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Infiniti QX30

Infiniti QX30

Der Infiniti QX30 – das Pendant zum Mercedes-Benz GLA

Nur ein Jahr nach dem Mercedes-nahen Modell Q30 bringt Nissans Edelmarke Infiniti ein weiteres Pendant auf Basis der GLA-Klasse auf den Markt: der Infiniti QX30. Mit dem nur leicht erhöhten Fahrwerk will der Hersteller die Kunden abholen, die sich nicht so recht zu einem SUV entschließen können, aber die höhere Sitzposition schätzen. Doch der QX30 hat noch mehr zu bieten – vor allem in Sicherheit fährt das Modell mit der neuesten Technik und einer großen Vielfalt ab Fahrassistenzsystemen. Weiterlesen

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Infiniti QX30 - Karosserieform

Infiniti QX30 - Außenfarbe

Infiniti QX30 - Kraftstoff

Mit dem Q30 hatte Nissans Edelmarke Infiniti bereits 2015 ein Mercedes-nahes Modell herausgebracht, seinerzeit ein Abkömmling der 2012 erschienen dritten Generation W176 der A Klasse. Nur ein Jahr später folgt ein weiteres Pendant, dieses Mal auf Basis der GLA-Klasse: der Infiniti QX30, ein SUV, das drei Jahre jünger ist, als sein Technologie-Spender. Mit einem um zwei Zentiemtererhöhten Fahrwerk will der Hersteller die Kunden abholen, die sich zu einem SUV nicht recht entschließen können, aber die höhere Sitzposition schätzen und vor Crossover-Experimenten keine Scheu haben.

Nissan arbeitet seit 1999 bekanntlich mit Renault zusammen und die Kooperation Renault-Nissan wiederum mit Mercedes-Benz. Aus dieser nunmehr wirklich großen Gemeinschaft kam es, dass der Infiniti Q30 auf der neuen Mercedes-Benz A-Klasse basiert, ebenso die Motoren, die allesamt auch aus dem Hause Daimler-Benz stammen. Ähnlich verfährt der QX30, der sich je einen Daimlerschen Benzin- und Dieselmotor zu Eigen macht und ebenso stehen ihm die klassengleichen Konkurrenten alias VW TiguanAudi Q3 oder BMW X1 gegenüber. Aber eben doch nur ähnlich, denn: Dem neuen QX30 sieht man anders als beim Q30 die Verwandtschaft zum Mercedes GLA auf den ersten Blick nicht an, denn außen ist alles Infiniti samt dem typischen Grill, den ausgeprägten Schwüngen in der Karosserie, den Leuchten und Chromleisten sowie die nach vorn gerichteten Zacken der C-Säule. Die Technik unterm Blechkleid, ebenso der Innenraum, sind aber Benz à la carte:

Die Motoren des Infiniti QX30

Während Daimler für den kleinen SUV vier Benzin- und drei Dieselmotorisierungen von 109 bis 381 PS anbietet, ist der Infiniti QX30 wie bereits erwähnt mit je nur einem Benzin- und einem Dieselmotor erhältlich. Beide verfügen über vier Zylinder in Reihe, Direkteinspritzung, Turbolader, serienmäßigen Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Das Gesamtgewicht liegt bei rund 1.600 Kilogramm.

Benzinmotoren

Der QX30 2.0 T DCT AWD steht mit zwei Litern Hubraum (1.991 ccm) zu Buche. Bei 5.500 Umdrehungen pro Minute leistet er bis zu 155 kW (211 PS), sein maximales Drehmoment von 350 Nm liegt über den sehr breiten Drehzahlbereich von 1.200 bis 4.000 U/min an. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt das Modell in 7,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Den durchschnittlichen, kombinierten Verbrauch gibt Infiniti mit 6,7 Litern Super pro 100 Kilometer an, die CO2-Emission mit 155 Gramm pro Kilometer.

Dieselmotoren

Das Dieselpendant QX30 2.2d DCT AWD schummelt gängigerweise bei der Hubraumangabe, die mit 2.143 ccm eigentlich bei rund 2,1 Litern liegt. Ansonsten ist vieles sehr ähnlich: Die maximale Leistung von 125 kW (170 PS) liegt bei 3.400 bis 4.000 Umdrehungen an, das mit dem Benziner identische Drehmoment von 350 Nm bei 1.400 bis 3.400 U/min. Von 0 auf 100 km/h braucht der Selbstzünder 8,7 Sekunden, bei 215 km/h ist Schluss. Im Verbrauch kommt er auf rund 4,9 Liter, bei den Emissionen auf 128 Gramm CO2 pro Kilometer.

