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Lamborghini Miura

Lamborghini Miura

Das Coupé Lamborghini Miura wird 1967 der erste Supersportwagen der Italiener

Bevor der italienische Sportwagenkonstrukteur Lamborghini ab Mitte der 1970er Jahre mit seinen extrem keilförmigen und kantigen Coupés in der Klasse der Supersportwagen an den Start ging, brachten die Italiener zunächst eher klassisch gestylte Modelle in der Tradition der Gran Turismo auf den Markt, die unter den Bezeichnungen Lamborghini 350 GT oder 400 GT auch als 2+2-Sitzer gefertigt wurden. Weiterlesen

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Wie sich Firmengründer Ferruccio Lamborghini die künftige Designlinie und Motorentechnik vorstellte, wurde erstmals mit einen 2-Sitzer in Mittelmotorbauweise deutlich, den der Hersteller Ende des Jahres 1967 als Lamborghini Miura auf den Märkten einführte. Mit dem Miura etablierten sich die Italiener endgültig als Mitglied im exklusiven Club der Konstrukteure von Supersportwagen. Obwohl der Lamborghini Miura während seiner knapp siebenjährigen Produktionszeit bis zum Jahr 1972 nicht einmal in einer Auflage von 800 Exemplaren gefertigt wurde, prägte er mit seinem Baukonzept nicht weniger als mit seinem Auftritt nachhaltig das Modellprogramm von Lamborghini. Als Oldtimer hat der erste Supersportwagen der Marke heute auch deswegen eine ganz besondere Bedeutung, weil die Italiener mit diesem erstmals in einem aggressiveren Stil gestalteten Sportcoupé die Tradition begründeten, ihre Modelle nach spanischen Kampfstieren zu benennen.

Das Designkonzept des Coupés Miura kündigt den typischen Lamborghini-Stil an

Bei der Präsentation des Miura war auf den ersten Blick deutlich, dass sich der Konstrukteur von der klassischen Linie seiner als 2-Sitzer oder 2+2-Sitzer gebauten Coupés verabschiedet hatte. Der Lamborghini Miura bekam eine aggressivere Gestalt mit gewölbten Kotflügeln, spitz zulaufender Front und einer weit hinter der extrem langen Fronthaube zurückgesetzten Fahrgastzelle. Gemildert wurde der später zum Markenzeichen erhobene Keilstil beim Lamborghini Miura allerdings durch die Scheinwerfer in Rundform. Diese konnten zwar noch nicht wie bei späteren Modellen komplett versenkt werden. Ein Gestänge sorgte jedoch dafür, dass sie im ausgeschalteten Zustand einklappten und bündig mit der Karosserie abschlossen. Ein weiteres charakteristisches Merkmal des Lamborghini Miura Coupés waren die beiden rechteckigen Lüftungseinlässe in der Mitte der Fronthaube, die dem vor der Hinterachse eingebauten Triebwerk die notwendige Kühlung verschafften.

V12-Motoren in Mittelbauweise für die Coupés der Baureihe Lamborghini Miura

Zum Marktstart der neuen Coupé-Baureihe mit dem Modelljahr 1967 stattete der Hersteller die Miura mit einem quer eingebauten V12-Mittelmotor aus, der über einen Hubraum von 3,9 Litern verfügte und in ähnlicher Form zuvor bereits bei den GT-Modellen des Konstrukteurs zum Einsatz gekommen war. Mit dem Zwölfzylinder der ersten Baujahre konnte der Lamborghini Miura auf eine maximale Leistung von rund 260 kW (354 PS) zugreifen. Im Baujahr 1968 erweiterte der Hersteller das Modellprogramm um den Lamborghini Miura S, der mit leichten optischen Anpassungen und einem auf etwa 270 kW (367 PS) in der Leistung gesteigerten V12-Triebwerk zu den Kunden kam. Gegen Ende der offiziellen Bauzeit rollte im Jahr 1971 ein nochmals leistungsgesteigertes SV-Coupé der Baureihe Lamborghini Miura auf die Straße, in dem ein V12-Motor mit knapp 285 kW (387 PS) seinen Dienst tat. Mit einer Höchstgeschwindigkeit um die 280 km/h galt der Lamborghini Miura mit dieser Motorisierung als einer der schnellsten in Serie gebauten Sportwagen seiner Zeit.

Technische Daten Lamborghini Miura

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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