Neue Elektroautos, so denn man die hohen Anschaffungskosten außer Acht lässt, sind im Unterhalt deutlich günstiger als Autos mit Benzin- oder Dieselmotor. Dies liegt zum einen an niedrigeren Energiekosten und zum anderen daran, dass weniger mechanische Bauteile verbaut sind, die während des Autolebens Schaden nehmen können. Auch regelmäßige Servicebesuche, wie etwa zum Ölwechsel, fallen weg. Meist muss das Elektroauto nur einmal im Jahr zur turnusmäßigen Durchsicht.
Bei Gebrauchtwagen sieht die Sache zwar ähnlich aus (auch hier fallen viele Servicebesuche von Verbrennern weg), doch gibt es einen nicht unerheblichen Kostenfaktor: Die Batterie. Sie kann im Alter Leistung und damit Reichweite verlieren. Die Batterie gebrauchter E-Autos sollten daher immer vom Fachmann geprüft werden, macht sie doch einen entscheidenden Teil des Fahrzeugpreises aus.
Unabhängig davon profitieren Elektroautos von einer Kfz-Steuerbefreiung bis Ende 2030.