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Suzuki Santana

Suzuki Santana

Das spanische Unternehmen Santana wurde im Jahre 1955 als Fabrik für Landmaschinen gegründet. Die "Metalúrgica de Santa Ana S. A." wurde mit der Unterstützung der spanischen Regierung in Andalusien gegründet, um die Wirtschaft der schwachen Region anzukurbeln. Weiterlesen

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Die Geschichte des Suzuki Santana

Nur ein Jahr später erhielt das Unternehmen von dem britischen Firma Rover die Lizenz, den Land Rover herzustellen. Die Erfolgsgeschichte des von Santana produzierten Automobils setzte sich fort. Im Jahre 1982 erhielt die Firma Santana zusätzlichen die Lizenz, den Geländewagen Suzuki SJ, den Suzuki Santana, herzustellen. Die in Spanien produzierten Automobile waren hauptsächlich für den Markt in Europa vorgesehen. Die Herstellung des Suzuki Santana florierte, sodass die Herstellung dieses Wagens sich bald zum Schwerpunkt der erfolgreichen Firma entwickelte. Im Jahre 1991 übernahm die japanische Firma Suzuki 49 Prozent des Aktienanteils von Santana und wurde so Mehrheitseigner. Der Name des Unternehmens wurde im Zuge einer Umstrukturierung in Santana Motor S. A unbenannt und die Produktion des britischen Land Rovers eingestellt.

Der Suzuki Santana - ein klassischer und leichter Geländewagen

Produziert wurde der Suzuki Santana zwischen den Jahren 1982 und 2004. Zwischen 1982 und 1985 brachte man den SJ 410, zwischen 1985 und 1989 den SJ 413 auf den Markt. Es folgte der Suzuki Samurai. Interessant zu wissen: das am Ende der 90er Jahre produzierte Nachfolgermodell des Suzuki Santana, der Suzuki Jimny, wurde bereits seit dem Jahre 1968 in Japan verkauft. Einen Suzuki Santana, der in Spanien hergestellt wurde, erkennt der Verbraucher an der Fahrzeug-Identifizierungsnummer, die mit den Buchstaben "VSE" beginnt.

Der Suzuki Santana, der in Deutschland als Suzuki SJ und im restlichen Europa auch als Suzuki Sierra betitelt wurde, gehört zu einer Herstellungsreihe von klassischen und leichten Geländewagen. Die Automobile dieser Reihe waren mit kurzem oder langem Radstand und mit einer geschlossenen oder offenen Karosserie erhältlich. Alle Modelle des Suzuki Santana waren mit einem Hinterrad- und Allradantrieb ausgestattet und boten dem Kunden eine optimale Geländereduktion sowie eine Lenkung mit Kugel-Umlauf. Die Modelle mit offener Karosserie boten zudem die Möglichkeit, die Windschutzscheibe zu klappen.

Die verschiedenen Modelle des Suzuki Santana

Der SJ 410 war der Nachfolger des Modells Suzuki LJ 80. Er war mit einem 1,0-Liter-Motor mit einer Stärke von 45 PS ausgestattet sowie einem Getriebe mit vier Gängen ausgestattet. Neuartig im Vergleich zum Vorgängermodell war das Verteilergetriebe, das eine u-förmige Schaltung aufwies. An der Vorderachse des Suzuki Santana befanden sich manuelle oder automatische Freilaufnaben. Die Räder des Geländewagens waren mit Trommelbremsen versehen. Ein Bremskraftverstärker fehlte noch.

Der ab dem Jahre 1985 hergestellte Suzuki Santana kam mit einem 1,3-Liter-Motor und ab 1987 mit einem ungeregelten Katalysator vom Band. Optisch unterschied er sich durch eine gewölbte Motorhaube sowie durch einen neuartigen Kühlergrill von dem Vorgängermodell von Suzuki. Fahrzeuge mit geschlossener Karosserie waren zudem mit Panorama-Fenstern und mit einem Hochdach zu bekommen. Ein Großteil der Geländewagen wurde mit einem Fünfgang-Getriebe angeboten. Alle Baumodelle des Suzuki Santana hatten den Vorteil eines Bremskraftverstärkers sowie von manuellen Freilaufnaben.

Ab 1988 veränderte sich mit dem Samurai-Modell des Suzuki Santana auch das Aussehen des leichten Geländewagens. Die Gestaltung des Innenraums wurde moderner und der Wagen bekam breitere Achsen. Bis in das Jahr 1990 hinein kam der obligatorische Vergaser-Motor zum Einsatz, bis er durch ein Modell mit einem geregelten Katalysator ersetzt wurde. Das Angebot wurde zudem um zwei unterschiedliche Dieselmotoren erweitert. Darüber hinaus überzeugte der verbesserte Fahrkomfort. Der Wagen profitierte von neu abgestimmten Stoßdämpfern sowie von verbesserten Federn. Im hinteren Bereich waren nun Trommelbremsen und im vorderen Bereich Scheibenbremsen zu finden. Die Handbremse aller Modelle wirkte nun auf die Trommelbremse, sodass die auf eine Parksperre verzichtet wurde. Im Jahre 1992 veränderte sich der geländegängige Wagen erneut. Der Kühlergrill wies nun drei Querstreben auf. Im Jahre 1998 wanderten die Standlichter und Blinker vom Stoßfänger in die Frontmaske, während der Kühlergrill vier Streben aufwies. Alle Modelle des Suzuki Santana haben einen - für einen Geländewagen - moderaten Spritverbrauch. Dieser liegt bei acht bis zehn Litern auf einer Strecke von 100 Kilometern.