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Dodge Viper
Echter Klassiker mit leistungsstarkem Zehnzylinder
Mit der Dodge Viper lief von 1992 bis 2017 ein echter Klassiker zeitgenössischer Sportwagen vom Band. Mit seinem leistungsstarken Zehnzylinder und dem auffälligen Design hinterlässt das Fahrzeug definitiv Eindruck. Nach genau 25 Jahren Bauzeit wurde die Produktion eingestellt.
Ideal für:
- Fahrspaß

Dodge Viper Eckdaten
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Dodge Viper im Überblick
Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Dodge Viper im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen
Fahrzeug-Check
Stärken
- Gigantischer 8,4-Liter-V10-Saugmotor
- Unverfälschtes, analoges Fahrerlebnis
- Brachiales Design
Schwächen
- Kaum Fahrerassistenz, wenig Komfort
- Sehr hoher Verbrauch und teurer Unterhalt
- Sehr anspruchsvolles Handling
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Die Dodge Viper SRT (5. Generation) im Markt-Check
Die fünfte Generation der Viper, intern VX I, startete 2013 zunächst unter dem Markennamen „SRT“ was für Street and Racing Technology steht, bevor sie ab 2015 wieder offiziell als Dodge Viper verkauft wurde. Die Produktion endete im August 2017 ersatzlos, da das Fahrzeug unter anderem neue amerikanische Sicherheitsvorgaben (Kopfairbags) nicht mehr erfüllen konnte und die Verkaufszahlen für den FCA-Konzern zu gering waren.
Dabei war die fünfte Viper eines jener Autos, die schon bei ihrer Vorstellung wie ein Anachronismus wirkten. Und genau deshalb ist sie heute so faszinierend. Als die Konkurrenz längst auf Doppelkupplung, Downsizing, Assistenzsysteme und immer feinere elektronische Fangnetze setzte, antwortete die Viper mit einer langen Haube, einem riesigen Saugmotor und der konsequenten Weigerung, dem Fahrer allzu viel Arbeit abzunehmen.
Gerade darin liegt ihr Reiz bis heute. Die Viper ist kein Sportwagen für das automatisierte Schnellfahren, sondern ein Auto mit Charakter. Sie ist nicht zurückhaltend, sie ist nicht feinsinnig. Stattdessen ist sie laut, breit, heiß, schwer und gleichzeitig auf eine seltsame Weise reiner als fast alles, was damals sonst in dieser Leistungsklasse unterwegs war.
Heute ist der Markt für die Viper SRT ein reiner Liebhabermarkt. Fahrzeuge in gutem Zustand sind selten und teuer. Da es keinen Nachfolger gibt, klettern die Preise stetig nach oben. Während Basis- oder GTS-Modelle je nach Historie oft jenseits der 120.000 bis 150.000 Euro gehandelt werden, erzielen die extrem seltenen und auf absoluten Rennstreckeneinsatz getrimmten ACR-Modelle (American Club Racer) Summen von weit über 250.000 Euro. Doch wer eine Viper kauft, sucht keinen Alltagswagen, sondern eine emotionale Wertanlage und einen der letzten echten Hubraum-Dinosaurier der Automobilgeschichte.
Technische Daten – die Dodge Viper SRT (5. Generation) auf einen Blick
Tabelle anzeigen
| Merkmal | Daten / Fakten (Stand 04/2026) |
|---|---|
| Modell | Dodge Viper SRT |
| Generation | 5. Generation, VX I (von 2013–2017) |
| Fahrzeugklasse | Supersportwagen |
| Karosserieform | Coupé, 2 Türen, 2 Sitzplätze |
| Antrieb | Heckantrieb |
| Getriebe | 6-Gang-Handschaltgetriebe |
| Motoren | 8,4-Liter-V10-Benziner |
| Leistung | 649 PS |
| 0–100 km/h | ca. 3,5 s – 3,7 s (je nach Variante) |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 285 km/h – 332 km/h (je nach Variante) |
| Länge | 4.463 mm |
| Breite | 1.941 mm |
| Höhe | 1.246 mm |
| Radstand | 2.510 mm |
| Kofferraumvolumen | ca. 415 Liter |
| Leergewicht | ca. 1.496 kg – 1.556 kg (je nach Variante) |
| Verbrauch (kombiniert) | ca. 15,4 l/100 km |
| CO₂-Emissionen | ca. 359 g/km |
| CO₂-Klasse | keine offizielle EU-Einstufung |
| Neupreis (zuletzt / ehemals) | Zuletzt in den USA ab ca. 92.990 US-Dollar; ACR deutlich über 120.000 US-Dollar |
Varianten
Die fünfte Viper war nicht einfach nur ein Modell mit ein paar Paketen, sondern ein kleines Biotop unterschiedlicher Eskalationsstufen.
