Der Grund: In vielen Sprachen konnten die Kunden damit leicht Assoziationen an den Freizeitwert des Modells verbinden. Im Jahr 1996 am Markt eingeführt, war der Toyota Picnic nach dem bereits sechs Jahre zuvor präsentierten größeren Van Toyota Previa das erste Fahrzeug, das die Japaner in der Van-Klasse international vermarkteten. Der Kompaktvan Toyota Picnic blieb allerdings nur bis zum Wechsel der Nomenklatur im Jahr 2001 im Programm. Sein Nachfolger basierte dann auf der Mittelklasse-Limousine Avensis und kam entsprechend der neuen Verso-Namensgebung in Europa als Toyota Avensis Verso in den Handel. In anderen Exportmärkten behielt der Konstrukteur für die neue Fahrzeuggeneration allerdings den alten Namen Toyota Picnic bis zum Auslaufen der Produktion im Jahr 2009 bei.
Im Toyota Picnic finden bis zu sieben Passagiere Platz
Für die Konstruktion des mit seinen Abmessungen von 4,53 Metern Länge und knapp 1,70 Metern Breite als Kompaktvan geltenden Toyota Picnic nutzte der Konstrukteur die Plattform der Baureihe des Avensis-Vorgängers Toyota Carina. Als Limousine und Kombi lief der Carina seit dem Jahr 1992 auch im britischen Toyota-Werk vom Band. Serienmäßig wurde der mit einer typisch hohen Van-Karosserie gebaute Toyota Picnic als Fünfsitzer ausgeliefert. Bei einem Radstand von gut 2,73 Metern war im Gepäckabteil jedoch genügend Platz vorhanden, um als optionale Ausstattung dort zwei zusätzliche Sitze zu montieren. Auf diese Weise ließ sich aus dem Picnic ein Kompaktvan für bis zu sieben Passagiere machen. Ohne diese Option stellte der 1,62 Meter hohe Toyota Picnic im Kofferraumabteil einen Stauraum von bis zu 580 Litern bereit.
Ab dem Baujahr 1999 gibt es den Toyota Picnic auch als Diesel
Zum Marktstart im Jahr 1996 stattete der Hersteller den Kompaktvan Toyota Picnic zunächst nur mit Benzinaggregaten in den Hubraumklassen von 1,6 bis 2,0 Liter aus, die auch im Toyota Carina verwendet wurden. In Europa wurde der Picnic jedoch in dieser Zeit vornehmlich mit der stärksten 2,0 Liter Maschine ausgeliefert. In dieser Version konnte der Toyota Picnic auf bis zu 94 kW (128 PS) zugreifen. Zwei Jahre nach der Premiere des Vans ergänzte Toyota das Motorenprogramm um einen Selbstzünder. Mit dem 2,2 Liter Dieseltriebwerk verfügte der Toyota Picnic über eine maximale Leistung von 66 kW (90 PS).