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Familienvan

Familienvans

Im Grunde könnte man jeden Van als "Familienvan" bezeichnen, denn für die Familie ist er gedacht. Dank der Form eines Kombis mit steilem Heck, des erhöhten Daches und des somit vergrößerten Innenraumes, stellen Vans ja nach Größe ein möglichst großes Platzangebot mit allem nötigen Komfort zur Verfügung. Große Vans bekommen ohne weiteres sieben Passagiere samt Sitze unter, in manchen Fällen haben sogar bis zu neun Personen Platz.

Vans erfreuen sich großer Beliebtheit, sie waren vor allem anfangs aber nicht für jedermann erschwinglich. Da nicht jede Familie gleich groß und gleich gut betucht ist, entstand also nach und nach eine eigene Gruppe verschiedener Arten und Größen von Familienvans, die in Sachen Platzangebot und Flexibilität für jeden Bedarf und jeden Geldbeutel etwas passendes dabei haben.

Wann Van?

Der erste Van kam bereits Ende 1982 in Form des Nissan Prairie auf den Markt, 1983 folgten der Mitsubishi Space Wagon und der Honda Civic Shuttle aus Japan, 1984 schließlich der Plymouth Voyager. Vans aus Europa zogen erst Jahre später nach und kamen 1995 erstmalig im Zuge des Joint Venture Projekts von VW und Ford als VW Sharan, Ford Galaxy und Seat Alhambra auf den Markt. kam. Van-Ableger wie die Kompaktvans und Minivans entstanden schließlich Ende der 90er Jahre, ebenso die Gruppe der Hochdachkombis.

Welcher Familienvan passt zu Ihnen?

Die Auswahl der als Van kategorisierten Fahrzeuge ist groß, keine Frage. Bevor es aber nun daran geht, sich mit Herstellern und Ausstattungen zu beschäftigen, stellt sich zuerst die Frage, wie groß die neue Familienkutsche überhaupt sein soll - und muss.

Sind sie eine frisch gebackene Familie, reicht ein Minivan wahrscheinlich vollkommen für Sie aus. Diese Van-Kategorie hegt den Anspruch, groß und klein gleichzeitig zu sein - also ein Kleinwagen mit etwas mehr Kopf- und Beinfreiheit. Die wichtigsten Minivan-Vertreter sind der Citroën C3 Picasso, der Opel Meriva, der Renault Modus und die Mercedes-Benz A-Klasse.

Großfamilienplaner sind mit einem Mini-Van hingegen eher schlecht beraten - da sollte es schon ein Großraum-Van sein: Im Vergleich zu einem normalen Pkw ist er deutlich höher und so gebaut, dass auf der Grundfläche so viel Platz wie möglich "heraus geholt" wird. Anders als ihre kleineren Ausgaben verlaufen Windschutzscheibe und Motorhaube meist in einer durchgehenden, also nicht zueinander abgewinkelten Fläche. Gängige Vertreter wie der Chrysler Grand Voyager, der Ford Galaxy, der Mitsubishi Grandis, der Renault Espace und der VW Sharan sollen vor allem kinderreiche Familien ansprechen.

Sie sagen nun, der eine ist zu klein und der andere zu groß und zu teuer? Auch an Sie wurde gedacht: Nach dem großen Erfolg des Renault Scénic als erstem Van der Kompaktklasse, kamen recht bald ähnliche Modelle auf Augenhöhe heraus. Dazu zählten der Citroën C4 Picasso, der Ford C-Max, der Opel Zafira, der Peugeot 308 SW, der Toyota Corolla Verso sowie der Touran von Volkswagen. Die neue Klasse der Kompaktvans fand somit ihren Ursprung.

Sind Sie eher der praktische Typ, käme als vierte und letzte Kategorie der Familienvans vielleicht auch ein Hochdachkombi in Frage. Apropos praktisch: Anders als bei den ersten drei Van-Typen gehen die Wurzeln beim Hochdachkombi auf ein kompaktes Nutzfahrzeug mit erhöhtem Innenraum zurück. Zwar liegen klassische Vertreter wie der Citroën Berlingo, der Peugeot Partner, der Renault Kangoo oder der Skoda Roomster im Größenvergleich deutlich unterhalb eines Vans, dafür bieten diese Fahrzeuge ein sehr gutes Platzangebot zu einem im Verhältnis sehr günstigen Preis. Ein Hochdachkombi eignet sich sowohl für die Fuhre vom Baumarkt, wie auch für einen kleineren Familienausflug.