SRT: Das „Einstiegsmodell“. Bereits hier gibt es die vollen 649 PS und ein auf Dynamik abgestimmtes, konventionelles Sportfahrwerk. Im Innenraum ging es für Viper-Verhältnisse erstaunlich luxuriös zu (inklusive Uconnect-Touchscreen).
GTS: Die edlere und alltagstauglichere Version. Die GTS verfügt über ein zweistufig adaptives Bilstein-Fahrwerk, mehr Leder im Innenraum (Laguna-Paket optional) und eine aufwendigere Geräuschdämmung, was sie zum komfortableren Gran Turismo macht.
GT: Die entspanntere Straßenvariante der späteren Jahregänge. Mehr Komfort, etwas zahmer im täglichen Umgang, ohne den Kern der Viper zu verraten. Für viele der beste Kompromiss, wenn man mit einer Gen-5 nicht nur in die Sammlung, sondern auch tatsächlich auf die Straße wollte.
GTC: Das Individualisierungsprogramm auf Rädern. Hier spielte Dodge die große Farb- und Ausstattungsfreiheit aus. Die GTC ist deshalb weniger eine eigene technische Spezifikation als die personalisierte Viper für Kunden, die ihre Schlange möglichst einzigartig wollten.
TA 1.0 / TA 2.0: Die Time-Attack-Varianten. Straffer, aggressiver, aerodynamisch fokussierter und sichtbar track-orientierter als die normalen Modelle. Die TA 2.0 schärfte dieses Konzept weiter nach und gilt unter Kennern als eines der reizvollsten Fahrerautos innerhalb der Baureihe.
ACR: Die finale Eskalationsstufe. American Club Racer. Motorseitig wie die anderen späten Modelle, aber Fahrwerk, Aerodynamik, Bremsen und Abstimmung verschieben die Prioritäten vollständig Richtung Rennstrecke. Mit Extreme-Aero-Paket wird die ACR zum absurd wirksamen Kurvenmonster.
Dazu kamen zum Schluss diverse Final-Edition-Modelle wie GTS-R Commemorative, 1:28 Edition ACR oder VoooDoo II ACR. Diese Fahrzeuge sind heute nicht mehr nur selten, sondern bereits tief in den Sammlergaragen versteckt.
Zielgruppen – für wen ist die Dodge Viper SRT (5. Generation) geeignet?
Die kurze Antwort lautet: nicht für viele. Und genau das ist ihr Reiz. Die Viper passt zu Fahrern und Sammlern, die im Auto nicht Komfort, Vernunft oder Imagepflege suchen, sondern eine physische Erfahrung. Dieses Auto will nicht sanft geführt werden. Es will verstanden, respektiert und im Zweifel auch ertragen werden.
Am besten passt sie zu Puristen mit echter Benziner- und Handschaltungsleidenschaft, zu Sammlern amerikanischer Performance-Ikonen und zu Fahrern, die bewusst nach dem Gegenteil moderner Perfektion suchen. Wer eine Viper fährt, will meistens gerade nicht das schnellste, effizienteste oder digital brillanteste Paket. Er will das brutalste.
Ist die Dodge Viper SRT (5. Generation) das richtige Auto für dich?
