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Kia Optima

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Koreanische Mittelklasse mit Steckeranschluss

Der Kia Optima ist ein Automodell des südkoreanischen Herstellers Kia Motors und zählt zur Mittelklasse. Die ersten zwei Generationen verkaufte Kia in Europa noch als Magentis, mit der dritten Generation wechselte der Hersteller auf den sonst üblichen Namen Optima. Ebenfalls mit der dritten Generation führte Kia einen Hybrid ein. Die Limousine der aktuellen vierten Generation ist heute sogar nur noch als Plug-in-Hybrid erhältlich. Den Kombi gibt es hingegen auch mit konventionellen Motoren. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,5


Familien

2,5

Senioren

3,0

Transport

2,5

Preis/Leistung

2,5

Stadtverkehr

3,7

Langstrecke

2,8

Fahrspaß

2,8

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 08/2019

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

136 - 245 PS

Leistung

1.4 - 8.9 l/100km

Verbrauch (komb.)

33 - 203 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

136 - 240 km/h

Höchstgeschwindigkeit

7.4 - 11.8s

von 0 auf 100 km/h

Kia Optima technische Daten

Interessiert am Kia Optima

Alternative Modelle

Vier Generationen: Vorstellung des Kia Optima

Im Handel stand der Optima ab 2000 als Nachfolger des Kia Clarus, hierzulande allerdings als Magentis. Die erste Generation (intern GD) war eng mit dem Sonata der Konzernschwester Hyundai verwandt. Die Unterschiede waren minimal, lediglich Front und Heck waren anders gestaltet. Seitenlinie und Innenraum hingegen quasi gleich. Außerdem gab es die erste Generation allein als Limousine.

Die zweite Generation (Intern MG) folgte November 2010, wieder allein als Limousine. Dafür spendierte Kia seiner Mittelklasse ein neue Optik, womit sich das Modell nun auch vom nach wie vor baugleichen Sonata stärker abhob. Optima und Sonata standen nun obendrein auf separaten Plattformen, waren also weniger eng verwandt. Eine weitere Neuheit war ein Diesel. Mit einer Modellpflege 2008 bekam der Optima schließlich die bis heute für Kia typische „Tigernase“ (Grill).

Die dritte Generation TF feierte April 2010 Premiere, kam aufgrund von Lieferengpässen aber erst im März 2012 auf den deutschen Markt. Kia nannte die Mittelklasse nun jedenfalls auch hier Optima. Das markante Design stammte vom neuen Chefdesigner Peter Schreyer. Technisch teilte sich der Optima wieder mit dem Sonata die Plattform. Parallel ließ Kia die V6-Motoren fallen, womit das Modell deutlich leichter wurde. Quasi als Ausgleich gab es eine Hybridversion.

Kia Optima: Die Mittelklasse-Konkurrenten

Seit Ende 2015 steht die vierte Generation (JF) im Handel. Optisch schaut der Optima IV wie ein Facelift der dritten Generation aus, dennoch ist das Modell komplett neu. Mit 4.855 mm ist der JF 10 mm länger, die Breite legte um 30 auf 1.860 mm zu. Der Radstand kommt auf 2.805 mm (+10 mm). Außerdem erhöhte Kia die Stabilität der Karosserie um 50 Prozent, was ebenso wie etliche neue Assistenten die Sicherheit verbessert. Der Clou ist allerdings der neue Kia Optima SW (Sportswagon), womit die Mittelklasse erstmals als Kombi erhältlich ist. Dieser Kombi erlaubt zudem eine Anhängelast von bis zu 1,5 t. Die Produktion erfolgt in Südkorea.

Innerhalb der Kia-Familie ist der Optima als Mittelklasse über Picanto (Kleinstwagen), Rio (Kleinwagen), Ceed (Kompaktmodell) oder Soul (Minivan) angesiedelt. Auch Stonic sowie Sportage liegen preislich unter dem Optima, der neue Niro auf gleichem Niveau. Lediglich das große SUV Sorento sowie das Sportcoupé Stinger sind über dem Optima positioniert.

Konkurrenz findet der Koreaner in anderen typischen Vertretern seines Segments. Vor allem im hiesigen Platzhirsch VW Passat, aber auch in Opel Insignia, Ford Mondeo, Mazda6 oder Toyota Avensis. In Ausstattung oder Platzangebot gibt es kaum Unterschiede, alle genannten Modelle sind als Limousine sowie Kombi verfügbar. Bei den Motoren setzen die Hersteller vor allem auf Benziner und Diesel, seit einigen Jahren außerdem auf Hybrid und Plug-in-Hybrid. Volkswagen bietet seinen Passat mit bis zu 280 PS an, einen Plug-in-Hybrid nahm man 2018 vorerst aus dem Programm. Opel liefert bis zu 260 PS, alternative Antriebe gibt es keine. Gleiches bei Mazda: Die Japaner setzen auf Benziner und Diesel mit maximal 194 PS. Der Ford Mondeo ist mit bis zu 240 PS sowie als 2.0 Hybrid zu ordern. Toyota bot seinen Avensis zuletzt mit maximal 177 PS an. Der Nachfolger Camry ist seit 2019 nur noch als Hybrid verfügbar.

