Nachdem der italienische Sportwagenhersteller Maserati zur Jahrtausendwende seine lange genutzten Bi-Turbomotoren ausgemustert hatte, verbaute er in Modellreihen wie den im Baujahr 2001 auf den Märkten eingeführten Maserati Coupés eine neue Generation von V8-Motoren, deren Technik von Ferrari stammte. Die Aggregate boten das Potential, in einer leistungsgesteigerten Variante in den 2004 erstmals ausgelieferten Maserati GranSport eingesetzt zu werden. Die Maserati GranSport waren als Sportmodelle konzipiert und sie wurden in zwei Karosserieversionen als Coupé und Cabriolet Maserati GranSport Spyder bis zum Jahr 2007 gefertigt.
Äußerlich unterschieden sich die Sportversionen Maserati GranSport von den herkömmlichen Serienmodellen durch eine veränderte Karosserie mit Schwellern, Front- und Heckschürze sowie durch technische Modifikationen bei Bremsen und Fahrwerk. Als Antrieb diente ein 4,2 Liter V8-Motor, der den GranSport eine Leistung von bis zu 294 kW (400 PS) liefern konnte.