Der VW Bora Variant wird im Zeitraum von 1999 bis 2004 gebaut
Da diese Strategie in Europa wenig erfolgreich war, suchten die Marketingstrategen nach einer neuen Verkaufstaktik. Es entstand die Idee, die Baureihe mit neuem Namen und einer größeren Modellvielfalt besser wahrnehmbar zu positionieren. Die 1998 vorgestellte neue Fahrzeuggeneration kam in Europa daher als VW Bora auf den Markt, und ein Jahr darauf folgte 1999 mit dem VW Bora Variant eine Kombivariante, die bis ins Jahr 2004 im Programm blieb.
Der VW Bora Variant teilt sich die Technik mit dem VW Golf
Technisch baute der VW Bora Variant auf der Plattform des VW Golf auf. Während die Stufenheckausführung des VW Bora ein eigenständiges Design hatte, fuhr der VW Bora Kombi jedoch im Blechkleid des VW Golf Variant vor, mit dem er technisch baugleich war. Unterschiede zwischen den beiden Kombis auf Grundlage des VW Golf gab es vor allem hinsichtlich der Innenraum- und Motorausstattung. Beide sollten oberhalb des VW Golf Kombi angesiedelt werden und den VW Bora Variant somit zur luxuriöseren und schnelleren Kombialternative machen. Die 1,4 Liter Benzinaggregate sowie die Saugdiesel wurden aus diesem Grund für den VW Bora Kombi nicht angeboten. Statt dessen wurde er mit einer Einstiegsmotorisierung mit 74 kW (100 PS) ins Programm genommen. Neu zur Markteinführung gab es das V6-Spitzenaggregat, das im VW Bora Variant bis zu 150 kW (204 PS) mobilisierte. Damit konnte der Kombi der Bora-Baureihe bis auf über 230 Stundenkilometer beschleunigen. Kombiniert wurde diese Motorisierung im VW Bora Variant mit einem serienmäßig verbauten Allradantrieb.