-Bauplattform nutzt Honda neben dem Type R auch für zahlreiche andere Modelle mit ganz unterschiedlichen Karosserie-Varianten, zum Beispiel für den Minivan Honda Stream oder für das Sportcoupé Honda CR-X. Als sportlicher Kompaktwagen hat der Honda Civic Type R zahlreiche Mitbewerber, vor allem aus den Reihen von VW und BMW. Von den meisten hebt er sich schon durch seinen reinen Frontantrieb ab, da die Kollegen wie der Ford Focus RS immer mehr auf Allradantrieb setzen. Ein Blick in die Sparte zeigt: BMW hat mit dem BMW M140i und dem BMW M2 die Nase bei den sportlichen Kompaktwagen vorn, verlangt für viel Performance aber auch viel Geld. Da bietet der Civic Type R das bessere Preis-Leistungs-Paket. Auch bei der Beschleunigung ist der Honda mit 5,9 Sekunden auf 100 km/h im Vergleich zum Audi S3, Audi RS3, Mercedes A 45 AMG und VW Golf R etwas hinten dran. Allerdings bietet der japanische Sportwagen mit seinem VTEC-Vierzylinder-Motor, seiner präzisen Handhabung und seinem authentischen Motorsound so viel Fahrspaß wie kaum ein anderer dieser Klasse. Er ist vielleicht in den einzelnen Kategorien nicht der Beste, aber im Gesamtpaket fährt er an der Spitze.

So unterscheidet er sich vom Honda Civic

In der 1. Generation von 1997 bis 2000 war der Honda Civic Type R auf den japanischen Markt beschränkt. Deshalb gibt es ihn auch nur als Rechtslenker. Mit seinem 1,6-Liter-Vierzylinder-VTEC-Motor und der Sportausführung bringt er 25 PS mehr auf die Straße als der leistungsfähigste Dreitürer bei den Standard-Civics. Zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit wurden die wichtigsten Verbindungen der selbsttragenden Monocoque-Karosserie naht- statt punktgeschweißt. In der 2. Generation gab es den Sportwagen dann auch als Linkslenker – bereit für seinen weltweiten Auftritt. Etwas sportlicher und leichter als sein Vorgänger kommt er daher:

  • 15 mm tiefer gelegtes Fahrwerk,
  • Recaro-Schalensitze,
  • Kühlergrill in Gitteroptik,
  • Spoiler an der Karosserie,
  • 6-Gang- statt 5-Gang-Getriebe,
  • 200 statt 185 PS.

Zum 30. Geburtstag des Honda Civic erhielt der Type R eine Sonderedition – mit roten Recaro-Sitzen, einem neuen Lenkrad, verdunkelten Heck- und Seitenscheiben sowie einer rötlich eingefärbten Innenausstattung. 2004 folgte die offizielle Modellüberarbeitung. Ein rundum neues Design verpasste dem Kompaktwagen ein noch sportlicheres Aussehen, das sich auch im Innenraum mit roten Akzenten fortsetzte. Durch eine leichtere Kupplungs-Schwungscheibe ließ sich auch die Fahrleistung noch etwas verbessern. Die 3. Generation ab 2007 ist an der 15-mm-Tieferlegung, dem Heckspoiler, den 18-Zoll-Rädern und den breiteren Kotflügeln zu erkenn. Von der Überarbeitung des Honda Civic im Jahr 2009 ist der Type R nicht wirklich betroffen. Allerdings musste er 2010 aus dem Programm genommen werden, da er die ab 2011 geltende Euro-5-Abgasnorm nicht erfüllen konnte.

Neuausrichtung nach 5 Jahren Pause

Nach fünf Jahren Abwesenheit und einigen Konzeptfahrzeugen stellte Honda auf dem Genfer Auto-Salon 2015 die finale Version der 4. Generation vor. Als Vorbild diente wieder die aktuelle Civic-Baureihe, doch dieses Mal hebt sich der Type R technisch und optisch deutlich von dieser ab. War der kompakte Sportwagen bisher eher dezent unterwegs, prahlt er jetzt mit Verbreiterungen, Flügeln, Spoilern und Leisten mit seiner Sportlichkeit. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber auf jeden Fall auffällig. Außerdem hat der Type R einige Neuerungen an Bord, die hierbei erstmals in einem Serienfahrzeug von Honda zu finden sind. 2017 startete Honda die 5. Generation des Type R und baute die Sportversion in Sachen Leistung und Handling weiter aus. Das futuristische Innendesign wurde etwas zurückgefahren, die Bedienung des Infotainment-Systems bleibt aber weiterhin kompliziert. Beim VW Golf R kann sogar ein Rentner intuitiv das Navigationssystem bedienen, auch wenn dieser nicht unbedingt die Zielgruppe ist. In allen anderen Bereichen kann der Civic Type R überzeugen und fährt mit BMW, Audi und Mercedes an der Spitze des Segments.

Die fünf Generationen des Honda Civic Type R im Überblick: 1. Generation EK9 (1996–2000) 2. Generation EP3 (2001–2005) 3. Generation FD2/FN2 (2007–2010) 4. Generation FK2 (2015–2017) 5. Generation FK8 (seit 2017)

Der Leistungsschub dank VTEC-Motor

Bei der Motorisierung des Civic Type R setzte Honda zu Beginn auf den DOHC-VTEC-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und variabler Ventilsteuerung. Der 1,6-Liter-Reihen-Vierzylinder schafft 185 PS und 235 km/h Höchstgeschwindigkeit. Für die nächsten beiden Generationen bekam der Kompaktwagen einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor – als einziges Civic-Modell mit der weiterentwickelten iVTEC-Technik. Dadurch erreicht der Honda 200 PS bei gleicher Höchstgeschwindigkeit. Mit der 4. Generation macht der Type R einen Satz nach vorne – auf 310 PS und 270 km/h Spitzengeschwindigkeit. Grund dafür ist der neue 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder, der von Honda K Motor abgeleitet ist. Einerseits erfüllt dieser die strengen Abgasvorschriften, andererseits bringt er das bisherige Hochdrehzahlkonzept von Honda auf ein neues Level. Ein Plus an Leistungs- und Effizienzsteigerung und eine gute Reaktion auf die steigende Power der Konkurrenz. Das 6-Gang-Schaltgetriebe mit integriertem mechanischem Sperrdifferenzial sorgt für ein gutes Fahrgefühl und setzt ein Zeichen gegen den Automatiktrend im Sportbereich. Mit der 5. Generation bringt der Motor noch einmal 10 PS mehr, während das Getriebe nun mit einem Rev-Match-System ausgestattet ist, um beim Herunterschalten die passende Drehzahl zu treffen.

Fazit

Ein Honda Civic Type R Gebrauchtwagen ist ein kompakter Sportwagen, der beim Fahren in erster Linie Freude bereitet. Auch ein Ausflug auf die Rennstrecke ist mit ihm möglich. Dabei macht er sich die Vorteile des Honda Civic zunutze und packt noch eine ganze Schippe Leistung und Sportlichkeit oben drauf – zumindest bei den gebrauchten Modellen ab 2015. Wem also ein Kompaktwagen für den Alltag völlig ausreicht, aber gern etwas mehr Leistung und Fahrspaß an Bord hätte, der kann bei diesem Sportwagen ruhig zuschlagen.

Fahrzeugbewertungen zu Honda Civic Type R

135 Bewertungen

4,6