Benziner, Diesel, PHEV: Die Motoren des Kia Optima

Kia geht mit seinem Optima einen ähnlichen Weg. Die Kia Optima Limousine ist mittlerweile allein als Plug-in-Hybrid erhältlich, konkret mit dem 2.0 GDI. Dieser paart einen Vierzylinder-Benziner mit einem E-Motor und liefert eine Systemleistung von 205 PS bei 375 Nm. Dennoch begnügt sich der PHEV mit 1,6 l/100 km (CO2: 37 g/km). Dazu kommt allerdings noch der Stromverbrauch. Obendrein gelten die Werte nur bei vollem Akku und damit auf den ersten 100 km.

Dem Kombi Kia Optima SW stehen auch konventionelle Antriebe zur Wahl. Stand 04/2019 sind das die Benziner

  • 1.6 T-GDI mit 180 PS und 265 Nm
  • 2.0 CVVL mit 163 PS und 196 Nm
  • 2.0 T-GDI mit 238 PS und 353 Nm

sowie der Diesel

  • 1.6 CRDi mit 136 PS und 320 Nm

Wichtig beim Kauf eines Kia Optima gebraucht: Alle Motoren erfüllen die Norm Euro 6d-temp. Der 2.0 T-GDI mit 238 PS ist dem Optima SW GT vorbehalten. Alternativ ist auch der Optima Sportswagon mit dem 2.0 GDI Hybrid zu haben. Beim Kombi verbaut Kia sogar einen größeren Akku mit 11,3 kWh, womit der SW bis zu 62 km stromern kann. Die Limousine kommt mit 9,8 kWh lediglich bis zu 54 km weit. Davon ab reduziert der Akku den Kofferraum auf 307 l (Limousine) bzw. 440 l (Kombi). Sonst kommt der Optima auf 510 bis 1.686 l.

Die Ausstattung des Kia Optima

Bei der Ausstattung gibt es ebenfalls Unterschiede. Da die Limousine allein als PHEV zu kaufen ist, ist diese als Neuwagen recht teuer. Erhältlich sind zwei Linien: Attract ab 40.740 Euro sowie Spirit ab 44.740 Euro. Das Basismodell enthält eine schon recht üppige Ausstattung:

  • Leichtmetallfelgen in 17 Zoll
  • Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit 4,3-Zoll-TFT-LCD)
  • Kartennavigation mit 8-Zoll-Screen und Kia Connected Services
  • Smart Key und Startknopf
  • beheizbares Multifunktionslenkrad und Schaltknauf in Leder
  • Sitzbezüge in Stoff mit Seitenwagen in Ledernachbildung
  • 8-fach elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit 4-fach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze und Memory-Funktion
  • teilbare (40:20:40) und umklappbare Rücksitzlehne (Kombi)
  • Sitzheizung vorn
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Harman/Kardon Soundsystem
  • Ambientebeleuchtung
  • beheiz-, elektrisch einstell- und anklappbare Außenspiegel
  • 7 Airbags
  • Isofix-Halterungen (äußere Fondsitze)
  • Kindersicherung (Fond)
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung
  • Android Auto und Apple CarPlay
  • Sprachsteuerung
  • Solar- und Wärmeschutzverglasung
  • USB- und AUX-Anschluss
  • Dachreling (Kombi)
  • Gepäckraumabdeckung (Kombi)
  • Ladekabel mit Schukostecker (230 V)
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • LED-Scheinwerfer
  • elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle
  • Drive Mode Select (Fahrmodus-Taste)
  • dynamisches Kurvenlicht
  • Berganfahrhilfe
  • Dämmerungssensor
  • Effizienz-Assistent
  • Parksensoren vorn und hinten
  • Rückfahrkamera
  • Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer

Neben der Standardlackierung in Schneeweiß stehen gegen Aufpreis diese Farben zur Wahl:

  • Aluminiumsilber Metallic
  • Gravity Blue Metallic
  • Seidensilber Metallic
  • Graphit Metallic
  • Runway Red Metallic
  • Auroraschwarz Metallic
  • Snow White Pearl

Die Linie Spirit beinhaltet zusätzlich:

