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VW Golf Limousine

Abgrenzung der Limousinentypen

Die Volkswagen AG geht auf die Produktion des Volkswagens der nationalsozialistischen Organisation "Kraft durch Freude" zurück. Der von Ferdinand Porsche in diesem Rahmen entwickelte Käfer wurde 1974 durch den Golf abgelöst. Der Konzern betrieb von Anfang an eine etwas verwirrende Modellpolitik, da es anfänglich keine Stufenheckfahrzeuge des Typs Golf gab. Mit der Bezeichnung VW Golf Limousine ist in der Regel eine drei- oder fünftürige Schrägheck- oder Kombilimousine gemeint. Die traditionelle Bauform der Stufenhecklimousine gibt es bis zur Baureihe III. Diese Fahrzeuge wurden aber unter Bezeichnungen wie Jetta, Bora oder Vento angeboten. Die Bezeichnung VW Golf Limousine ist etwas irreführend, hat sich aber eingebürgert. Laut Definition der EG-Fahrzeugklassen ist die Bezeichnung M1AC korrekt. M1 steht für Fahrzeuge, die für die Personenbeförderung bestimmt sind und die, außer dem Fahrersitz, höchstens acht Sitze haben. AC ist eine geschlossene Aufbauart, bei welcher der hintere Innenraum vergrößert ist. Bei dieser Variante ist eine Heckklappe erforderlich. In diese Definition fallen sowohl Kombis als aus Schräghecklimousinen. Eine Golf Limousine hat niemals ein Stufenheck, da diese Bauform zu keiner Zeit als Golf angeboten wurde. Wird von einer Schräghecklimousine gesprochen, ist der übliche Aufbau mit einem schräg abfallenden Heck gemeint. Diese Form hatte früher die Bezeichnung M1AB. Der Begriff Kombilimousine bezieht sich ebenfalls auf diese Bauform, sie hat aber nach den heute gültigen EG-Fahrzeugklassen die Bezeichnung M1AC. In diese Klasse fallen auch Fahrzeuge mit einem graden Heck. Zur besseren Abgrenzung bezeichnet VW auch Fahrzeuge mit einem senkrecht stehenden Heck als Kombi. Die VW Golf Limousine und der VW Golf Kombi gehören beide in die Klasse M1AC. Ältere Golf-Fahrzeuge werden in den Fahrzeugpapieren als Schräghecklimousinen bezeichnet, da es zum Zeitpunkt der Zulassung die Klasse M1AB noch gab. Die neuen Golffahrzeuge tragen die Bezeichnung Kombilimousine. Die Modellbezeichnungen von VW sind für die Abgrenzung deutlicher. Der Zusatz Variant bedeutet Steilheck, der Zusatz Cabrio ein offenes Fahrzeug. Ist weder von Variant noch von Cabrio die Rede, dann handelt es sich um eine VW Golf Limousine mit schrägem Heck. Das sollte es auch vereinfachen, wenn man einen Golf gebraucht kaufen möchte.

Überblick über die komplette Linie

Die Golf Limousine wurde erstmals als Golf I (Typ 17) 1974 gebaut, dieser Typ wurde bis 1983 in Deutschland gefertigt. Das Modell ist auch als Cabrio gebaut worden. Von 1983 bis 1992 lief der Golf II (Typ 19E) vom Band, der ab 1989 intern als 1G1 geführt wird. Dieser Typ ist immer eine VW Golf Limousine. Von 1991 bis 1997 bot der Konzern den Golf III (Typ 1H) an. Dieser war auch als Variant (Kombi) und Cabrio erhältlich. Der Golf IV (Typ 1J) wurde von 1997 bis 2003 gebaut. Er ist als VW Golf Limousine mit Schrägheck und als Variant mit Steilheck erhältlich. Von 2003 bis 2008 entstand der Golf V (Typ 1K) von dem es auch einen Variant gibt. Bei den Limousinen dieses Typs kommen sowohl die Bezeichnungen Schräghecklimousine als Kombilimousine vor. Vom Golf VI (Typ 1K) gibt es die Limousinen, die nun einheitlich als Kombilimousine bezeichnet werden. Außerdem ist ein Variant und ein Cabrio erhältlich. Dieser Typ wurde von 2008 bis 2012 gebaut. Ab diesem baut VW den Golf VII (Typ 5G), der auch als Variant produziert wird. Auch diese Golf Limousine wird einheitlich als Kombilimousine bezeichnet. In Vergleichstests wird auch häufiger nur von Limousine und Kombi gesprochen.