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Maserati Spyder
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Die Tradition der Maserati Spyder beginnt in den 1960er Jahren

Mit kräftig motorisierten Sportlimousinen und Coupés schuf sich der seit 1987 zum Fiat-Konzern gehörende italienische Hersteller Maserati seinen Ruf als einer der prominentesten Sportwagenbauer des Landes. Die ab den 1960er Jahren meist exotisch nach Winden benannten Modelle wie der Maserati Indy oder Khamsin standen für technisch und gestalterisch fortschrittliche Sportwagen, die in harter Konkurrenz zu den Modellen von Ferrari standen, bevor beiden Marken unter dem Dach von Fiat vereinigt wurden. Nur selten wurde den Maserati Gran Turismo allerdings eine offene Version an die Seite gestellt. Einzig auf Basis des Maserati Coupé 3500 sowie auf Grundlage der Maserati Mistral und Ghibli fuhren bis Anfang der 1970er Jahre offene Zweisitzer mit dem berühmten Dreizack-Logo der Marke vor. Zum festen Bestandteil des Fahrzeugprogramms gehörten Cabriolets jedoch erst ab Mitte der 1980er Jahre, als der erste Maserati Spyder vorgestellt wurde.

Der erste Maserati Spyder auf Grundlage der Maserati Biturbo

Vom Karosseriebauer Zagato stammte der Entwurf des ersten Maserati Spyder, der im Jahr 1984 seine Marktpremiere hatte. Das zweisitzige Stoffdach-Cabriolet basierte auf den Coupés der im Baujahr 1981 eingeführten Mittelklasse-Baureihe der Maserati Biturbo, von denen der Maserati Spyder alle wesentlichen Gestaltungsmerkmale wie die eckigen Formen der Karosserie und die flache Kühlerpartie mit den rechteckigen kleinen Doppelscheinwerfern übernahm. Auch die Biturbo-Aggregate in den Hubraumklassen zwischen 2,0 und 2,8 Litern stammten vom Coupé. In der Spitze erreichte der Maserati Spyder damit eine Geschwindigkeit von über 250 km/h. Nach einer überarbeitung des äußeren im Jahr 1991 bot der Hersteller als Einstiegsmodell den kleinen 2,0 Liter Antrieb mit 180 kW (245 PS) an. Im Jahr 1994 lief die Produktion des ersten Maserati Spyder aus.

Die neue Maserati Spyder Generation wird im Jahr 2002 präsentiert

Als Maserati im Baujahr 1998 nach einer Umstrukturierung des Modellprogramms und nach dem Wegfall der Mittelklasse-Modelle der Maserati Biturbo-Baureihe mit dem Maserati 3200 nach Jahren wieder einen Sportwagen in der Klasse der Gran Turismo präsentierte, beschränkten sich die Italiener zunächst auf die geschlossene Karosserieversion. Erst bei der zweiten Generation des Maserati 3200, die unter dem Namen Maserati Coupé im Jahr 2001 eingeführt wurde, stand dann mit dem Jahr 2002 erstmals wieder ein Cabriolet auf Grundlages eines Gran Turismo von Maserati im Programm.

Der Maserati Spyder erhält einen V8-Motor von Ferrari

Die erste moderne Version eines Maserati Spyder wurde als zweisitziges Cabrio mit klassischem Stoffdach eingeführt, dass sich innerhalb von gut 30 Sekunden elektrisch aufklappen ließ. Als Antrieb erhielt der Maserati Spyder den ebenfalls im Maserati Coupé eingesetzten V8-Motor mit 4,2 Litern Hubraum, der aus dem Programm des Kooperationspartners Ferrari stammte. Das Aggregat leistete in dem 4,30 Meter langen und etwas über 1,7 Tonnen schweren Cabriolet 291 kW (395 PS). Damit spurtete der Maserati Spyder in 5,2 Sekunden von Null auf Hundert und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h.

Ein leistungsstärkerer Maserati Spyder ergänzt das Programm im Jahr 2004

Im Jahr 2004 kam mit dem Maserati Spyder Gran Sport eine leistungsstärkere Ausführung mit 295 kW (400 PS) hinzu, die durch den Einsatz von Leichtmaterialien im Innenraum im Gewicht auf 1680 Kilogramm reduziert werden konnte und so eine bessere Performance brachte. äußerlich unterschied sich der Gran Sport vom herkömmlichen Maserati Spyder durch seinen chromierten Kühlergrill sowie durch die tiefliegende Frontschürze, mit der die Aerodynamik des Cabriolets optimiert wurde.  

Ein größeres V8-Aggregat für den Maserati Spyder im Baujahr 2010

Mit neuer Frontgestaltung und neuem dynamischer wirkenden Scheinwerferkonzept erschien im Baujahr 2010 der Nachfolger des Maserati Spyder auf Grundlage der im Jahr 2007 eingeführten Coupés der Baureihe Maserati Gran Turismo. Der nun unter dem Namen Maserati Gran Cabriolet vermarktete offene Zweisitzer wurde mit einem 4,7 Liter V8-Aggregat ausgestattet, das über 324 kW (440 PS) verfügen konnte und mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 280 km/h und einer Spurtzeit von gut fünf Sekunden bis zur Hundertermarke über nahezu dieselben Leistungswerte verfügte wie das gleichmotorisierte Coupé der Baureihe. Als Getriebe wurde dazu eine sechsstufige Automatik angeboten, bei der unter vier verschiedenen Schaltmodi gewählt werden konnte.

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