Hinsichtlich der Zulassungsstatistik könnte man meinen, das Dieselmodell sei der weitaus beliebtere QX30: Im ersten Verkaufsjahr 2016 wurden in der Bundesrepublik 136 Modelle neu zugelassen – alle mit Dieselantrieb. 2017 verfügten 99 von insgesamt 112 zugelassenen QX30 über Dieselantrieb. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass das SUV bei seiner Einführung im März 2016 nur als Diesel erhältlich war – der Benziner kam erst im Januar 2017 hinzu.

Die Ausstattung des Infiniti QX30

Die Preise für den QX30 beginnen bei 38.600 Euro in der Premium-Ausstattungslinie, die verwirrenderweise die unterste Linie ist, und liegen damit rund tausend Euro unter einem identisch motorisierten, aber nackten Mercedes GLA (39.710 Euro). In der Ausstattungslinie Premium Tech kommt der QX30 auf einen Preis von 43.170 Euro, das vollausgestattete Modell verlangt 48.400 Euro. Der Kofferraum ist mit 430 Litern kleiner als bei Konkurrenten wie etwa dem neuen und ohnehin schon mehr als 20 Zentimeter kürzeren Audi Q2. Auch in der Kopf- und Beinfreiheit bleiben je nach Körpergröße ein paar Wünsche offen.

Sicherheitselemente

Die Steuerung des Abstandstempomaten findet sich an einem separaten Hebel rechts am Lenkrad. Neben einem Verkehrszeichenassistent gibt es einen passiven Spurhalteassistent, ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung und einen zuverlässigen Toter-Winkel-Warner. Hinzu kommen ein Fahrmodus-Wahlschalter, eine Rückfahrkamera, Parksensoren vorn und hinten ein Spurverlassenswarner, eine Ultraschall-Alarmanlage, ein Auffahrwarnsystem mit Stopp-Funktion sowie ein adaptiver Bremsassistent.

Komfortelemente

Als Premium ist der QX30 bereits anständig ausgestattet, lediglich Metallic-Lack, Privacy-Verglasung, Technikpaket, Glasdach und Bose Audiosystem können noch als Luxus oben drauf gelegt werden. Im Cockpit wird aber auch deutlich, wie nah der QX30 dann doch am Benz gebaut ist – innen ist fast alles identisch mit dem Daimler-SUV: Knöpfe, Schalter, Hebel, Instrumente, Sitze und Konsolen sind vertraut und sitzen genau da, wo sie auch in A-Klasse und GLA platziert sind. Sogar die Daimler-typische Feststellbremse lässt sich links unterm Lenkrad ertasten. Einzig der Armaturenträger ist anders als im GLA mit feinem Leder bezogen und beim Infotainmentsystem hat Infiniti wie schon beim Q30 die Daimler-Technik rausgeworfen und dafür das eigene Navigationssystem mit Online-Routenplanung und optionaler 360-Grad-Kamera für einfacheres Rangieren eingebaut, dazu gehört auch ein Controller auf dem Mitteltunnel, den es beim GLA nicht gibt – die virtuelle Vogelperspektive kostet in Verbindung mit dem Technikpaket 1170 Euro. Auf dem Navigationssystem läuft die einschlägige Nissan-/Infiniti-Software, wie sie z.B. auch aus dem Nissan 370Z bekannt ist. Gesteuert wird sie ganz komfortabel über besagten Controller im Mitteltunnel. Das optionale Style-Paket „Café Teak“ für 580 Euro Aufpreis verwöhnt außerdem mit edlen Nappalederbezügen ebenso, wie mit Holzleisten und einem Dachhimmel aus Alcantara-ähnlichem Stoffgewebe.

Fazit

Der Infiniti QX30 ist eine gute Alternative zum Mercedes-Benz GLA: Er ist günstiger, aber schon in der Basis („Premium“) besser ausgestattet. Zurückstecken muss man hingegen beim eher spärlichen Platzangebot und bei der Motorenvielfalt – es gilt schlichtweg die Frage, ob Benziner oder Diesel.

Technische Daten Infiniti QX30

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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