  • digitales Radio (DAB+)
  • adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop & Go-Funktion
  • Rundumsichtkamera
  • intelligentes Parksystem
  • Fernlichtassistent
  • Frontkollisionswarner
  • Müdigkeitswarner
  • Querverkehrwarner
  • Spurhalteassistent
  • Spurwechselassistent
  • Verkehrszeichenerkennung für Tempolimits
  • induktive Ladestation für Smartphones
  • Sonnenschutzrollos (Fondtüren)
  • Gepäckraumtrennnetz (Kombi)

Dazu bietet Kia diverse Extras wie

  • Leder-Paket Black (Lederausstattung in Schwarz, 8-fach elektrisch einstellbarer Beifahrersitz inkl. 2-fach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze, Sitzventilation vorn, Sitzheizung hinten)
  • Leder-Paket White (wie Leder-Paket Black, nur in Weiß)
  • Panoramadach
  • Ladekabel Typ 2
  • Heimladestation mit 3,7 kW

Der Kombi SW ist in fünf Linien zu ordern: Edition 7 (ab 26.490 Euro), Vision (ab 28.690 Euro), Spirit (ab 32.790 Euro), GT Line (ab 37.090 Euro) sowie GT (ab 41.790 Euro). Das Basismodell enthält Features wie

  • Leichtmetallfelgen in 16 Zoll
  • Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit 3,5-Zoll-TFT-LCD)
  • beheiz-, elektrisch einstell- und anklappbare Außenspiegel
  • Berganfahrhilfe
  • Bluetooth Freisprecheinrichtung
  • Dachreling
  • Dämmerungssensor
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten
  • elektronische Parkbremse
  • elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle
  • Fahrersitz mit 2-fach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze
  • Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • automatisch abblendender Rückspiegel
  • Kartennavigation (7 Zoll) mit 7 Jahre Kartenupdates und Kia Connected
  • Android Auto und Apple CarPlay
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • LED-Tagfahrlicht
  • Multifunktionslenkrad
  • Regensensor
  • Rückfahrkamera
  • Solar- und Wärmeschutzverglasung
  • USB- und AUX-Anschluss
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung

GT Line und GT stellen die sportlichen Versionen. Inhalt sind

  • Leichtmetallfelgen in 18 Zoll
  • Sportpedale aus Aluminium
  • Ambientebeleuchtung
  • digitales Radio (DAB+)
  • dynamisches Kurvenlicht
  • elektrische Heckklappe
  • Sportsitze vorn
  • 8-fach elektrisch einstellbar Fahrersitz inkl. 4-fach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze und Memory-Funktion
  • Fernlichtassistent
  • Harman/Kardon Soundsystem mit 10 Lautsprecher, Subwoofer), Endstufe und 490 Watt
  • intelligentes Parksystem
  • Einparkassistent
  • Kartennavigation in 8 Zoll inkl. 7 Jahre Kartenupdates und Kia Connected Services
  • Android Auto und Apple CarPlay
  • LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • LED-Rückleuchten
  • Lederlenkrad „GT Line“ mit roten Nähten
  • Lederausstattung in Schwarz und roten Nähten
  • Sport-Heckstoßfänger in Wagenfarbe mit Diffusor und Doppelendrohr rechts

Der Kia Optima SW GT enthält darüber hinaus:

  • adaptives Fahrwerk
  • Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit 4,3-Zoll-TFT-LCD) inkl. GT-Race-Mode
  • rot lackierte Bremssättel
  • GT-Sportfahrwerk
  • Lederlenkrad „GT“ mit roten Nähten
  • schwarze Lederausstattung mit roten Nähten
  • Sitzheizung hinten
  • Sport-Heckstoßfänger in Wagenfarbe mit Diffusor und ovalem Endrohr links und rechts
  • vergrößerte Bremsanlage (330er Bremsscheiben vorn, 314er hinten)

Das Fazit zum Kia Optima

Der Kia Optima gilt eher als komfortabel denn sportlich, was selbst den GT einschließt. Entsprechend ist der Koreaner für Familien und Langstrecken geeignet. Stärken sind das ergonomische Cockpit, der große Kofferraum, das großzügige Platzangebot oder die umfangreiche Serie. Für Kritik sorgen eine eher schlechte Rundumsicht, der (schlechte) Zugang zum Kofferraum oder der nicht vorhandene Fehlbetankungsschutz. Ein Kia Optima Gebrauchtwagen der aktuellen Generation (Baujahr 2015) ist ab rund 30.000 Euro erhältlich, der Vorgänger (2010 bis 2015) sogar schon ab 10.000 Euro.

Fahrzeugbewertungen zu Kia Optima

1 Bewertungen

5,0