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Mercedes-Benz 210

Kleintransporter-Einstiegsmodell der Mercedes T1 und Sprinter

In der kleinsten Gewichtsklasse seiner Nutzfahrzeuge führt Mercedes im Jahr 1982 das Modell 210 ein. In unterschiedlichen Radständen und Karosserievarianten entsteht der in Düsseldorf gefertigte 210er auf Basis des Mercedes T1. Von 1997 bis 2000 läuft das Einstiegsmodell als 210 D Sprinter vom Band. Ein Kleintransporter als Benziner und mit altgedienter Dieseltechnik für den gewerblichen Allround-Einsatz und als James Cook Reisemobil.

Der Kleintransporter der Reihe 210 im Preis- und Konkurrenzvergleich

Als Neuwagen steht ein 210 D Sprinter vom Typ W 902 zum Zeitpunkt seiner Marktpremiere 199697 ab umgerechnet knapp 27.000 Euro in der Preisliste. Als Gebrauchtwagen tauchen die 210er Jahrzehnte später deutlich günstiger auf. Von einem langen Arbeitsleben gezeichnete Kleintransporter der T1-Epoche gibt es schon für wenige tausend Euro. Als Mitbewerber treten die 210 von Mercedes-Benz gegen Kollegen wie den VW Transporter, den Ford Transit, den Fiat Ducato oder Peugeot J5/Citroën C25 und deren Nachfolger Peugeot Boxer/Citroën Jumper an. Da Mercedes seine Kleintransporter in den 1990er Jahren gemeinsam mit Volkswagen entwickelt, hat der 210 Sprinter mit dem VW LT 28 auch ein Schwestermodell mit sehr ähnlichem Profil.

Der 210 auf Basis des Mercedes-Benz T1 (1982 – 1995)

Flexibilität für die Einsatzbereitschaft in allen Geschäftsbereichen zählt in der Nutzfahrzeugklasse des 210 mehr als Motorenvielfalt. Die bleibt deswegen zwar eingeschränkt, doch Veränderungen gibt es in der Bauzeit des 210 aus der T1-Epoche durchaus. Das sind die Bauvarianten von 1982 bis 1995:

  • Benziner-Vierzylinder bis 105 PS (1982 – 1988).
  • Diesel-Vierzylinder bis 98 PS (1988 – 1995).
  • Kasten- und Pritschenwagen.
  • Kombi und Kleinbus.
  • Kipper und Fahrgestell.
  • Kurzes Fahrerhaus und Doppelkabine.
  • 2-Sitzer bis 14-Sitzer.
  • Reisemobil James Cook von Westfalia.
  • Drei Radstände von 3,0 bis 3,7 m.
  • Norm- oder Hochdach.

Die 210 D auf Basis des Mercedes Sprinter (1997 – 2000)

Bei der gemeinsam mit Volkswagen entwickelten ersten Sprinter-Generation ändert sich für die Kleintransporter von Mercedes einiges. Die neue Sicherheitskonstruktion mit einem längeren Vorderbau modifiziert die Optik, die Einführung von CDI-Motoren die Antriebstechnik. Optisch macht der im Jahr 1997 nachgerückte 210 den Wandel mit. Aber hinsichtlich der Motoren setzt Mercedes bei den Einstiegsmodellen 208210 weiter auf Direkteinspritzung statt auf Common-Rail-Technik. Allerdings sorgt ein Turbolader beim 210 D der zweiten Generation für mehr Anschub. Mit knapp über 100 PS bringt er zwar nicht das stärkste Aggregat in die Baureihe ein. Dafür ist er mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 140 km/h einer der schnellsten Sprinter-Kleintransporter im Programm von Mercedes. Höher ist die Arbeitsgeschwindigkeit der im Jahr 2000 eingeführten Nachfolger 211 CDI dann nämlich auch nicht.

Für diese Zielgruppen baut Mercedes den 210 Kleintransporter

Weniger Zuladung, mehr Leistung, nach dieser Formel baut Mercedes den 210 als Kleintransporter mit allen gängigen Aufbauversionen für Branchen, in denen der Personen- und Warentransport etwas schneller vorangehen muss. Die 210er sind mit ihrem Profil sowohl eine Alternative zum Mercedes 308310 der Gewichtsklasse bis 3,5 t als auch zu den 207208. Die entsprechen noch in der Sprinter-Zeit ohne Turbo und mit kaum 80 PS eher dem Image des behäbigen Transporteurs. Da hat der 210 deutlich mehr zu bieten. Mit all seinen Varianten ist er ein Kleintransporter für Start-ups im Handwerk, Fans von Feuerwagen, Sammler von Nutzfahrzeug-Oldtimern und Low-Budget-Reisenden, die mit dem 210 James Cook günstig auf Tour gehen.

Technische Daten Mercedes-Benz 210

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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