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Nissan Pulsar

Nissan Pulsar

Die frühen Pulsar-Modelle kommen in Europa als Nissan Sunny in den Handel

Mit dem 2014er Modell gibt Nissan der Pulsar-Modellgeschichte eine neue RichtungIn der volumenstarken Kompaktklasse hatten sich die meisten Hersteller mit Designexperimenten lange Zeit eher zurückhaltend gezeigt. Schließlich ging es in diesem für die meisten großen Konstrukteure absatzträchtigsten Fahrzeugsegment darum, in jeder Modellgeneration erneut eine gestalterische Lösung zu finden, die den Geschmack von möglichst vielen Kunden traf. Weiterlesen

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Nissan Pulsar - Außenfarbe

Irgendwann jedoch erwies sich dieser Ansatz als kontraproduktiv, da die Schräghecklimousinen oder ihre davon abgeleiteten Stufenheck- und Kombivarianten zunehmend gleichförmiger in Erscheinung traten. Der großen Langweile in der Kompaktklasse begegneten nach und nach fast alle Hersteller, indem sie den Designern bei Neuentwicklungen mehr Spielraum gaben. Lichtkanten, Sicken, Falten, Auswölbungen, Verbreiterungen und viele andere Details bei der Ausformung der Karosserie oder der Anlage von Scheinwerfern brachten zunehmend sportliche Akzente in die Kompaktklasse. Diesem Trend wollte sich auch der japanische Fahrzeughersteller Nissan nicht verschließen, der im Jahr 2014 einen Neuanfang bei den Kompakten wagte und mit dem Pulsar ein Modell wiederauflegte, das in seinem Auftritt viele Innovationen brachte. Zugleich jedoch blickte der Pulsar auf eine lange Modellgeschichte zurück. Zwar feierte der Pulsar in Europa unter diesem Namen seine Premiere, doch in anderen Ländern hatten die Japaner bereits seit dem Ende der 1970er Jahre Kompaktmodelle unter dieser Bezeichnung auf den Markt gebracht.

Die erste Generation des Pulsar legte der Hersteller Ende der 1970er Jahre auf, und er realisierte in dieser kompakten Baureihe zunächst ganz unterschiedliche Bauformen. Als Stufenhecklimousine, Coupé und Kombi kam der Pulsar ab 1978 auch in den europäischen Ländern als eines der ersten Nissan-Modelle in den Handel. Allerdings nutzten die Asiaten für diese Exportmärkte den vom Vorgänger Datsun eingeführten Modellnamen Sunny, der ebenfalls in den späteren Baugenerationen des Pulsar beibehalten wurde. Mitte der 1980er Jahren kamen die ersten fünftürigen Schrägheckvarianten sowie die dreitürigen Limousinen der Pulsar-Baureihe nach Europa. Im Programm blieben die Kombis sowie die Coupés, die auch in einer leistungsstarken GTi-Version angeboten wurden. In den 1990er Jahren übernahmen die Japaner die sportlichen Motorisierungen dann auch für die klassischen Kompaktmodelle mit der drei- und fünftürigen Karosserie.

Die Pulsar-Varianten der Baureihe Nissan Almera bleiben bis 2006 im Programm

Mit dem Generationswechsel des Pulsar Mitte der 1990er Jahre änderte der Konstrukteur die Namensgebung seiner in Europa in der Kompaktklasse antretenden Modelle und brachte diese dort unter der Bezeichnung Almera in den Handel. In dieser Bauphase liefen die Pulsar in Japan als Limousinen mit drei und fünf Türen, in einer Variante mit Stufenheck sowie als Kombi vom Band. Für die Schrägheckversionen gab es weiterhin die sportlich motorisierten GTi-Modelle, die auf eine Leistung von bis zu 105 kW (143 PS) zugreifen konnten. Darüber hinaus stand der Pulsar der europäischen Almera-Generation mit zwei kleineren Benzinern und mit einer Dieselmotorisierung im Programm. Da die Selbstzünder in den meisten europäischen Ländern zunehmende Absatzzahlen verzeichnen konnten, legten die Japaner den Schwerpunkt in der letzten Bauphase des Almera-Pulsar im Zeitraum von 2002 bis 2006 verstärkt auf die Dieselmodelle, die nach der Umstellung auf Common-Rail-Technik im Jahr 2002 nun in zwei Leistungsklassen mit bis zu 100 kW (136 PS) angeboten wurden.