Tabelle anzeigen
| Dein Nutzungsprofil | Passt die Viper? | Kurzfazit |
|---|---|---|
| Sammler amerikanischer Performance-Ikonen | 🟢 Sehr gut | Die Gen-5 ist die letzte Viper und als finale Handschalter-V10-Schlange historisch wertvoll. |
| Analog-Liebhaber | 🟢 Sehr gut | Kaum ein modernes Auto liefert Handschaltung, Saugmotor und Rohheit in dieser kompromisslosen Form. |
| Trackday-Fans | 🟢 Gut bis sehr gut | Vor allem TA und ACR sind hier zuhause, die ACR allerdings mit klarem Fokus auf eine sehr kundige Fahrerhand. |
| Komfortorientierte Sportwagenfahrer | 🔴 Eher nicht | Die Viper ist laut, heiß, ruppig und im Alltag deutlich kompromissloser als viele europäische Rivalen. |
| Preis-Leistungs-Käufer | 🔴 Gar nicht | Schon neu war sie kein Vernunftkauf, heute erst recht nicht. Sammlerstatus und Mythos prägen die Preise. |
Alternativen
Der natürlichste Feind der Viper war stets die Chevrolet Corvette Z06 (C7), die ebenfalls aus den USA stammt und extrem track-fokussiert ist, jedoch mit V8-Kompressor kommt. Aus europäischer Sicht zielt der Porsche 911 GT3 (991) auf die gleiche Trackday-Klientel, fährt sich jedoch wesentlich feinfühliger. Wer den Frontmotor-Charakter mit langer Haube sucht, findet im Mercedes-AMG GT R oder dem Aston Martin Vantage ähnlich geschnittene Boliden. Diese sind allerdings alle deutlich zivilisierter und dank Doppelkupplungsgetrieben einfacher zu fahren als der urwüchsige Amerikaner.
Fazit der AutoScout24-Testredaktion
Die fünfte Dodge Viper ist kein Sportwagen, der sich erklären muss. Sie ist die letzte große amerikanische Gegenrede zu einem Zeitalter, das Leistung immer stärker mit Elektronik, Filtern und Perfektion verwechselt. Der VX-I-V10 ist ein Monument, die Handschaltung ein Statement, die ganze Karosserie ein einziger Warnhinweis an jeden, der hier ein freundliches Auto erwartet. Gerade deshalb hat die Gen-5 ihren Rang. Sie ist nicht die objektiv beste Lösung unter den Supersportwagen ihrer Ära. Aber sie ist eine der charakterstärksten. Als GTS oder GT ist sie der faszinierende Grand-Tourer mit Biss, als TA das ehrgeizige Fahrerauto und als ACR das endgültige Monument des amerikanischen Track-Wahnsinns.
Probleme und Rückrufe
Die Viper ist in ihrer Grundkonstruktion erstaunlich robust. Der V10-Motor stammt konzeptionell noch aus einer vergangenen Ära und wurde stetig verfeinert. Dennoch erfordert die „Schlange“ besondere Zuwendung:
Aktuelle und häufige Themen (Dodge Viper SRT, 5. Generation)
Türgriffe:
Für ersten Modelljahre der Fahrzeuge ist ein Rückruf dokumentiert. Feuchtigkeit im Türschalter kann dazu führen, dass sich die Tür während der Fahrt unerwartet entriegelt und öffnet. Gerade bei frühen Exemplaren gehört die Bestätigung dieser Maßnahme zu den Pflichtpunkten vor dem Kauf.
Sitz-/Airbag-Sensorik:
Ebenfalls bei frühen Fahrzeugen wurde eine Rückrufmaßnahme wegen eines fehlerhaften Spalts am Sitzpositionssensor dokumentiert. In bestimmten Crash-Situationen konnte dies die Auslösegeschwindigkeit des Airbags beeinflussen. Auch hier gilt: erledigte Maßnahme nachweisen lassen.
Beifahrer-Airbagabdeckung:
Für wenige 2016er Viper ist ein Rückruf hinterlegt, weil sich die Beifahrer-Airbagabdeckung im Auslösefall lösen konnte. Das betrifft nur einen sehr kleinen Produktionszeitraum, sollte bei entsprechenden Fahrzeugen aber trotzdem unbedingt geprüft sein.
Hitzeentwicklung im Innenraum: Die Auspuffrohre laufen direkt durch die markanten Seitenschweller (Sidepipes) unter den Türen entlang. Das sorgt nicht nur für Verbrennungsgefahr an den Waden beim Aussteigen, sondern heizt auch den Fußraum im Innenraum und den Mitteltunnel extrem auf. Die Klimaanlage muss hier im Sommer Schwerstarbeit leisten.
Spaltmaße und Verarbeitung: Obwohl die 5. Generation im Innenraum einen Quantensprung gegenüber dem Vorgänger machte, bleiben die Spaltmaße der Carbon- und Fiberglaskarosserie oft amerikanisch-rustikal. Hier darf man keine europäische Premium-Perfektion erwarten.
Interessiert am Dodge Viper
FAQ
Hat die 5. Generation der Dodge Viper Assistenzsysteme (ESP)?
Warum endete die Produktion der Viper im Jahr 2017?
Was macht die ACR-Version der Viper so besonders?
Ist die Dodge Viper SRT ein gutes Sammlerauto?
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