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Audi RS2

Der Audi RS2 wird 1994 der erste Sportkombi auf dem Markt

Mit den Modellen Audi quattro und Audi 90 sowie den Coupés Audi S2 brachte der Ingolstädter Fahrzeughersteller Audi in den 1980er Jahren stark motorisierte und optisch modifizierte Sportversionen seiner Serienfahrzeuge in den Handel, bei denen der vom Hersteller quattro genannte Allradantrieb oft zur Grundausstattung gehörte. Mit den Sondermodellen und den Allradfahrzeugen arbeitete die VW-Tochter in diesen Jahren an dem Ziel, das Image der Marke zu verändern und Audi verstärkt als Hersteller von Sportmodellen erkennbar zu machen. Als die Ingolstädter in der vierten Generation ihrer Kompaktklasse Audi 80 einen Avant genannten Kombi neu ins Programm nahmen, wendeten sie ihre Strategie erstmals bei den bisher eher als praktische Ladefahrzeuge wahrgenommenen Kombis an. Für die Entwicklung eines leistungsgesteigerten Kombis auf Grundlage der Serienmodelle kooperierten die Bayern mit dem Sportwagenbauer Porsche, der technische Komponenten wie etwa die Bremsanlage zulieferte. Aus der Zusammenarbeit entstand der Audi RS2, der in den Jahren von 1994 bis 1995 in kleiner Stückzahl produziert wurde. Aufgrund seiner Fahrleistungen galt der Audi RS2 als erster Vertreter der Sportkombis.

Seine Sonderstellung macht den RS2 zum gesuchten Youngtimer

Zugleich begründete der Audi RS2 die Tradition der RS-Sportmodelle von Audi, die in den folgenden Jahren in verschiedenen Modellreihen als Limousine und Kombi gefertigt wurden und jeweils die Spitzenmodelle einer Baureihe darstellten. Besonderheit des Audi RS2: Das Sportmodell wurde bis zum Sommer des Jahres 1995 in nur knapp 3000 Exemplaren gebaut. Aufgrund seiner Sonderstellung im Modellprogramm des Herstellers und wegen der geringen Auflage ist der RS2 heute ein gesuchter Youngtimer mit großem Potential zum wertstabilen Classic Car. Dies gilt umso mehr, als der Audi RS2 mit der vollverzinkten und damit besser vor Rost geschützten Karosserie der Audi 80 produziert wurde.

Designmerkmale des Audi RS2

In der Außenansicht unterschied sich der RS2 von den herkömmlichen Kombis der Baureihe Audi 80 durch leicht ausgestellte Radkästen, Sportbereifung, in Wagenfarbe lackierte Seitenspiegel und eine Frontschürze mit breiten Lufteinlässen zur Beatmung des Hochleistungsmotors. Im Heck verbaute der Konstrukteur anstelle der normalen Rückleuchten eine durchgehende Reflektorleiste mit Leuchteinheiten. Die Innenausstattung des Audi RS2 passte der Hersteller mit speziellen Schalensitzen und Dreispeichenlenkrad dem sportlichen Auftritt an. Charakteristisches Merkmal des RS2 waren zudem die rot lackierten und mit dem Schriftzug von Porsche versehenen Bremssättel. Der Name der Zuffenhausener tauchte zudem gemeinsam mit dem RS2 Kürzel auf dem an Heck und Front angebrachten Logo auf, das in abgewandelter Form später zum Kennzeichen der Audi RS Sportmodelle wurde.

Im Audi RS2 arbeitet ein Turbomotor mit 315 PS

Für die Motorisierung des RS2 nutzte der Hersteller ein 2,2 Liter Triebwerk mit Turboaufladung, das bei Porsche für den Einsatz im Sportkombi modifiziert worden war. Das Aggregat stellte dem Audi RS2 eine Leistung von bis zu 232 kW (315 PS) zur Verfügung und ermöglichte dem Kombi eine Höchstgeschwindigkeit von über 260 Stundenkilometern. Die Strecke aus dem Stand zur Marke von 100 km/h legte der Sportkombi RS2 in rund 5,4 Sekunden zurück. Alle RS2 Modelle liefen serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet vom Band.

Technische Daten Audi RS2

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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