Der Pulsar tritt 2014 die Nachfolge der Nissan-Sportmodelle der 1990er Jahre an

Mit seinen Pulsar GTi und GTi-R hatte der japanische Konstrukteur in den 1990er Jahren bereits versucht, seinen Kompaktmodellen ein sportlicheres Image zu geben, das von den Topversionen auch auf die schwächer motorisierten Großserienfahrzeuge abstrahlen sollte. Zugleich trat Nissan zu dieser Zeit mit technisch modifizierten Pulsar im professionellen Rallyesport an und machte damit den Namen Pulsar auch in Europa bekannter. An diese Tradition der Sportmodelle wollten die Asiaten anknüpfen, als sie im Jahr 2014 als Nachfolger des Tiida eine klassische Schräghecklimousine im neuen Gewand präsentierten. Mit einem komplett umgestalteten Design, das den Schwerpunkt auf die sportliche Erscheinung legte, sollte der Pulsar auf den europäischen Märkten verloren gegangenes Terrain zurückerobern und einen Neubeginn für Nissan in der volumenstarken Klasse der Kompakten markieren.

Sportlicher Auftritt für den Nissan Pulsar der 2014er Generation

Im spitzen Winkel zulaufende Sicken auf der Motorhaube, schräg gestellte Frontscheinwerfer mit LED-Leuchttechnik, Wabengitter für den Kühlergrill, Lichtkanten an den Flanken, mit diesem Konzept gaben die Designer von Nissan dem Pulsar im Baujahr 2014 einen sportlichen Auftritt, der sich deutlich von dem der Vorgängergenerationen unterschied. Und auch in der Rückansicht demonstrierte der Kompakte von Nissan seinen sportlichen Anspruch: Ein als Dachabschluss integrierter Heckspoiler, dreieckig geformte Rückleuchten und ein grauer Einsatz aus Karbonkunststoff im Stoßfänger sollten dem Pulsar einen hohen Wiedererkennungswert sichern. Dazu verbaute der Hersteller auffällige Details wie Chromeinfassungen für die Nebelleuchten und Fenster sowie Spiegelgehäuse in der Optik von matt gebürstetem Aluminium.

Mit fast 1400 Liter Stauvolumen will Nissan mit dem Pulsar Maßstäbe setzen

Dabei vergaßen die Konstrukteure jedoch nicht den praktischen Nutzen: Mit einem auf fast 1400 Liter vergrößerbaren Kofferraum sollte der Pulsar in seiner Klasse den Maßstab setzen und gehörte mit diesem Wert tatsächlich zu den Lademeistern bei den Kompakten. Bei aufgestellten Rücksitzlehnen ließen sich im Pulsar zwar immer noch fast 400 Liter Gepäck verstauen, doch lag der Nissan damit auf Augenhöhe mit Modellen anderer Hersteller. Eher überdurchschnittlich fiel jedoch der Platz für die Passagiere im Fond aus, die auf der Rückbank des 5-Sitzers über eine Beinfreiheit von fast 70 Zentimetern verfügen konnten.

Assistenzsysteme an Bord des Nissan können den Pulsar-Fahrer im Alltag unterstützen

Je nach Ausstattungsniveau stattete der Hersteller den Pulsar mit unterschiedlichen elektronischen Bordhelfern aus, die den Fahrer im Alltag unterstützen sollten. Dazu gehörten über Sensoren aktivierte Systeme wie ein Totwinkelassistent sowie eine automatische Bewegungserkennung mit Warnfunktion. Darüber hinaus arbeiteten im Pulsar ein selbsttätig eingreifendes Notbremssystem und ein Spurhalteassistent. In der Vollausstattung Tekna hatte der Kompakte von Nissan alle diese Helfer serienmäßig an Bord. In den Versionen Acenta und Visio konnten Kunden elektronische Helfer gegen Aufpreis bestellen.

Nissan bietet den Pulsar zum Marktstart in zwei Leistungsklassen an

In der Basisversion verbaute Nissan im Pulsar einen auf 1,2 Liter Hubraum reduzierten Benzinmotor, der dem Fünftürer eine Leistung von bis zu 85 kW (115 PS) bereitstellte. Außerdem war zum Marktstart 2014 ein 1,5 Liter Diesel aus dem Nissan-Programm erhältlich, das maximal 81 kW (110 PS) abrufen konnte.

Fahrzeugbewertungen zu Nissan Pulsar

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Technische Daten Nissan Pulsar

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